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Stellenmarkt

Bei der Stellensuche haben der offene und der versteckte Arbeitsmarkt jeweils ihre eigenen spezifischen Merkmale und Zugänge. Die wichtigsten Kanäle für die Jobsuche sind Internet, Presse und persönliche Netzwerke.

Offener und verdeckter Stellenmarkt

Der Arbeitsmarkt verändert sich laufend. In den letzten Jahren sind viele Berufe neu entstanden, aber viele sind auch verschwunden.
Nicht alle Stellen werden offen ausgeschrieben. Neben dem offenen gibt es auch den so genannt verdeckten Stellenmarkt. Durch ihn gewinnen Direkt- oder Spontanbewerbungen (auch Initiativbewerbungen genannt) zunehmend an Bedeutung.

Offener Stellenmarkt

Im offenen Stellenmarkt finden sich die Stellen, die aktiv und offen ausgeschrieben werden. Dafür werden folgende Kanäle genutzt:

Stellenangebote im Internet

Offene Stellen werden immer häufiger nur noch im Internet ausgeschrieben. Sie sind zu finden auf

Online-Bewerbungen haben sich durchgesetzt: Alle Unterlagen werden über ein Formular oder eine E-Mail verschickt.
Bei manchen Stellenportalen kann ein Konto mit persönlichen Daten und Lebenslauf eingerichtet werden.  Auf diesen Seiten können auch Suchabonnements nach bestimmten Kriterien angelegt werden.

Stelleninserate in der Fachpresse

Soll die Stelle einem klaren Berufsbild entsprechen, so können in Fachzeitschriften oder auf einschlägigen Websites (z.B. von Berufs- oder Interessenverbänden) passende Stelleninserate gesucht werden. Meistens sind Fach- und Berufsverbände die Herausgeber dieser Fachzeitschriften. Einige liegen am Kiosk aus, andere können direkt bei Branchen- und Berufsverbänden angefordert werden.

Viele Unternehmen nutzen private Arbeitsvermittlungs- und Personalverleihbetriebe, um geeignete Mitarbeitende auszuwählen. Viele dieser Stellen sind auf bestimmte Berufsgruppen spezialisiert.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO veröffentlicht ein Verzeichnis der zugelassenen Arbeitsvermittlungen. Weitere Informationen: avg-seco.admin.ch.

Self Service Information (SSI)

Das SSI ist eine Dienstleistung der öffentlichen Hand und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) in Zusammenarbeit mit den kantonalen und regionalen Arbeitsvermittlungszentren geführt.
Auf Computerterminals sind offene Stellen abrufbar, die von Unternehmen gemeldet wurden. Diese Terminals finden sich in Berufsberatungsstellen, den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und vielen öffentlichen Institutionen. Die vorhandenen Daten sind nach Berufsgruppe und Region abrufbar. Die offenen Stellen werden ebenfalls unter arbeit.swiss geführt.

Verdeckter Stellenmarkt

Viele Stellenangebote werden nicht offiziell ausgeschrieben. Deshalb sind die Spontan- oder Direktbewerbungen (auch Initiativbewerbungen genannt) erfolgversprechend. Manche wissen genau, welche Erfahrungen und Fähigkeiten sie mitbringen, kennen ihre Bedürfnisse und Interessen und sehen ihren beruflichen Horizont klar vor sich. Mit diesem Wissen ist zu überlegen, welches Unternehmen eine dazu passende Stelle haben könnte. Zur ersten Kontaktaufnahme mit einem möglichen Arbeitgebenden genügt ein kurzes Motivationsschreiben mit Angabe der aktuellen Situation und der unmittelbaren Ziele. Ihm muss ein Lebenslauf (CV) beigefügt sein.
Weitere Informationen: Bewerbungsdossier.

Für die Recherchen können auch in diesem Fall verschiedene Quellen dienlich sein:

  • Im Internet lassen sich Branchenportale oder Mitgliederverzeichnisse von Branchen- und Wirtschaftsverbänden leicht finden, wie zum Beispiel google.ch, local.ch, kompass.ch, gate24.ch.
  • Wirtschafts- und Fachpublikationen liefern ebenfalls wertvolle Informationen zu Unternehmen.
  • Umfragen zeigen immer wieder, dass die Mehrzahl aller Stellenbesetzungen nicht über Inserate, sondern durch direkte Kontakte zustande kommen. Es empfiehlt sich, Bekannte, Freundinnen und Freunde über die Art der gesuchten Aufgabe oder Stelle zu informieren. Deren Kontakte oder berufliches Umfeld können unter Umständen von Nutzen sein.
  • Das persönliche Netzwerk kann über die berufsbezogenen sozialen Netzwerke wie Xing oder LinkedIn erweitert werden. Das Interesse möglicher Arbeitgebender kann geweckt werden und es finden sich über diese Plattformen ausgeschriebene Stellen.

Welchen Markt wählen?

Wo und wie am besten gesucht wird, hängt von Beruf, Branche und Firma ab:

  • Bei öffentlichen Ämtern (Arbeiten für die Eidgenossenschaft, einen Kanton, eine Gemeinde) werden die Stellen in der Regel öffentlich ausgeschrieben. Der verdeckte Stellenmarkt ist hier so gut wie inexistent.
  • Die grossen privaten Firmen schreiben Stellen zwar öffentlich aus, verfügen oft aber auch über eine gewisse Flexibilität und antworten deshalb durchaus – manchmal sogar bevorzugt – auch auf Spontanbewerbungen.
  • Personen, die sich spezialisiert haben und entsprechend gezielt suchen, wird empfohlen, nach den entsprechenden, passenden Unternehmen zu forschen und diese direkt und spontan anzufragen.

Die Arbeitssuche erfordert viel Engagement, Zeit, Geduld und Energie. Es lohnt sich aber, dran zu bleiben und sich nicht schon nach ersten Absagen entmutigen zu lassen.

Unterstützung bei der Stellensuche

Zahlreiche öffentliche oder halbprivate Institutionen unterstützen Personen auf Stellensuche. Sie stellen Listen offener Stellen zur Verfügung, bieten gezielte Weiterbildungen und Hilfe in den verschiedenen Phasen der Stellensuche.
Diese Dienstleistungen sind in den meisten Fällen kostenlos und stehen allen offen.

  • Die Regionale Arbeitsvermittlungszentren RAV finden sich in allen Regionen der Schweiz. Personalberaterinnen und -berater unterstützen bei der Stellensuche und der raschen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Weitere Informationen: arbeit.swiss
  • Die kantonalen Arbeitsämter bieten Dienstleistungen oder kompetente Ansprechstellen für Fragen rund um Beschäftigung und Arbeit. Sie kümmern sich um die administrativen Aspekte wie Formulare, Reglemente usw. und stellen Massnahmen zur Reintegration und Unterstützung bei der Stellensuche bereit.
  • Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung hat ein grosses Angebot an Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Stellensuche.


Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

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Eine wachsende Zahl von Jobportalen im Internet helfen bei der Stellensuche. Aber auch Arbeitsvermittlungsstellen können unterstützen. Weitere Informationen bieten die folgenden Merkblätter:

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(dba) Das Merkblatt Stellensuche [PDF, 70.64 KB] bietet einen kurzen Überblick zum Thema und weitere Links zu Stellenportalen.

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