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Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

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Zulassung Pädagogische Hochschulen PH

Verschiedene Vorbildungsausweise erlauben, je nach Unterrichtsstufe, die Zulassung zu den Bachelorstudiengängen der Pädagogischen Hochschulen. Für den Unterricht an Maturitätsschulen sowie für die Sonderpädagogik gelten andere Bedingungen. Quereinstiege in die Unterrichtsberufe sind möglich.

Zulassung Bachelorstudiengänge

Grundsätzlich gelten für die Zulassung zu den Bachelorstudiengängen der Pädagogischen Hochschulen PH die gleichen Bedingungen wie für die Zulassung zu den Bachelorstudiengängen der Universitären Hochschulen.
Direkt zugelassen ist, wer einen der folgenden Vorbildungsausweise besitzt:

  • gymnasiale Maturität
  • von der EDK anerkanntes Lehrdiplom
  • Fachhochschulabschluss
  • Berufsmaturität mit bestandener Ergänzungsprüfung gemäss Passerellenreglement

Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik

Studieninteressierte mit einer Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik werden von einigen PHs ebenfalls direkt zu den Ausbildungsgängen für die Vorschul- und Primarstufe zugelassen.

Andere Vorbildungsausweise

Inhaberinnen und Inhaber der folgenden Ausweise können ebenfalls zugelassen werden. Informationen darüber, welche Zulassungsausweise im Einzelnen akzeptiert werden, sind bei den jeweiligen Hochschulen einzuholen.

  • Berufsausbildung mit Berufserfahrung plus bestandene Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern (das Niveau der Prüfung entspricht der Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik)
  • Fachmittelschulausweis plus bestandene Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern (das Niveau der Prüfung entspricht der Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik)
  • Handelsmittelschule plus bestandene Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern (das Niveau der Prüfung entspricht der Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik)
  • Berufsmaturität plus bestandene Ergänzungsprüfung in allgemeinbildenden Fächern (das Niveau der Prüfung entspricht der Fachmaturität für das Berufsfeld Pädagogik)
  • Fachmittelschulausweis oder das Diplom einer dreijährigen anerkannten Diplommittelschule, wenn die Ausbildung ausschliesslich zum Diplom für die Vorschulstufe/Kindergarten führt

Aufnahmeverfahren für Personen ohne gymnasiale Maturität

Im Aufnahmeverfahren wird geprüft, ob eine Studienbewerberin oder ein Studienbewerber über den Kenntnisstand im Bereich der Allgemeinbildung verfügt, welcher für die angestrebte Ausbildung vorausgesetzt wird. Der Kenntnisstand wird in den Fachbereichen geprüft, in denen nicht bereits entsprechende Ausbildungsabschlüsse oder Zeugnisse vorliegen. Zur Aufarbeitung des erforderlichen Kenntnisstandes bieten die Pädagogischen Hochschulen Vorbereitungskurse an.
Es ist empfehlenswert, sich bei den Pädagogischen Hochschulen frühzeitig über die detaillierten Zulassungsbedingungen zu informieren.

Zulassung Lehrdiplom für Maturitätsschulen

Die Unterrichtsbefähigung in einem Fach setzt einen Master-Abschluss beziehungsweise einen äquivalenten Abschluss in den entsprechenden Studienrichtungen an einer Hochschule voraus (fachwissenschaftliche Ausbildung). Die berufsbezogene Ausbildung kann entweder im Anschluss daran oder parallel dazu erfolgen. Sie vermittelt die notwendigen Wissens- und Handlungskompetenzen für den Unterricht an Maturitätsschulen.

Quereinstieg / Zusatzausbildungen

Verkürztes Studienprogramm für erfahrene Berufspersonen

Zur Zeit bieten die Pädagogische Hochschule Zürich sowie die Pädagogische Hochschule FHNW im Auftrag der Kantone Aargau, Basel-Land, Basel-Stadt und Solothurn ein verkürztes Studienprogramm für erfahrene Berufspersonen an. Voraussetzung sind ein Mindestalter von 30 Jahren sowie Berufserfahrung von unterschiedlicher Dauer (je nach Bildungsabschluss). In Zürich wird in der Regel ein Bachelor in einem verwandten Studiengebiet vorausgesetzt. Die Pädagogische Hochschule Bern PHBern führt keinen gesonderten Studiengang, aber Personen mit Hochschulabschluss oder abgebrochenem Studium können ein verkürztes Studium absolvieren. Diese Angebote sind zurzeit von der EDK nicht anerkannt.

Verkürzter Weg zum Sekundarlehrdiplom für Primarlehrpersonen

Primarlehrer/innen können im Rahmen eines schweizerisch anerkannten zweijährigen Master-Studiengangs ein Lehrdiplom für die Sekundarstufe I erwerben. Vorausgesetzt ist ein von der EDK (Schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz) anerkanntes Lehrdiplom für die Vorschul- und Primarstufe oder für die Primarstufe. Inhaberinnen und Inhaber eines seminaristischen Lehrdiploms müssen über mindestens drei Jahre Unterrichtserfahrung verfügen.
Die Ausbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre. Zusätzliche Unterrichtspraxis sowie gewisse Studienleistungen können im Umfang von maximal einem Jahr Studium angerechnet werden.

Zulassung für Ausbildungen im Bereich Sonderpädagogik

Die Zulassung zum Studium erfordert ein Lehrdiplom für Regelklassen oder ein Diplom in Logopädie oder Psychomotoriktherapie (mindestens auf Bachelor-Stufe) oder einen Bachelor-Abschluss in einem verwandten Studienbereich. Ebenfalls zugelassen werden können Personen, die im Rahmen eines integrierten Studiengangs für das Lehrdiplom der Sekundarstufe I den Bachelor-Abschluss erlangt haben.



Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

Wählen Sie Ihren Kanton

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Graubünden

Die Zulassungsbedingungen für die Pädagogische Hochschule Graubünden sind unter www.phgr.ch zu finden. Personen mit einer gymnasialen Matura oder einer Fachmaturität Pädagogik (FMP) sind direkt zum Studium zugelassen. Andere Interessierte haben für die Zulassung den einjährigen Vorkurs zu absolvieren und zu bestehen. Der Vorkurs wird durch die Evangelische Mittelschule in Schiers (EMS) durchgeführt.

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Zürich

Die Zulassungsbedingungen für die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) sowie für das Institut Unterstrass können dem Merkblatt Mit einer gymnasialen Maturität an die Zürcher Fachhochschulen entnommen werden.