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Kunst, Musik, Design

Kunst, Musik und Design führen in unterschiedliche Berufsfelder: Fachhochschulen bereiten auf künstlerische oder gestalterische Berufe vor, während Universitäten Inhalte, Formen und Ergebnisse wissenschaftlich untersuchen.

Fachgebiete

Die Ausbildung an den Fachhochschulen führt zu künstlerischen oder gestalterischen Berufen wie Musiker, Innenarchitektin, Industriedesigner, Bildender Künstler oder Fotografin. Zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Kunstschaffen anderer, etwa als Kunsthistoriker, Theater- oder Filmwissenschaftlerin, führt ein universitäres Studium.

Ausbildung

Studiengänge in den Bereichen Design, Kunst und Musik werden sowohl an Universitäten wie auch an Fachhochschulen angeboten. Während die universitären Studiengänge wissenschaftlich und theoretisch ausgerichtet sind, liegt der Fokus an den Fachhochschulen auf dem eigenen gestalterischen und künstlerischen Schaffen.

Fachhochschulen: Spezielle Aufnahmebedingungen

Für Ausbildungen in diesem Bereich gelten besondere Aufnahmebedingungen an den Fachhochschulen. Für die Zulassung zu einem Studium wird in der Regel eine Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität verlangt. Im Bereich Design braucht es zusätzlich zu einer Maturität den Besuch eines einjährigen Propädeutikums (Vorkurs) oder den Nachweis einer mindestens einjährigen Arbeitserfahrung, welche praktische und theoretische Kenntnisse in einem der Studienrichtung verwandten Beruf vermittelt. Bewerberinnen und Bewerber müssen zudem eine Eignungsabklärung bestehen. Beim Nachweis ausserordentlicher künstlerisch-gestalterischer Begabung können Studierende in die Ausbildungsgänge aufgenommen werden, selbst wenn die erforderliche formale Vorbildung fehlt.

Propädeutikum (Vorkurs)

Bereits für den Vorkurs im Bereich Design ist eine Eignungsabklärung zu bestehen. Sie beinhaltet meist Hausaufgaben, eine Aufnahmeprüfung sowie eine individuelle Arbeitsmappe, die eigene Zeichnungen, Fotografien, Filme oder dreidimensionale Arbeiten enthalten soll. Ein abgeschlossener gestalterischer Vorkurs garantiert aber noch nicht die Aufnahme in eine Hochschulausbildung für Gestaltung und Kunst. Dafür braucht es erneut eine Eignungsabklärung.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Zu einem gestalterischen oder künstlerischen Beruf gehören auch finanzielle Unsicherheiten. Wer grossen Wert auf Sicherheit, Geld und Karriere legt, ist mit einem Studium in diesem Bereich schlecht beraten. Im Vordergrund steht das inhaltlich-künstlerische Interesse für Kunst und Kultur.
Mit ihrer Tätigkeit stellen sich Kulturschaffende der Öffentlichkeit – und damit auch der öffentlichen Kritik. Mit dieser Situation müssen sie umgehen können. Auf dem Gebiet von Gestaltung, Kunst und Musik braucht es Mut, um Unsicherheiten in Kauf zu nehmen und seinen eigenen Weg zu gehen. Auch Schaffenskrisen gilt es immer wieder zu überwinden.

Der Übergang ins Arbeitsleben gestaltet sich für Absolventinnen und Absolventen von Ausbildungen in den Bereichen Design, Kunst und Musik oft schwierig. Sie arbeiten oftmals Teilzeit oder an Stellen, die ihrer Ausbildung nicht entsprechen.
Viele Kulturschaffende benötigen neben ihrer künstlerischen Tätigkeit einen Brotjob, der ihnen ein regelmässiges Einkommen und die finanzielle Unabhängigkeit für freie Projekte verschafft. Schauspieler und Schauspielerinnen müssen lange Perioden ohne Engagement überbrücken können, Musikerinnen und Musiker die Zeit zwischen den Auftritten.
Kunsthistorikern und Theaterwissenschaftlerinnen bieten sich zwar eine breite Palette von beruflichen Möglichkeiten an. Sie müssen sich aber gegen Absolventinnen und Absolventen anderer geisteswissenschaftlicher Studienrichtungen durchsetzen, die ebenfalls im Bereich von Gestaltung und Kultur arbeiten wollen.



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