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Zulassung Pädagogische Hochschulen PH

Je nach angestrebter Unterrichtsstufe erfordert die Zulassung zu den Pädagogischen Hochschulen unterschiedliche Vorbildungsausweise. Ein Quereinstieg in die Unterrichtsberufe ist möglich.

Vorschul- und Primarstufe

Für den Unterricht an der Vorschul- und Primarstufe ist ein Bachelorabschluss an einer PH erforderlich. Grundsätzlich gelten für die Zulassung zu den Bachelorstudiengängen der Pädagogischen Hochschulen PH die gleichen Bedingungen wie für die Zulassung zu den Bachelorstudiengängen der Universitären Hochschulen.

  • schweizerisch anerkannte gymnasiale Maturität
  • Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik
  • Fachmaturität mit Ergänzungsprüfung Passerelle
  • Berufsmaturität mit Ergänzungsprüfung Passerelle
  • von der EDK anerkanntes Lehrdiplom
  • schweizerisch anerkannter Hochschulabschluss
  • als gleichwertig anerkannter ausländischer Vorbildungsausweis

An der PH der Fachhochschule Nordwestschweiz müssen alle Studieninteressierten zusätzlich ein Assessment zur Berufseignung absolvieren. Dieses entscheidet über die definitive Aufnahme.

Zulassung mit einer Aufnahmeprüfung

Nach Bestehen einer Aufnahmeprüfung können Personen mit einer der folgenden Vorbildungen zugelassen werden:

  • Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis mit Berufserfahrung
  • Fachmittelschulausweis oder Fachmaturität anderer Ausrichtung als Pädagogik
  • Handelsmittelschule
  • Berufsmaturität
  • als gleichwertig anerkannter ausländischer Vorbildungsausweis

Informationen darüber, welche Zulassungsausweise im Einzelnen akzeptiert werden, sind bei den jeweiligen Hochschulen einzuholen.

Die Prüfungsfächer und das Niveau der Aufnahmeprüfung orientieren sich an den Anforderungen der Fachmaturität Pädagogik. Zur Aufarbeitung des erforderlichen Kenntnisstandes bieten die Pädagogischen Hochschulen Vorbereitungskurse an.

Sekundarstufe I

Für das Unterrichten auf der Sekundarstufe I ist ein Masterabschluss erforderlich. Üblicher Zugang zum Masterstudium für die Sekundarstufe I ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium für den Unterricht auf der Sekundarstufe I. Die Zulassungsbedingungen dazu sind vergleichbar mit jenen zu anderen Bachelorstudiengängen (s. oben).

Für Personen mit einem Bachelor einer Universität oder Fachhochschule in ein bis zwei Unterrichtsfächern bieten mindestens folgende Hochschulen einen sogenannt konsekutiven Masterstudiengang an:

  • Pädagogische Hochschule der FHNW
  • Pädagogische Hochschule Zürich
  • Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Universität Freiburg

Verkürzter Weg für Primarlehrpersonen

Primarlehrer/innen können im Rahmen eines schweizerisch anerkannten zweijährigen Masterstudiengangs ein Lehrdiplom für die Sekundarstufe I erwerben. Vorausgesetzt ist ein von der Schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz EDK anerkanntes Lehrdiplom für die Vorschul- und Primarstufe oder für die Primarstufe. Inhaberinnen und Inhaber eines seminaristischen Lehrdiploms müssen über mindestens drei Jahre Unterrichtserfahrung verfügen.

Sekundarstufe II

Voraussetzung für den Erwerb eines Lehrdiploms für Maturitätsschulen ist ein universitärer Masterabschluss in einem oder zwei Fächern, die an Maturitätsschulen unterrichtet werden, bzw. für die Fächer Bildnerisches Gestalten und Musik ein Masterabschluss einer Fachhochschule.

Die berufsbezogene Ausbildung zur Lehrperson kann entweder im Anschluss an das fachwissenschaftliche Masterstudium oder parallel dazu erfolgen. Sie vermittelt die notwendigen Wissens- und Handlungskompetenzen für den Unterricht an Maturitätsschulen.

Quereinstieg in den Lehrberuf

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat Vorgaben für den Quereinstieg in die Studiengänge Vorschul- und Primarstufe sowie Sekundarstufe I definiert: Als Quereinsteigende gelten berufserfahrene Personen, welche mindestens 30 Jahre alt sind und über wenigstens drei Jahre Berufserfahrung verfügen.

Für Quereinsteigende bieten die meisten Pädagogischen Hochschulen spezifische Aufnahmeverfahren an. In diesen stehen die grundlegende Studierfähigkeit (z.B. logisch-analytisches Denken) sowie die Berufseignung im Zentrum.

Bei erfolgter Zulassung können auf Gesuch hin bereits erbrachte Ausbildungsleistungen mit Bezug zum Berufsfeld "Erziehung, Bildung, Unterricht" sowie – an einigen Hochschulen – nichtformal erworbene Kompetenzen angerechnet werden. Dadurch kann sich die Studienzeit verkürzen.



Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

Wählen Sie Ihren Kanton

Wappen Kanton Graubünden

Graubünden

Die Zulassungsbedingungen für die Pädagogische Hochschule Graubünden sind unter www.phgr.ch zu finden. Personen mit einer gymnasialen Matura oder einer Fachmaturität Pädagogik (FMP) sind direkt zum Studium zugelassen. Andere Interessierte haben für die Zulassung den einjährigen Vorkurs zu absolvieren und zu bestehen. Der Vorkurs wird durch die Evangelische Mittelschule in Schiers (EMS) durchgeführt.

Wappen Kanton Thurgau

Thurgau

Zulassung PH Thurgau

Die Zulassungsbedingungen zur PH Thurgau finden sich unter dem entsprechenden Studiengang: phtg.ch

Wappen Kanton Zürich

Zürich

(cho) Die Zulassungsbedingungen für die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) sowie für das Institut Unterstrass können dem Merkblatt ~https://ajb.zh.ch/internet/bildungsdirektion/ajb/de/leistungen-fuer-fachpersonen-institutionen-behoerden/berufs-studien-laufbahnberatung/formulare_merkblaetter/merkblaetter/studienwahl_studium/_jcr_content/contentPar/downloadlist_1/downloaditems/aufnahmebedingungen_.spooler.download.1499260167458.pdf/mit_einer_gymnasialen_maturitaet.pdf~ entnommen werden.

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