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Medizin, Gesundheit, Sport

Berufe im Gesundheitswesen beschäftigen sich mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Mensch oder Tier – sei es präventiv, zum Beispiel im Bereich des Sports, oder therapeutisch im Zusammenhang mit Krankheiten und Unfällen.

Fachgebiete

Medizin und Gesundheit

Bei allen Gesundheitsberufen - mit Ausnahme der Veterinärmedizin - steht der Mensch im Mittelpunkt. Es sind Berufe, in denen Themen auftauchen, denen viele in unserer Gesellschaft ausweichen: Themen im Zusammenhang mit dem menschlichen Körper, mit Krankheit, Behinderung, Geburt, Tod. Wer in einem Gesundheitsberuf arbeitet, muss wissen, dass hier Präsenz rund um die Uhr erforderlich ist und strenge hierarchische Spitalstrukturen die Regel sind. Andererseits besteht sowohl nach einer universitären Ausbildung als auch bei vielen praktischen Gesundheitsberufen die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen.

Bewegungswissenschaften und Sport

Bewegungswissenschaften haben die menschliche Bewegung aus naturwissenschaftlicher, aber auch aus sozial- sowie aus ingenieurwissenschaftlicher Sicht im Fokus. Bewegungswissenschaftler/innen arbeiten beispielsweise mit Fachleuten aus der Medizin zusammen, um Störungen des Bewegungsablaufs – etwa nach Unfällen – zu erklären und Bewegungsprogramme zur Verbesserung und Behebung dieser Störungen zu entwickeln. In der Arbeitswelt – z. B. bei Berufskrankheiten, die durch Fehlhaltungen verursacht wurden –, in der Gesundheitsversorgung oder bei älteren Leuten treten immer wieder Fragen bezüglich Bewegung und Fitness auf, die nach einer wissenschaftlichen Untersuchung oder Erklärung verlangen.

Ausbildung

Im Bereich Medizin, Gesundheit und Sport können manche Studienrichtungen nur an universitären Hochschulen, andere nur an Fachhochschulen und gewisse auch an beiden Hochschultypen erlernt werden. An den Universitäten kann man Humanmedizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin sowie Chiropraktik und Pflegewissenschaften studieren.
Das universitäre Studium der Bewegungs- und Sportwissenschaften wie auch der Gesundheitswissenschaften ist wissenschaftlich, fächerübergreifend und projektbezogen. Sport kann auch an der Fachhochschule studiert werden. Manche Hochschulen führen sportpraktische Eignungsabklärungen durch. Die Ausbildung zum Bachelor of Science in Sports an der EHSM (Magglingen) dauert drei Jahre und umfasst einen bedeutenden sportpraktischen Teil.
An Fachhochschulen werden im medizinischen Bereich folgende Studienrichtungen angeboten: Pflege, Hebamme, Physiotherapie, Ergotherapie, Ernährung und Diätetik, Medizinisch-technische Radiologie (nur in der Romandie) sowie neu Osteopathie. Gymnasiale Maturandinnen und Maturanden, die über eine Fachhochschulausbildung in den Gesundheitsbereich einsteigen möchten, benötigen meist ein Praktikum für das nachfolgende Aufnahmeverfahren.

Medizinische Studiengänge und Eignungstest

Die Zahl der Studienplätze wird von der Nachfrage deutlich übertroffen, einige Universitäten haben daher Zulassungsbeschränkungen eingeführt. In den medizinischen Studienrichtungen müssen die Studieninteressierten in der Deutschschweiz vor Ausbildungsbeginn einen Eignungstest bestehen. In der französischen Schweiz hingegen wird nach dem ersten Studienjahr eine Auswahl getroffen.
Die medizinischen Ausbildungen gehen auch nach dem Absolvieren aller obligatorischen Semester weiter, sei es im Spital oder in der Praxis. Es braucht deshalb einen langen Atem, um zum Ziel zu gelangen. So müssen für den Erwerb eines Facharzt-Titels FMH nach Studienabschluss nochmals durchschnittlich fünf Jahre Spezialisierungszeit investiert werden. Verglichen mit andern Studiengängen dauert damit die Ausbildung wesentlich länger. Allerdings erhalten die Mediziner/innen während ihrer Assistenzzeit einen Lohn.

Anforderungen

Zu den wichtigsten Voraussetzungen zählen: Kontaktfreude, Offenheit und Beziehungsfähigkeit zu Menschen aller Altersstufen und Kulturen, Einfühlungsvermögen, seelische und körperliche Belastbarkeit, Selbstständigkeit, aber auch die Bereitschaft, sich in ein Team einzuordnen, Flexibilität (auch was die Arbeitszeiten anbelangt), Empathie, manuelles Geschick und hohes Verantwortungsbewusstsein. Je nach Ausbildungs- und Berufsgebiet kommen weitere Anforderungen hinzu, häufig solche im technischen Bereich. Interesse für naturwissenschaftliche Fächer ist in jedem Fall wichtig.
Aber auch Wissbegierde bezüglich Bewegungsabläufe, Bewegungsverhalten und Gesundheit in einem wissenschaftlichen Sinn sind wichtig für dieses Berufsfeld. Wer als Turn- und Sportlehrer/in arbeiten möchte, sollte zudem fähig sein, die Begeisterung für den Sport weiterzuvermitteln, sollte ausgeglichen, geistig beweglich und kontaktfreudig sein und Verantwortung übernehmen können.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Medizin und Gesundheit

Auch im Gesundheitswesen ist der Arbeitsmarkt Schwankungen unterworfen, jedoch nicht im gleichen Ausmass wie in anderen Berufen. Es braucht immer Leute, die für Kranke und Betagte sorgen, die operieren, Medikamente verschreiben, therapieren und pflegen. Die Menschen werden durchschnittlich immer älter, die medizinischen Möglichkeiten immer vielfältiger und besser. Dazu kommt, dass die medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege auch in Zukunft hier stattfinden muss und nicht wie Dienstleistungen anderer Branchen unbeschränkt ins Ausland verlegt werden kann. Demgegenüber wirken sich Sparmassnahmen der öffentlichen Hand immer auch auf den Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen aus. Teilzeitarbeit ist – je nach Arbeitsmarktlage und beruflicher Funktion – meistens möglich. Wichtige Arbeitgeber sind Spitäler, Praxen und medizinisch-soziale Einrichtungen. Es ist aber auch möglich, in Verwaltungen, in humanitären Organisationen, in der Privatwirtschaft, in Schulen, in Rehabilitationszentren, in Fitnesszentren oder in der Forschung zu arbeiten.

Sport

Die interdisziplinär ausgebildeten Bewegungswissenschaftler/innen sind überall da zu finden, wo die Bewegung, das sportliche Training oder die Gesundheit relevant sind. Wichtige Berufsfelder sind die Forschung und Entwicklung, die Beratung und der Unterricht. Weitere Möglichkeiten bestehen im Ferien- und Freizeitbereich, im Firmen- und Gemeindesport, bei Verbänden, in der Sportartikelindustrie, im Sportmanagement, in Werbung oder Sport-Sponsoring, im Sportjournalismus oder im Behinderten- und Rehabilitationssport.



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