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Studienrichtung Unterricht Mittelschulen und Berufsfachschulen

An den Schulen der Sekundarstufe II werden Jugendliche im Alter zwischen 13 und 20 Jahren unterrichtet.

Fachgebiet

Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen
Unterricht Mittelschulen und Berufsfachschulen

Das Fachgebiet variiert je nach Unterrichtsfach und Schultyp. Es umfasst einerseits Fachwissen, andererseits Erziehungswissenschaft bzw. Pädagogik, allgemeine Didaktik und Fachdidaktik. Letztere ist nicht zu verwechseln mit den Fachdidaktiken, die auf den Unterricht an Hochschulen zielen (siehe Studienrichtung Erziehungswissenschaft / Pädagogik).

Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen

Unterricht Mittelschulen und Berufsfachschulen

Der Unterricht an Mittel- und Berufsfachschulen (Sekundarstufe II) bietet folgende Möglichkeiten:

Die Lehrperson für Maturitätsschulen absolviert ein fachwissenschaftliches Studium an einer Universität, ETH oder Fach- bzw. Hochschule der Künste in ein, zwei oder ausnahmsweise auch drei Fächern mit Masterabschluss. Die zur Auswahl stehenden Fächer sind im Maturitätsanerkennungsreglement definiert. Der berufsorientierte Ausbildungsteil kann parallel zum Masterstudium oder daran anschliessend absolviert werden, erfolgt mehrheitlich an oder in Kooperation mit einer Pädagogischen Hochschule und umfasst praktische und theoretische Module in Erziehungswissenschaft, Didaktik und Fachdidaktik.

Die Berufsfachschullehrperson Berufsmaturität (BM) unterrichtet meistens mehrere Klassen in spezifischen Fächern. BM-Fächer sind beispielsweise Sprachen, Mathematik, Geschichte oder Finanz- und Rechnungswesen. Der berufsbegleitende berufspädagogische Studiengang dauert je nach Vorbildung ein bis drei Jahre. Verlangt wird in der Regel ein Studienabschluss auf Bachelor- oder Masterstufe im Unterrichtsfach (FH oder Universität) sowie mindestens sechs Monate betriebliche Berufserfahrung. Welche Studienabschlüsse für welches Unterrichtsfach zugelassen sind, ist im Dokument des SBFI, Leitfaden Qualifikation von Lehrpersonen für Fächer der Berufsmaturität, Kapitel 2.2 [PDF, 175.62KB], geregelt.
Teilweise werden zusätzliche Anforderungen gestellt, beispielsweise Unterrichtspraxis im Bereich der fachlichen Qualifikation, die Empfehlung einer Berufsfachschule oder/und es wird ein Zulassungsverfahren durchgeführt.

Die Berufsfachschullehrperson allgemeinbildender Richtung (ABU) vermittelt Inhalte aus zwei Lernbereichen: Gesellschaft sowie Sprache und Kommunikation. Voraussetzung fürs Lehrdiplom-Studium ist eine EDK-anerkannte Lehrbefähigung oder ein Universitäts- oder Fachhochschulstudium (Bachelor oder Master). Hinzu kommt ein berufsbegleitendes, zwei bis vier Jahre dauerndes pädagogisches, didaktisches und unterrichtspraktisches Diplomstudium, kombiniert mit einer Anstellung als Berufsfachschullehrperson. Zusätzliche Voraussetzungen, wie Berufspraxis, Unterrichtserfahrung und ein Empfehlungsschreiben einer Berufsfachschule aufgrund einer pädagogisch-didaktischen Eignungsabklärung bzw. einer Eignungsabklärung mit Assessment, variieren je nach Bildungsinstitution.

Die Berufsfachschullehrperson berufskundlicher Richtung (BKU) wird für den Fachunterricht ihrer Berufsgruppe ausgebildet. Sie verfügt in der Regel über einen Abschluss der höheren Berufsbildung (Berufsprüfung, höhere Fachprüfung, höhere Fachschule) oder einer Hochschule (Universität, Fachhochschule) im entsprechenden Lehrgebiet oder allenfalls über eine gleichwertige fachliche Qualifikation. Zusätzlich wird betriebliche Berufspraxis (je nach Fachrichtung sechs Monate bis zwei Jahre) verlangt. Hinzu kommt hier ebenso ein berufsbegleitendes, zwei bis vier Jahre dauerndes pädagogisches, didaktisches und unterrichtspraktisches Diplomstudium, kombiniert mit einer Anstellung als Berufsfachschullehrperson.

