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Sozialwissenschaften

In den Sozialwissenschaften wird das Verhalten von Individuen und Gruppen systematisch untersucht. Mögliche Einflussfaktoren werden herausgefiltert sowie Handlungsmöglichkeiten und Prognosen für die Zukunft generiert.

Fachgebiete

Soziologie, Politologie und Internationale Beziehungen gehören zu den Sozial- oder Gesellschaftswissenschaften. Etwas schwieriger ist die Zuordnung für die Bereiche Psychologie, Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik und Sozialarbeit. In diesen Disziplinen steht zwar der einzelne Mensch stärker im Vordergrund, aber auch hier ist er nie ganz losgelöst von seinen sozialen Bezügen.

Soziologie

Soziologen und Soziologinnen versuchen, Strukturen und Gesetzmässigkeiten verschiedener Formen des Zusammenlebens zu ermitteln, die sozialen und kulturellen Veränderungen zu begreifen sowie die daraus entstehenden sozialen Herausforderungen und Konflikte zu analysieren.

Politikwissenschaft

In der Politikwissenschaft wird das politische Geschehen untersucht und beschrieben. Sie analysiert Prozesse der politischen Willensbildung, Fragen der Regierungstätigkeit, die Beziehungen zwischen den Staaten und zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren sowie die Tätigkeit internationaler Organisationen.

Internationale Studien

Die Internationalen Studien betrachten neben politikwissenschaftlichen Aspekten das internationale Geschehen auch aus der Perspektive der Geschichte, der Soziologie, des Rechts und der Wirtschaft. Zentrale Themen sind beispielsweise Aussenpolitik, Friedensforschung, Entwicklungspolitik, globale Umweltpolitik, internationale Handelspolitik und internationales Recht.

Erziehungswissenschaft

Die Erziehungswissenschaft (Pädagogik) befasst sich mit Praxis und Theorie der Erziehung im weitesten Sinne. Fachgebiete sind Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, Erwachsenenbildung, Medienpädagogik und Erziehungsmethoden in Institutionen wie Heimen oder Strafvollzugsanstalten.

Psychologie

Die Psychologie untersucht, wie sich Menschen in bestimmten Situationen verhalten, was sie fühlen und denken, was sie dazu bewegt, auf diese oder jene Weise zu handeln. Schwerpunkte sind z.B. Wahrnehmungspsychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Entwicklungspsychologie, Neuropsychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie.

Soziale Arbeit

Die Soziale Arbeit umfasst die Felder der Sozialarbeit, der Sozialpädagogik und der Soziokultur. Zudem kann zwischen der wissenschaftlichen Sozialarbeit und der praktischen Sozialarbeit unterschieden werden. Die Wissenschaft geht beispielsweise der Frage nach, welche gesellschaftlichen Faktoren für die Entstehung sozialer Probleme mitverantwortlich sind. Die praktische Sozialarbeit versucht, durch Beratung, Betreuung und spezielle Hilfestellungen Menschen beim Lösen ihrer Probleme zu unterstützen.

Ethnologie und Kulturanthropologie

Ethnologie und Kulturanthropologie haben eine gemeinsame Aufgabe: Sie untersuchen Verhalten, Denkformen und Erzeugnisse, die eine Bevölkerungsgruppe hervorbringt. Die beiden Disziplinen benützen oft die gleichen theoretischen Ansätze und Forschungsmethoden, unterscheiden sich jedoch in ihrer geographischen Ausrichtung: Während sich die Ethnologie eher auf die aussereuropäischen Kulturen konzentriert, bewegt sich die kulturanthropologische Forschung im europäischen Raum.

Ausbildung

Die Mehrzahl der sozialwissenschaftlichen Studienrichtungen wird an Universitäten angeboten. Soziale Arbeit und Psychologie werden sowohl an der Universität wie auch an der Fachhochschule angeboten.

Anforderungen

Das Interesse an menschlichem Denken und Handeln sowie an verschiedenen sozialwissenschaftlichen Methoden ist eine wichtige Voraussetzung für ein sozialwissenschaftliches Studium. Wer ein sozialwissenschaftliches Fach an der Universität studieren möchte, sollte zudem Interesse an Grundlagenforschung mitbringen.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Ähnlich wie ein sprachlich-historisches führt ein sozialwissenschaftliches Studium an der Universität nicht direkt zu bestimmten Berufen. Es vermittelt aber – nebst theoretischen Grundlagen und spezialwissenschaftlichen Kenntnissen – das methodische Rüstzeug, mit dem man sich in verschiedenste Berufsbereiche einarbeiten kann. Die Arbeitsbereiche sind sehr vielfältig, der Berufseinstieg allerdings nicht immer ganz einfach. Je nach Studiengebiet finden sich Stellen in Lehre und Forschung an Hochschulen und in privaten Forschungsinstituten, in der öffentlichen Verwaltung und in öffentlichen und privaten Institutionen und Beratungsstellen, bei Banken und Versicherungen, Handels- und Industrieunternehmen, Parteien, Verbänden und internationalen Organisationen. Sozialwissenschaftlerinnen oder Sozialwissenschaftler arbeiten dort oft nicht als «Politologen» oder «Soziologinnen», sondern als «wissenschaftliche Mitarbeiterinnen», «Sachbearbeiter» oder «Lehrerinnen». Für solche Beschäftigungen sind vielfach nicht Spezialkenntnisse im engeren Fachbereich ausschlaggebend, sondern persönliche Qualitäten, Zusatzausbildungen, Berufserfahrung und Praxiskontakte sowie allgemeine im Studium erworbene Arbeits-, Untersuchungs- und Denkmethoden.
Wird Soziale Arbeit oder Psychologie an der Fachhochschule studiert, ist das Berufsziel klarer; das Studium bereitet auf spezifische Tätigkeiten im Sozialwesen bzw. in psychologischen Berufen vor.



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