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Studienrichtung Facility Management

Facility Management befasst sich mit dem ganzheitlichen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Management von Gebäuden, Einrichtungen und Dienstleistungen.

Fachgebiet

Facility Management
Facility Management, © Can Stock Photo Inc./ senkaya

Facility Management (FM) braucht es überall dort, wo sich viele Menschen bewegen oder aufhalten: in Industrieanlagen, an Verkehrsknotenpunkten ebenso wie in Schulen, Büros, Spitälern oder Wohnüberbauungen. Facility Managerinnen sorgen im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf von Sekundär- resp. Unterstützungsprozessen, damit sich die Kundschaft resp. Endnutzer/innen auf Primärprozesse, d.h. das Kerngeschäft – etwa die Operation, Produktion, Reise oder Unterrichtslektion – konzentrieren können. D.h. sie analysieren und optimieren technische, infrastrukturelle und kaufmännische Vorgänge rund um Planung und Nutzung von Gebäuden und Betriebsanlagen und unterstützen so mit ihren Teams das jeweilige Unternehmen. Sowohl bei gebäudebezogenen Dienstleistungen wie Unterhalt (Immobilienbewirtschaftung: Fläche und Infrastruktur) wie auch bei personenbezogenen Dienstleistungen wie Verpflegung, textile Versorgung, Hygiene etc. (Hospitality Management: Mensch und Organisation) orientiert sich das FM an ökonomischen und ökologischen, aber auch gesundheitlichen und sozialen Grundsätzen.

Facility Management

Facility Management, © Can Stock Photo Inc./ senkaya

Studium

Neben Grundlagen in Wirtschaftswissenschaften, IT und Kommunikation beinhaltet das Studium im 4. Semester einen Praxiseinsatz und ab dem 5. Semester drei Vertiefungsrichtungen: General FM, Immobilienmanagement (gebäudebezogene Dienstleistungen) oder Hospitality Management (personenbezogene Dienstleistungen). Spezifische Module in diesen Spezialisierungen umfassen u.a.:

  • General FM (Betriebswirtschaft, IT, fachübergreifende Kompetenzen): Qualitätsmanagement und Supply Chain Management, Service Value Management, Sicherheitsmanagement, Workplace Management
  • Hospitality Management (personenbezogene Dienstleistungen): Beschaffung und Vertragsmanagement, Food und Textilservice, Hygiene und Event Management
  • Immobilienmanagement (gebäudebezogene Dienstleistungen): Energiemanagement, Gebäudeautomation und Smart Building, Life Cycle Management, Real Estate Management
  • D. A.,  Facility Management im 3. Mastersemester an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

    «Eine Facility Managerin ist mehr als nur eine Hauswartin.»

    Mehr dazu

    Konsekutiver Master in Englisch

    Der konsekutive Master bietet die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Vertiefung und vermittelt Kompetenzen zur Übernahme strategischer Aufgaben. Unterrichtssprache ist Englisch.

    Anforderungen

    Facility Manager und Facility Managerinnen sind "Multitasker". Zwar müssen sie nicht alle Leistungen des FM selber erbringen können, ihre Aufgabe ist es aber, diese Abläufe in einer Liegenschaft oder Unternehmung zu organisieren und überwachen. Dafür braucht es sowohl betriebswirtschaftliches und soziales Knowhow, IT-Kenntnisse sowie je nach Ausrichtung z.T. auch Spezialwissen (z.B. in Gebäudetechnik). Weitere Punkte des Anforderungsprofils umfassen u.a.:

    • Ganzheitliches, vernetztes Denken
    • Organisationstalent
    • Kunden- und Kostenorientierung
    • Kommunikations- und Teamfähigkeit
    • Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit

    Forschungsgebiete

    Die Forschung im Bereich FM ist in der Schweiz noch jung. Einige Beispiele für Forschungsgebiete im Facility Management sind:

    • HR Management (Personalfragen, z.B. Interdisziplinarität und Multikulturalität)
    • Service Value Management (Analyse von Zusammenhängen zwischen internem und externem Service Value, Mitarbeitenden, Kunden und Gewinn)
    • Workplace Management (z.B. Analyse von Auswirkungen der Arbeitsumgebung auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit sowie nutzungsorientierte Gestaltung, Bewirtschaftung und Betrieb von Gebäuden)
    • Immobilienmanagement (Life Cycle und Energie Management)
    • FM in Healthcare (z.B. optimierte Patientenverpflegungsorganisation zur Steigerung der Kosten- und Zeiteffizienz in Spitälern)

    Berufseinstieg

    Facility Management ist ein noch junges Fachgebiet mit genügend Stellenangeboten, grossem Wachstum und guten Karriereaussichten. Durch die zunehmende Professionalisierung werden gerade im Kaderbereich gut ausgebildete Fachleute gesucht, Generalisten oder Spezialistinnen.

    Unterschied universitäre Hochschulen und Fachhochschulen

    Facility Management kann in der Schweiz nur an einer Fachhochschule studiert werden, an der ZHAW in Wädenswil. Eine Ausbildung auf universitärer Stufe gibt es nicht.

    Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

    Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge

Zürcher Fachhochschule ZFH

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

Tätigkeitsfelder

FM umfasst die Planung, Bewirtschaftung und Kontrolle von Gebäuden und Einrichtungen. In grossen Organisationen wie Spitälern, Heimen, Bildungszentren, Banken und Versicherungen, Flughäfen und Bahnhöfen gehören dazu neben hauswirtschaftlichen Abläufen auch technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen.
Mögliche Aufgaben:

  • Arbeitsplatz- und Flächenmanagement (z.B. Raumzuteilung)
  • Bauliches Gebäudemanagement (z.B. Sanierungen)
  • Technisches Gebäudemanagement (z.B. Anlagenbedienung)
  • Reinigungs- und Pflegemanagement (z.B. Aussenreinigung)
  • Sicherheitsmanagement (z.B. Arbeitsschutz)
  • Kaufmännisches Gebäudemanagement (z.B. Liegenschaftsverwaltung)
  • Transportmanagement und Logistik (z.B. Büromaterial)
  • Verpflegungs- und Textilmanagement (z.B. Catering)

Typische Auftraggeber resp. Arbeitsorte umfassen u.a. sowohl externe FM-Dienstleister (so genannte „Komplettanbieter“), Immobilien- und Baufirmen, Beratungs- und Planungsunternehmen wie auch das interne FM im Gesundheitswesen, in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Wohnungswirtschaft sowie in Verkehr und Logistik. Aber auch grosse Einkaufszentren oder Freizeitanlagen zählen zu den möglichen Einsatzorten.

Weiterbildung

Mit einem Studium in Facility Management verfügt man über eine Berufsausbildung, die zum Direkteinstieg ins Berufsleben qualifiziert. Doch das breite Praxisfeld, die technologischen Entwicklungen, immer komplexeren Abläufe und ständig steigenden Anforderungen in der Berufswelt erfordern kontinuierliche Weiterbildung, etwa mit Kursen, einem Nachdiplomstudium oder Selbststudium. Sinnvoll ist eine spezifische Weiterqualifizierung vor allem nach einiger Praxiserfahrung.
Die Fachhochschulen sowie Universitäten bieten verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Vier Beispiele:



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