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Sprache, Literatur, Kommunikation, Information

Studiengänge in Sprache, Literatur und Kommunikation untersuchen und erklären verschiedenste Aspekte gesprochener oder geschriebener Sprache, denen wir in unserem Alltag begegnen.

Fachgebiete

Es gibt unterschiedliche Wege, sich mit Sprache, Literatur oder Kommunikation eingehend zu beschäftigen:

Sprachwissenschaft

Sprachwissenschaftliche (linguistische) Studien untersuchen die Sprache und den Sprachgebrauch: Entstehung und Entwicklung von Sprache, Sprachanalyse (z.B. Wortbedeutung, Satzkonstruktion), Spracherwerb, Sprachdifferenzierung (z.B. Dialekte, Soziolekte), Kommunikationsfunktion von Sprache (z.B. Kennzeichen von Kommunikation per Mail oder SMS), Zusammenhang von Sprache und Denken, von Schrift- und gesprochener Sprache.

Literaturwissenschaft

Literaturwissenschaftliche Studien befassten sich früher fast nur mit literarischen Texten; in neuerer Zeit sind auch Gebrauchstexte hinzugekommen. Dabei wird ein Text in all seinen Bezügen unter die Lupe genommen: die historischen Verknüpfungen, die gesellschaftliche Bedeutung und die Rezeptionsgeschichte, die Autorschaft, die Überlieferung usw. In jede Textdeutung spielen Nachbardisziplinen wie Soziologie, Philosophie, Geschichte, Psychologie und vieles mehr hinein, da jeder Text Bezüge zu seiner Zeit, dem kulturellen und alltäglichen Umfeld herstellt.

Kommunikations- und Medienwissenschaften

Kommunikations- und Medienwissenschaften untersuchen Kommunikationsprozesse und -systeme und deren Wirkungen. Sie erforschen Massenmedien und ihre Rolle und Wirkungsweisen in der Gesellschaft, sie befassen sich mit der Mediennutzung, analysieren die Auswirkungen des Internets oder die Informationsflüsse in Unternehmen oder in der Öffentlichkeit und befassen sich mit verschiedenen Kommunikationstechnologien. Sie fördern die kritische Reflexion über Journalismus und Mediengebrauch, sind aber keine praktischen journalistischen Ausbildungen.

Unternehmens- oder Organisationskommunikation

Im Gegensatz zu den Medien- und Kommunikationswissenschaften der Universitäten steht die anwendungsorientierte Ausbildung in Unternehmens- oder Organisationskommunikation an einer Fachhochschule. Hier ist der Umgang mit unterschiedlichen Textsorten und Medien für die Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund, zusammen mit der Weiterentwicklung von Fremdsprachen und der Vertiefung von Themen wie Politik und Wirtschaft.

Journalismus

Journalismus wird ausschliesslich an der Fachhochschule gelehrt, wobei im Laufe des Studiums eine spezifische Profilierung erworben wird. Es gehören auch Fächer aus Technik, Kultur und Wirtschaft zum Studium.

Übersetzen und Dolmetschen

Übersetzen und Dolmetschen hat die Perfektionierung der Sprachbeherrschung in zwei Fremdsprachen und deren Übersetzung in die Muttersprache zum Ziel. Es wird immer zuerst das schriftliche Übersetzen gelernt, beim mündlichen Dolmetschen handelt es sich deshalb um ein Masterstudium.

Informationswissenschaft

Die Informationswissenschaft macht Wissen erfahr-, nutz- und erweiterbar. Zu diesem Wissen zählen Dossiers in einem Archiv genauso wie Akten in einer Verwaltung, Medien in einer Bibliothek oder Datenbestände in einem Unternehmen.

Ausbildung

Die Sprach- und Literaturwissenschaften und Kommunikations- und Medienwissenschaften können an universitären Hochschulen studiert werden. Demgegenüber werden Studiengänge für Kommunikationsberufe wie Journalismus und Wirtschafts- oder Organisationskommunikation nur an Fachhochschulen angeboten. Einzig die Studiengänge Übersetzen und Dolmetschen können an der Universität wie an der Fachhochschule belegt werden.

