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Verkürzte berufliche Grundbildung, Lehre

Erwachsene, die bereits über einen ersten Ausbildungsabschluss oder berufsspezifische Vorkenntnisse verfügen, können eine verkürzte Lehre absolvieren, um ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis zu erlangen.

Definition

Erwachsene können unter bestimmten Voraussetzungen eine verkürzte berufliche Grundbildung (Lehre) absolvieren. Dabei wird die Ausbildungsdauer reduziert. Für diese Ausbildung muss ein Lehrvertrag abgeschlossen werden. 
Es gibt zwei Formen der verkürzten Ausbildung:

  • individuelle Verkürzungen
  • branchenspezifische Verkürzungen.

In beiden Fällen wird die Verkürzung gewährt, weil die Person entweder bereits einen Abschluss besitzt, beispielsweise ein anderes eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder eine gymnasiale Maturität, oder weil sie über Erfahrung im Berufsfeld verfügt. Damit die Verkürzung gewährt werden kann, müssen die genannten Kompetenzen oder Diplome nachgewiesen werden. Ausserdem braucht es die Unterstützung durch den Arbeitgeber. Dieser muss das Kompetenzniveau der Kandidatin oder des Kandidaten bestätigen.

Individuelle Verkürzung

Kandidatinnen und Kandidaten, die bereits ein anderes EFZ, eine gymnasiale Maturität, ein Diplom einer anderen allgemeinbildenden Schule oder einen anderen Abschluss besitzen oder über eine gewisse Berufserfahrung verfügen, können eine Verkürzung der Ausbildungsdauer oder eine Dispensation von bestimmten Kursen beantragen. Das Berufsbildungsamt des Wohnkantons entscheidet im Einzelfall, ob die Verkürzung gewährt wird. In der Regel wird die Ausbildungsdauer um ein Jahr verkürzt. Die Interessierten treten somit direkt ins zweite Lehrjahr ein.

Branchenspezifische Verkürzung

In einzelnen Berufen werden spezielle Ausbildungsgänge für Erwachsene angeboten. Oft handelt es sich um eine Zweitlehre in einem ähnlichen Berufsgebiet. Die Ausbildung wird komprimiert und es wird ein spezifisches Programm vorgesehen. Solche Verkürzungen sind an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt, die vom jeweiligen Berufsfeld abhängen.

Voraussetzungen

Grundsätzlich wird ein Abschluss (beispielsweise ein EFZ oder eine gymnasiale Maturität) oder der Nachweis einer gewissen Berufserfahrung vorausgesetzt. Das Berufsbildungsamt des Wohnkantons prüft die Fälle im Einzelnen.

Vorgehen

In erster Linie muss eine Lehrstelle in einem Ausbildungsbetrieb gefunden werden, der die Verantwortung für eine verkürzte Ausbildungszeit übernimmt. Danach unterzeichnen die Kandidatinnen und Kandidaten einen Lehrvertrag, der vom Berufsbildungsamt des Wohnkantons bewilligt werden muss. Wie die übrigen Lernenden absolvieren sie die vom Berufsbildungsamt festgelegte Ausbildungsdauer. Sie besuchen den Berufsschulunterricht und legen die Lehrabschlussprüfung ab.

Beratung und Kosten

Die Berufsberatungsstelle des Wohnkantons gibt Auskunft über dieses Verfahren. Das Berufsbildungsamt legt die Dauer der Lehrzeit bzw. der Verkürzung fest.

Grundsätzlich fallen lediglich die Kosten für das Schulmaterial an. Über deren Höhe gibt die betreffende Berufsfachschule Auskunft. Lernende erhalten einen Lohn. Bei einer verkürzten Lehre besteht Verhandlungsspielraum über den Lohn, da der oder die Lernende bereits über einen anderen Ausbildungsabschluss oder Praxiserfahrung im Berufsfeld verfügt.



Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

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Bern

Informationen zur verkürzten Lehre im Kanton Bern

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Graubünden

Die Berufslehre ist der klassische Weg, einen Berufsabschluss zu erlangen. Die Lehrzeit entspricht der Verordnung des entsprechenden Lehrberufes. Wer eine Vorbildung mitbringt, kann eine Lehrzeitverkürzung beantragen.
Weitere Informationen erteilt das Berufsinspektorat GR.

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Zürich

Über die verkürzte Lehre informiert die Webseite des Mittelschul- und Berufsbildungsamts.