Studium

Die Ausbildung für den Unterricht auf der Sekundarstufe II gliedert sich in zwei Teile: Erstens in den fachwissenschaftlichen und zweitens in den berufsorientierten Teil. Informationen zum fachwissenschaftlichen Teil finden sich in den entsprechenden Studienrichtungen, zum Beispiel Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte oder Physik.

Der berufsorientierte Teil umfasst praktische sowie theoretische Ausbildungsmodule in den nachfolgend aufgeführten Fachgebieten:

  • Erziehungswissenschaft bzw. Pädagogik
  • Allgemeine Didaktik
  • Fachdidaktik für das jeweilige Unterrichtsfach.

Das Studium an einer PH ist ein sehr praktisch-beruflich orientiertes. Die berufspraktische Ausbildung nimmt knapp ein Drittel des Studiums ein. In unterschiedlichen Situationen (z.B. Einführungs- und Fachpraktika oder Workshops) bieten sich den Studierenden Möglichkeiten, die im theoretischen Teil des Studiums erworbenen Kompetenzen in der Praxis umzusetzen. In Praxisseminaren, die parallel zu den Praktika stattfinden, lernen die Studierenden gesammelte Erfahrungen theoriegeleitet zu reflektieren. Betreut werden sie von Praxislehrpersonen und Dozierenden. Ein wichtiger Austausch findet auch in Diskussionsgruppen oder aber mit Tandempartnern statt.

K. F., Lehrdiplom für Maturitätsschulen an der Universität Zürich UZH.

«Freude am Umgang mit Jugendlichen zählt zu den Grundvoraussetzungen.»

Mehr dazu

Anforderungen

Lehrpersonen der Sekundarstufe II sollen neben einer hohen Fachkompetenz auch über Sozial- und Selbstkompetenz verfügen. Sie sind belastbar, geduldig, bemühen sich um eine gute Beziehung zu den Lernenden. Sie können professionell mit Nähe und Distanz umgehen, verfügen über sehr gute kommunikative Fähigkeiten und können zwischen verschiedenen Rollen wechseln. Sie vermitteln, erklären, coachen, unterstützen, fördern, korrigieren, motivieren, trainieren, beurteilen, forschen, organisieren und gestalten.

Forschungsthemen

Die Forschung an Pädagogischen Hochschulen richtet ihren Fokus vorwiegend auf das Bildungswesen als komplexe gesellschaftliche Einrichtung. Dabei fliessen Ansätze und Wissen aus verschiedenen Disziplinen (Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Ökonomie usw.) ein.

Thematisiert werden beispielsweise Fragen der Qualitätsevaluation von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, die gesellschaftliche Entwicklung des Lehrberufs, die Schule als öffentlicher Erziehungsraum, die Wirkungen interdisziplinären Unterrichtens oder die politischen Prozesse, in denen die Strukturen des Bildungssystems festgelegt werden.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge

Deutschschweiz

Lehrdiplome für Maturitätsschulen: Pädagogische Hochschulen



Lehrdiplome für Maturitätsschulen: Weitere Ausbildungsinstitutionen



Lehrdiplome für Berufsfachschulen / Berufsmaturitätsschulen: Pädagogische Hochschulen



Lehrdiplome für Berufsfachschulen / Berufsmaturitätsschulen: Weitere Ausbildungsinstitutionen



Französische Schweiz

Lehrdiplome für Maturitätsschulen: Pädagogische Hochschulen



Lehrdiplome für Maturitätsschulen: Weitere Ausbildungsinstitutionen



Lehrdiplome für Berufsfachschulen / Berufsmaturitätsschulen


Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung IFFP

  • Allgemeinbildender Unterricht (ABU)
  • Berufskundeunterricht (BKU)
  • Unterricht an Berufsmaturitätsschulen (BMS)
  • www.iffp.swiss



Italienische Schweiz

Lehrdiplome für Maturitätsschulen


Fachhochschule Südschweiz SUPSI-DFA


Lehrdiplome für Berufsfachschulen / Berufsmaturitätsschulen


Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung IUFFP

  • Allgemeinbildender Unterricht (ABU)
  • Berufskundeunterricht (BKU)
  • Unterricht an Berufsmaturitätsschulen (BMS)
  • www.iuffp.swiss

Tätigkeitsfelder

Lehrpersonen für Sekundarstufe II arbeiten in den Bereichen Unterricht, Wissenschaft und Forschung. Alternativ sind sie in den Bereichen Medien, Information, öffentliche Dienste und Wirtschaft tätig.



Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

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Wappen Kanton Thurgau

Thurgau

Studiengang Sekundarstufe II

Die Ausbildung zur Gymnasiallehrperson (Sekundarstufe II) wird von der PH Thurgau in Zusammenarbeit mit der Uni Konstanz angeboten: phtg.ch

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