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Rechts- und Wirtschaftwissenschaften

Rechtswissenschaft, Kriminalwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich mit Regeln, Strukturen und Organisationen – und wie Individuen und Gesellschaften sich darin organisieren und damit umgehen.

Fachgebiete

Rechtswissenschaft

Die Rechtswissenschaft befasst sich mit der Auslegung und der Anwendung von Gesetzen und damit letztlich mit der Lösung von Konflikten.

Kriminalwissenschaften

Die Kriminalwissenschaften (auch Forensische Wissenschaften) werden in die zwei Bereiche Kriminalistik und Kriminologie unterteilt.
Die naturwissenschaftlich ausgerichtete Kriminalistik beschäftigt sich mit dem einzelnen Verbrechen, die Kriminologie befasst sich mit dem Verbrechen, den Verbrechern und den Opfern aus psychologischer, soziologischer oder rechtlicher Sicht.

Wirtschaftswissenschaften

Die Wirtschaftswissenschaften befassen sich mit der Nutzung von beschränkt vorhandenen Ressourcen und Gütern in Betrieben sowie mit der gesamten Volkswirtschaft. Sie erklären das ökonomische Verhalten von Individuen, Betrieben und Volkswirtschaften unter unterschiedlichen Bedingungen und analysieren Interaktionen, zum Beispiel zwischen Produzenten (Unternehmen) und Konsumenten (Haushalten) oder von staatlichen Organen und Interessengruppen.
Im Bereich Wirtschaft existieren zudem verschiedene spezialisierte Disziplinen wie beispielsweise Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht sowie Tourismus, Hotelmanagement und Facility Management.

Ausbildung

Die verschiedenen Studienrichtungen werden nicht an allen Hochschulen angeboten.

  • Zu einem universitären Studium der Rechtswissenschaft gibt es keine gleichwertige Alternative an den Fachhochschulen.
  • Fachleute der Kriminalistik bzw. forensischen Wissenschaften und der Kriminologie werden in der Schweiz vor allem an der Universität Lausanne ausgebildet. Vertiefungen in forensischen Wissenschaften (z.B. Wirtschaftskriminalität) werden zusätzlich als Weiterbildungen an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen angeboten.
  • Wirtschaftsfachleute hingegen werden an Universitäten wie auch an Fachhochschulen ausgebildet. An beiden Hochschultypen können Studierende im Verlauf der Ausbildung Schwerpunkte in Rechnungswesen und Controlling, Banken und Finanzen, Marketing und Kommunikation, Human Resources Management oder Wirtschaftsinformatik setzen. Volkswirtschaft kann hingegen nur an den Universitäten studiert werden. Einige Fachhochschulen führen Angebote in verwandten Gebieten wie Wirtschaftsrecht, Tourismus, Facility Management oder Hospitality Management.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen finden Stellen in der öffentlichen Verwaltung, der Industrie oder in kleinen Dienstleistungsunternehmen. Viele wählen die Selbstständigkeit in einer Anwaltskanzlei oder in einem Beratungsbüro. Für all diese Gebiete werden fundiertes berufliches Wissen und gute Kommunikationsfähigkeiten verlangt. Juristen und Wirtschaftswissenschaftlerinnen stehen viele Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten offen. In juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Berufsgebieten können manche Arbeitsbereiche erst nach einer langen Berufstätigkeit und intensiver Weiterbildung und Spezialisierung erreicht werden.

Rechtswissenschaft

Ein Studium der Rechtswissenschaft kommt im Gegensatz zu vielen andern Hochschulausbildungen einer Berufsausbildung nahe. Es eröffnet nach Abschluss ein breites Tätigkeitsfeld im Bereich des Rechtswesens. Juristinnen und Juristen setzen Verträge auf, in Rechtsprechungen und Urteilen befassen sie sich mit den Grenzen der individuellen Freiheit des Einzelnen und den Folgen bei der Überschreitung dieser Grenzen. Mit der immer stärkeren Öffnung der nationalen Grenzen für Menschen und Güter werden ausländische und internationale Gesetzgebungen wichtiger, und es eröffnen sich auch für Juristen und Juristinnen vermehrt spannende Arbeitsbereiche im Ausland.

Kriminalwissenschaften

Kriminologinnen und Kriminologen werden gar für ein ganz spezifisches Berufsgebiet ausgebildet: Sie klären mit wissenschaftlichen und technischen Methoden Verbrechen auf oder befassen sich mit den Hintergründen krimineller Taten. Sie konzentrieren sich stark auf Details und Einzelelemente eines Falles, sie schauen also ganz in die Nähe. Sie arbeiten in der Regel in wissenschaftlichen oder kriminaltechnischen Diensten.

Wirtschaftswissenschaften

Ein Studium in Wirtschaftswissenschaften ist breiter angelegt. Es wird meist mit einem Schwerpunkt in Betriebswirtschaft oder in Volkswirtschaft abgeschlossen und eröffnet entsprechend vielfältige Tätigkeitsbereiche. Während die einen organisatorische Probleme in einem ganz bestimmten Wirtschaftsunternehmen lösen, befassen sich die anderen mit Fragen der Volkswirtschaft eines Landes und mit internationalen Zusammenhängen. Ökonomische Fragestellungen sind wichtig bei der Lancierung eines neuen Produktes, aber auch in einer wissenschaftlichen Untersuchung, beispielsweise zum Entwicklungspotenzial einer ganzen Region. Der Arbeitsbereich von Ökonomen ist zukunftsgerichtet und innovativ, aber auch stets der aktuellen Konjunkturlage ausgesetzt. Arbeitsmöglichkeiten im Ausland sind häufig.
Nochmals anders ist die Situation bei den spezialisierten Disziplinen im Bereich Wirtschaft. Daraus erwachsen stärker spezialisierte Fachleute, die in den entsprechenden Berufsgebieten arbeiten.



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