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Natur- und Umweltwissenschaften

Die Natur- und Umweltwissenschaften beschreiben, erforschen und erklären die Natur. Sie decken vielseitige Forschungsfelder ab. Die Studiengänge sind teils interdisziplinär, teils hoch spezialisiert.

Fachgebiete

Zu den klassischen Naturwissenschaften gehören Physik, Chemie, Biochemie und Biologie. Sie prägen die Naturwissenschaften immer noch nachhaltig, haben sich aber in den letzten Jahren zunehmend mit anderen Fächern vernetzt und sind heute längst keine reinen Monofächer mehr. Auch innerhalb dieser klassischen Disziplinen kann man sich in vielen Teilgebieten spezialisieren wie etwa in Klimawissenschaften, Epidemiologie oder Entwicklungsbiologie.
Neben den klassischen Disziplinen gibt es neuere, interdisziplinär arbeitende Wissenschaften wie die Life Sciences, die Biotechnologie oder die Nanowissenschaften.
Zu den Systemorientierten Naturwissenschaften gehören Erdwissenschaften/Geologie, Umweltwissenschaften, Umweltingenieurwesen und Geografie. Diese Wissenschaften befassen sich mit statischen und dynamischen Aspekten der belebten und unbelebten Umwelt.

Ausbildung

Die meisten der in diesem Kapitel vorgestellten Disziplinen – Physik, Biologie, Biochemie, Erdwissenschaften und Geografie – können ausschliesslich an den universitären Hochschulen und den ETHs studiert werden. Manche Disziplinen wie beispielsweise die Forstwirtschaft werden nur an Fachhochschulen angeboten. Chemie, Umweltingenieurwesen und Life Sciences werden auch an Fachhochschulen angeboten.

Die Ausbildung an den Fachhochschulen ist kürzer als an universitären Hochschulen, der Bachelor ist ein berufsqualifizierender Abschluss. In vielen Studienrichtungen wird aber auch an den Fachhochschulen ein Masterstudium angeboten. Weil die Fachhochschulen sehr praxisorientiert sind, müssen Studienanfänger schon Berufserfahrung mitbringen. Gymnasiastinnen und Gymnasiasten absolvieren für die Zulassung deshalb meist ein einjähriges Praktikum in einem entsprechenden Arbeitsumfeld.

Die Ausbildung an den universitären Hochschulen ist eher theoretisch ausgerichtet und orientiert sich an der Grundlagenforschung. Hier ist der Master der Regelabschluss. Ein naturwissenschaftliches Studium bedeutet oft einen sehr langen Ausbildungsweg: Vor allem in Fächern wie Physik, Chemie oder Biologie ist eine Doktorarbeit üblich. Die Absolventen arbeiten häufig jahrelang an der Universität oder in Forschungsinstituten in einem wissenschaftlichen Umfeld. Auch mehrjährige Post-Doc-Aufenthalte im Ausland werden immer mehr zum Normalfall.

Anforderungen

Unabhängig davon, für welche Studienrichtung man sich entscheidet, sollte aufgrund der zunehmenden Interdisziplinarität ein breites naturwissenschaftliches Interesse vorhanden sein. Offenheit und Neugier, die Lust, Neues auszuprobieren oder Sachverhalte zu hinterfragen, sind für ein naturwissenschaftliches Studium enorm wichtig, ebenso Ausdauer und Frustrationstoleranz. In Studiengängen wie Chemie, Biologie, Physik oder Life Sciences verbringt man viel Zeit im Labor, bei Erdwissenschaften, Geografie und Umweltwissenschaften gehören Exkursionen und Feldarbeiten zum Studienplan. Sehr gute Englischkenntnisse sind für alle Fächer ein Muss.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Die meisten universitären Studiengänge sind keine Berufsausbildungen. Daher erleichtern fachliche Spezialisierung, geschickte Fächerkombination und praktische Erfahrung durch Jobs bzw. Praktika während des Studiums die spätere Arbeitssuche. Da ein Studium der Naturwissenschaften sehr forschungsorientiert ist, verbleiben viele Absolventen an der Universität und erwerben das Doktorat.
Als Alternative zur Forschung bieten sich für Naturwissenschaftler/innen zahlreiche ganz unterschiedliche Berufsmöglichkeiten: Entwicklung und Produktion, öffentliche Verwaltung, privater Dienstleistungssektor, Beratungs- und Planungsbüros, Verbände oder Organisationen. Chemikerinnen oder Biowissenschaftler arbeiten in Labors der chemisch-pharmazeutischen Industrie, in der Verfahrenstechnik oder Analytik, während Umweltwissenschaftlerinnen oder Geowissenschaftler in Bereichen wie Naturgefahren, Klimaschutz oder Raumplanung tätig sein können.



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