Anforderungen

Interessierte benötigen ein hohes Mass an kommunikativer Kompetenz, sowohl mündlich als auch schriftlich. Die Auseinandersetzung mit Literatur wie auch mit Gebrauchstexten setzt assoziatives Denkvermögen, eine hohe Vorstellungskraft, die Fähigkeit, auch in psychologischen, gesellschaftlichen und historischen Zusammenhängen zu denken sowie die Fähigkeit, Textinhalte und -bedeutungen in ihrer Vielfalt rasch zu erfassen, voraus.
Je nach späterem Berufsfeld sind weitere Kompetenzen gefragt: Kontakt- und Verhandlungsstärke, Kenntnisse aus andern Wissensgebieten wie Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaften (Medienjobs, PR, Journalismus). Ein geisteswissenschaftliches Studium erfordert eine sehr selbstständige Arbeitsweise, welche wiederum Durchhaltewillen und Belastbarkeit voraussetzt. Der Berufseinstieg verlangt Beweglichkeit und Initiative.

Latein

Die Vorschriften bezüglich Nachweis von Lateinkenntnissen sind bei den Sprach- und Literaturwissenschaften je nach Universität unterschiedlich. Für ein Verständnis der historischen Entwicklung und älterer Texte in den Sprachen des europäischen Kulturraums sind Lateinkenntnisse auf jeden Fall von grossem Vorteil, teilweise zwingend.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen dieser universitären Studienrichtungen werden nicht auf einen konkreten Beruf hin ausgebildet. Das heisst, sie müssen ihr Arbeitsfeld nach Studienabschluss erst noch definieren und suchen – ausser sie machen zusätzlich zum Studium die Ausbildung als Lehrerin oder Lehrer für Maturitätsschulen. Durch die Breite ihrer generalistischen Qualifikationen (Analysieren, Recherchieren, Komplexes reduzieren, selbstständiges Denken und Organisieren, Formulieren und Argumentieren) und ihre generelle Sprachkompetenz sind sie jedoch fähig, sich in viele Berufsfelder, die mit Sprache oder Kultur zu tun haben, rasch einzuarbeiten. Vorteile bringen eine gut gewählte Fächerkombination sowie praktische Erfahrungen während des Studiums, möglichst mit Bezug zu den anvisierten Berufsfeldern.
Die Studiengänge der Fachhochschulen hingegen sind spezialisierter und bereiten direkter auf die entsprechenden Berufstätigkeiten vor: Journalismus, Public Relations, Übersetzen oder Dolmetschen.

Journalismus

Unter dem Oberbegriff Journalismus vereinen sich verschiedene Tätigkeiten. Redaktorinnen, Korrespondenten und Reporterinnen schreiben Texte für Print- oder Online-Medien, gestalten Hörbeiträge fürs Radio oder Filme fürs Fernsehen. Produzentinnen und Produzenten sind verantwortlich für die Schnittstelle zwischen Redaktion und Produktion.

Public Relations und Marketing

Unternehmen der Privatwirtschaft, öffentliche Verwaltungen, soziale, kulturelle oder Umweltorganisationen, Sportverbände, politische Parteien oder Hilfswerke nehmen die Dienste von PR-Fachleuten in Anspruch. Sprach- und kommunikationswissenschaftliche Fachleute und Absolventen oder Absolventinnen der Organisationskommunikation finden hier interessante Arbeitsgebiete. Wer sein Uni-Hauptfach mit einem betriebswirtschaftlichen Nebenfach kombiniert, findet auch Möglichkeiten für einen Einstieg ins Marketing.

Lektorat

Verlagslektorinnen und -lektoren betreuen Manuskripte, die zur Buchproduktion vorgesehen sind, prüfen die zur Veröffentlichung bestimmten Texte auf ihre inhaltliche und sprachliche Richtigkeit und nehmen Ergänzungen oder Kürzungen vor.

Übersetzen und Dolmetschen

Übersetzer und Übersetzerinnen finden Einsatzmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung, in grossen Unternehmen, internationalen Organisationen oder in spezialisierten Übersetzungsbüros, oder sie machen sich selbstständig. Dolmetscherinnen und Dolmetscher finden Arbeitsplätze in internationalen Organisationen oder bei Verbänden oder sie arbeiten auf Auftragsbasis auch selbstständig.



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