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Gymnasiale Maturität

Die Gymnasialen Maturität erweitert das Allgemeinwissen und ermöglicht die allgemeine Hochschulreife. Sie bietet Zugang zu allen Studiengängen der universitären und zu einigen Angeboten der Pädagogischen Hochschulen. Für die Zulassung zu Fachhochschulen braucht es meist Zusatzleistungen.

Ziele

Gymnasiale Maturitätsschulen, in einigen Kantonen Gymnasium, Kantonsschule oder Kollegium genannt, händigen nach erfolgreichem Abschluss den gymnasialen Maturitätsausweis aus, welcher schweizweit anerkannt ist. Für diese schweizweite Anerkennung sind Bund und Kantone gemeinsam verantwortlich. Ziel der Ausbildung ist eine Vertiefung des Allgemeinwissens und die Erlangung der Hochschulreife.
Der eidgenössisch anerkannte Maturitätsausweis erlaubt die direkte Zulassung zu universitären und Pädagogischen Hochschulen. Die Zulassung zu den Fachhochschulen FH und Höheren Fachschulen HF ist mit Zusatzleistungen verbunden, zum Beispiel Berufserfahrung oder Vorbereitungskursen.

Zulassung

Das Verfahren für die Zulassung zu den Gymnasien liegt in der Zuständigkeit der Kantone. Deshalb ist die Umsetzung von Kanton zu Kanton unterschiedlich, zum Beispiel:

  • prüfungsfreier Übertritt, wenn ein bestimmter Durchschnitt erreicht ist
  • Empfehlung des Klassenlehrers
  • Übergangsverfahren mit Tests und Interviews
  • schriftliche und/oder mündliche Aufnahmeprüfung.

Erwachsene können nachträglich die gymnasiale Maturität erlangen. Weitere Informationen: Gymnasiale Maturität für Erwachsene.

Inhalt

Der Unterricht an Maturitätsschulen zielt primär auf eine vertiefte Allgemeinbildung. Er setzt sich aus Grundlagenfächern zusammen, die alle Schülerinnen und Schüler besuchen müssen. Dazu kommen ein Wahlbereich mit je einem Schwerpunkt- und einem Ergänzungsfach sowie die Maturaarbeit.

Grundlagenfächer

Grundlagenfächer sind:

  • Erstsprache
  • eine zweite Landessprache
  • eine dritte Sprache (eine dritte Landessprache, Englisch oder eine alte Sprache)
  • Mathematik
  • Biologie
  • Chemie
  • Physik
  • Geschichte
  • Geografie
  • Bildnerisches Gestalten und/oder Musik

Ebenso obligatorisch für alle Schülerinnen und Schüler sind eine Einführung in Wirtschaft und Recht, Informatik sowie die Sportlektionen. Einige Kantone bieten Philosophie oder Religionswissenschaft als weitere Grundlagenfächer an.

Wahlbereich: Schwerpunkt- und Ergänzungsfach

Das Schwerpunktfach kann aus acht, das Ergänzungsfach aus vierzehn Fächern oder Fächergruppen ausgewählt werden. Es werden nicht alle Fächer an allen Schulen angeboten. Massgebend für das Ausbildungsangebot einer gymnasialen Maturitätsschule sind die Bestimmungen des Kantons.

Unterrichtsanteil der Fächer

Der Unterrichtsanteil für die verschiedenen Bereiche ist wie folgt festgelegt:

  • Sprachen: 30 bis 40%
  • Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften: 27 bis 37%
  • Geistes- und Sozialwissenschaften: 10 bis 20%
  • Bildnerisches Gestalten und/oder Musik: 5 bis 10%
  • 15 bis 25% müssen für den Wahlbereich (Schwerpunktfach, Ergänzungsfach sowie die Maturaarbeit) aufgewendet werden.

Die Kantone richten sich bei der Festlegung der Wochenstundenzahlen nach diesen Vorgaben.

Zweisprachige Maturität

In der Mehrheit der Kantone gibt es gymnasiale Maturitätsschulen, die eine zweisprachige Maturität anbieten. Die entsprechenden Modalitäten werden am besten bei den anbietenden Schulen direkt erfragt.  Zudem können Schülerinnen und Schüler internationale Fremdsprachenzertifikate wie das First Certificate in Englisch oder das Diplôme d’Etudes en Langue Française (DELF) erwerben.

Begabtenförderung Sport, Musik, Gestaltung und Kunst sowie Tanz

In verschiedenen Kantonen bieten Gymnasien für Schülerinnen und Schüler gezielte Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Schule und Förderung besonderer Begabungen in den Bereichen Sport, Musik, Gestaltung und Kunst sowie Tanz an. Siehe Ausbildungsangebote

Dauer

Die Dauer der Maturitätslehrgänge variiert von Kanton zu Kanton zwischen drei und fünf Jahren. Die dreijährigen Maturitätslehrgänge bedingen im letzten Jahr der Sekundarstufe I eine gymnasiale Vorbildung. Verschiedene deutschsprachige Kantone führen neben diesen Kurzzeitgymnasien auch Langzeitgymnasien, die 6 Jahre dauern und im Anschluss an die Primarstufe erfolgen. Die Maturitätsprüfung kann auch von Personen absolviert werden, die keine Maturitätsschule besucht und sich im Selbststudium oder an einer Privatschule darauf vorbereitet haben.

Erwachsene können die Maturität durch den Besuch eines Erwachsenengymnasiums erlangen. Die Ausbildung dauert zwischen zwei und vier Jahren. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Gymnasiale Maturität für Erwachsene.



Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

Wählen Sie Ihren Kanton

Wappen Kanton ?bs?

Basel-Stadt

Gymnasien Basel-Stadt

Informationen zu den Gymnasien Basel-Stadt:
mb.bs.ch > Gymnasien

Ausserdem finden sich auf folgendem Merkblatt die Schwerpunkte nach Standorten aufgelistet:

Gymnasien Basel-Stadt - Schwerpunktfächer und Zusatzangebote

Wappen Kanton Bern

Bern

Informationen zu den Gymnasien im Kanton Bern

Wappen Kanton Graubünden

Graubünden

Gymnasien in Graubünden

Gymnasien sind an folgenden Standorten vertreten: Chur, Davos, Disentis, Ftan, Samedan, Schiers, Zuoz. Informationen zu den Gymnasien in Graubünden erhält man beim Amt für Höhere Bildung oder sind im folgenden Merkblatt zu finden:

Merkblatt in Romanisch: www.cussegliaziun.ch

Wappen Kanton Luzern

Luzern

Bildungsangebote der Luzerner Gymnasien und Infos zur Berufs- und Studienwahl

Wappen Kanton Thurgau

Thurgau

Gymnasiale Maturitätsschulen TG

Die Gymnasialen Maturitätsschulen des Kantons Thurgau sind in der Aus- und Weiterbildungsdatenbank verzeichnet: Ausbildung, Weiterbildung suchen

Oder auf der Seite des Thurgauer Amtes für Mittel- und Hochschulen: amh.tg.ch

Wappen Kanton Zürich

Zürich

(bwa) Über die Möglichkeit der gymnasialen Maturität im Kanton Zürich informieren Merkblätter, Broschüren und diverse Links zu Schultypen und Profilen, Daten zu Orientierungsabenden und Aufnahmeprüfung:

berufsberatung.ch