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Studienrichtung Optometrie

Die Optometrie rückt die Sehfunktionen des Menschen in den Fokus. Optometrist/innen korrigieren Fehlsichtigkeiten wie Kurz- und Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Schielen oder Nachtblindheit.

Fachgebiet


Mit Messgeräten, die auf dem neuesten Stand sind, führen Optometristinnen und Optometristen eine Reihe von Sehtests durch. Nach eingehender Analyse der Messdaten und Beurteilung der Sehsituationen stellen sie sowohl die Art als auch den Grad der Fehlsichtigkeit fest. Aufgrund dieser Analyse bestimmen sie die Werte für die Brillen- und Kontaktlinsenkorrektur (Refraktion). Je nach Befund leiten sie auch Sehtrainings an.
Zu ihren weiteren Aufgaben zählt die Grundversorgung von sehbehinderten Menschen mit visuellen Hilfsmitteln. Auch führen sie Screenings (Vorsorgeuntersuchungen) im Bereich des Sehens und der Augengesundheit durch.

Studium

Das Bachelorstudium vermittelt sowohl bereichsübergreifende als auch fachspezifische Inhalte.

Zu den bereichsübergreifenden Inhalten zählen:

  • medizinisch-naturwissenschaftlichen Module: u.a. Anatomie, Physiologie, Pathologie, Biologie, Chemie, Physik
  • kontextbezogene Module: u.a. Betriebswirtschaftslehre, Recht, Ethik
  • methodenbezogene Module: u.a. wissenschaftliches Arbeiten, Argumentation und Rhetorik, Statistik

Die fachspezifischen Inhalte umfassen Module wie:

  • Grundlagen der Optometrie: u.a. Allgemeine Optik, Brillenglastechnologie, Biostatistik
  • Optometrie: u.a. Kontaktlinsenanpassung, Augenprüfung, Binokularsehen, Low-Vision
  • Fachergänzungen: u.a. Arbeitsplatzoptometrie und Photometrie, Bildgebende Verfahren und Funktionsweise diagnostischer Instrumente

Während des Studiums sind zwei klinische Praktika zu absolvieren.

L. W. studiert Optometrie im 5. Semester an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.

«Mathematikkenntnisse sind viel wichtiger als Physikkenntnisse.»

Mehr dazu

Anforderungen

Angehende Optometristinnen und Optometristen sollten

  • vom menschlichen Körper und seinen Funktionen fasziniert sein,
  • sich durch manuelles Geschick auszeichnen,
  • gerne mit unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten und
  • Freude am konkreten Handeln haben.

Sie sollten

  • ihr Denken und Handeln reflektieren,
  • genau beobachten,
  • analytisch und vernetzt denken und
  • selbstorganisiert lernen können.

Zudem werden von Studentinnen und Studenten gutes Vorwissen in naturwissenschaftlichen Fächern und gute Englischkenntnisse erwartet.

Spezielles: Praxiserfahrung und Anmeldung zum Studium

Kandidatinnen und Kandidaten ohne Berufserfahrung im Bereich Augenoptik müssen ein einjähriges Praktikum absolvieren.

Eine frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich, da die Studienplätze in der Reihenfolge der eingehenden Bewerbungen vergeben werden.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Hochschule für Technik

Tätigkeitsfelder

Optometristinnen und Optometristen untersuchen das Sehvermögen und versorgen die untersuchten Personen mit Brillen, Kontaktlinsen und weiteren Sehhilfen. Die meisten Fachleute arbeiten in einem Augenoptikfachgeschäft, wo sie auch Führungsaufgaben übernehmen oder angehende Augenoptikerinnen und Augenoptiker (Lernende) ausbilden. Zunehmend sind Fachleute der Optometrie auch in Augenarztpraxen oder Augenkliniken tätig. Dort führen sie hauptsächlich umfangreiche Untersuchungen im Vorfeld von refraktiven Laseroperationen durch.

Einige Optometristinnen und Optometristen sind auch in der Entwicklung, in der Produktion und im Vertrieb von augenoptischen Geräten sowie in der Lehre und Forschung tätig.

Weiterbildung

Das Bachelor-Studium der Optometrie befähigt zur Berufsausübung. Die zunehmenden Anforderungen der Berufswelt legen allerdings nahe, sich stetig weiterzubilden.
Einige Beispiele:

Daneben organisiert der Schweizerische Berufsverband für Augenoptik und Optometrie SBAO regelmässig Kurse und Workshops.



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