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Höhere Fachschulen HF

Höhere Fachschulen HF bieten Bildungsgänge mit direktem Praxisbezug an. Sie bilden Fach- und Führungskräfte in einem bestimmten Bereich aus. In der Schweiz gibt es insgesamt rund 400 Bildungsgänge HF.

Ausbildung

Die Bildungsgänge HF sind praxisorientiert und vermitteln in erster Linie Fachkenntnisse des jeweiligen Bereichs. Sie fördern arbeitsmarktorientierte Fach- und Führungskompetenzen.
Sie verbinden theoretische und praktische Ausbildungseinheiten. Vollzeitliche Ausbildungen beinhalten auch Praktika.
Die Bildungsgänge HF gehören zur Tertiärstufe und richten sich an Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II.

Bildungsbereiche

Der Bund hat 8 Bereiche von Höheren Fachschulen reglementiert:

  • Technik
  • Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft
  • Wirtschaft
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Gesundheit
  • Soziales und Erwachsenenbildung
  • Künste, Gestaltung und Design

Ausbildungsdauer und -modalitäten

Die Ausbildungen dauern je nach Schule und Bildungsgang zwei bis vier Jahre. Die Bildungsgänge HF können entweder berufsbegleitend oder im Vollzeitstudium besucht werden. Vollzeitliche Bildungsgänge dauern mindestens zwei Jahre, die berufsbegleitenden Bildungsgänge mindestens drei Jahre.

Ausbildungsorte

Die Bildungsgänge HF können in der ganzen Schweiz absolviert werden. Sie werden von kantonalen Bildungsinstitutionen und von privaten Schulen angeboten.

Titel, Abschluss

Die Bildungsgänge HF sind vom Bund anerkannt. Ihre Titel sind geschützt.
Absolventinnen und Absolventen führen beispielsweise den Titel "Diplomierte/r Betriebswirtschafter/in HF".
Weitere Informationen über die anerkannten Titel:  www.sbfi.admin.ch.

Zulassung

Für den Zulassung zu den Höheren Fachschulen wird ein Abschluss der Sekundarstufe II benötigt. Die Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Bildungsgang.

Zulassungsvoraussetzungen

Die meisten Höheren Fachschulen verlangen ein EFZ einer beruflichen Grundbildung im entsprechenden oder in einem verwandten Bereich. Die Berufsmaturität oder die Fachmaturität berechtigen ebenfalls zur Zulassung zu einem Bildungsgang HF im selben Bereich. In der Regel erfordert die Ausbildung an einer Höheren Fachschule vorgängige Berufserfahrung.

Anerkannt, beispielsweise im Gesundheits- und Sozialbereich, werden auch Diplome allgemeinbildender Schulen oder eine gymnasiale Maturität. Personen mit allgemeinbildenden Abschlüssen müssen aber Berufserfahrung gesammelt haben. Sie müssen ihre Kompetenzen im betreffenden Bereich durch Praktika oder durch Erlangen einer Fachmaturität vervollständigen.

Für bestimmte Bildungsgänge kann eine Aufnahmeprüfung durchgeführt werden.
Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen für einen bestimmten Bildungsgang sind direkt bei der betreffenden Schule erhältlich.

Berufsmöglichkeiten

Die Absolventinnen und Absolventen einer Höheren Fachschule sind bereit für den Eintritt in den Arbeitsmarkt. Sie sind in der Arbeitswelt wegen ihrer handlungsorientierten Fachkompetenzen gefragt.
Oft übernehmen sie in ihrem Bereich Fach- und Führungsverantwortung.

HF oder FH?

Die beiden Bildungsangebote Höhere Fachschule HF und Fachhochschule FH unterscheiden sich durch ihre Zulassungsvoraussetzungen, den Typ und das Niveau der Bildungs- bzw. Studiengänge.

In vielen Bereichen existieren gleichzeitig Ausbildungen HF und FH.
In der Regel unterscheiden sich die Namen der Titel, beispielsweise Förster HF / Försterin HF, Forstingenieur FH / Forstingenieurin FH.
In bestimmten Bildungs- bzw. Studiengängen tragen sie denselben Titel, beispielsweise Sozialpädagoge HF / Sozialpädagogin HF, Sozialpädagoge FH / Sozialpädagogin FH.

Zulassung

  • Eintritt in eine Höhere Fachschule HF: in der Regel reicht das Niveau EFZ.
  • Eintritt in eine Fachhochschule FH: zusätzlich zum EFZ wird eine Berufsmaturität verlangt.

Diese Angaben entsprechen den allgemeinen Anforderungen. Die Zulassungsvoraussetzungen unterscheiden sich aber je nach Bildungs- oder Studiengang.

Inhalt der Ausbildung

Die Bildungsgänge HF betreffen einen spezifischen Bereich und die konkrete fachliche Tätigkeit. Die Studiengänge FH sind stärker auf die Forschung, auf theoretische Kenntnisse und auf die Kontrolle der praktischen Arbeit ausgerichtet.

Berufsmöglichkeiten

Ein Abschluss einer HF führt hauptsächlich zu Tätigkeiten mit praktischen, fachlichen und führungsbezogenen Fragen. Die Ausbildung FH führt zu Tätigkeiten in der Gestaltung, Kontrolle und Entwicklung von Produkten oder Dienstleistungen. Die Anforderungen und angebotenen Stellen sind je nach Unternehmen unterschiedlich. Berücksichtigt werden auch Erfahrung und persönliche Kompetenzen. In manchen Fällen lassen sich zwischen Berufsleuten der beiden Ausbildungen keine grossen Unterschiede ausmachen.



Informationen

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