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Unterricht, Pädagogische Berufe

Studiengänge im Bereich Unterricht und Pädagogische Berufe befassen sich mit pädagogischen Fragen um die verschiedenen Formen des Lernens und um die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern innerhalb einer Gruppe/Klasse.

Fachgebiet

Die Studiengänge in diesem Bereich bereiten Lehrerinnen und Lehrer sowie Therapeutinnen und Therapeuten auf ihre Hauptaufgabe – das Unterrichten inklusive Vorbereiten und Auswerten, Beurteilen und Beraten – vor. Lehrerinnen und Lehrer, Logopädinnen und Psychomotoriktherapeuten haben auch eine Menge Erwartungen zu erfüllen: von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Schulbehörden, von Schulgemeinden und vom Staat. So sollten sie unter anderem dafür sorgen, dass die Kinder bzw. Jugendlichen ihre Lernfähigkeit und ihre sozialen, musischen und intellektuellen Fähigkeiten entwickeln können.

Ausbildung

Je nach Alters- und Schulstufe oder Unterrichtsfach findet die Ausbildung an Pädagogischen Hochschulen, Universitäten oder Fachhochschulen statt.

Studiengänge zum Lehrer und zur Lehrerin für die Vorschulstufe (früher Kindergarten), die Primarstufe und die Sekundarstufe I (Sekundarschulen, Bezirksschulen) werden vollständig oder teilweise an Pädagogischen Hochschulen angeboten.

Lehrpersonen für die Sekundarstufe II (Mittelschulen, Berufsfachschulen) absolvieren zuerst ein Universitätsstudium und ergänzen dieses mit einem Diplom zur Unterrichtsbefähigung.

Zu einem Unterrichtsdiplom in Bildnerischem Gestalten oder Musik führt der Weg über einen Abschluss an einer Kunst- oder Musikhochschule mit integrierter pädagogischer Ausbildung.

Weitere pädagogische Ausbildungen wie Heilpädagogik, Logopädie und Psychomotoriktherapie oder Religionspädagogik werden ebenfalls an Hochschulen angeboten.

Alle Lehramtsstudiengänge, die zu einer Wählbarkeit an öffentlichen Schulen führen, sind kantonal geregelt, d.h., sie basieren auf interkantonalem Recht mit der Anerkennung durch die Schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz EDK. Mit den Diplomen kann also in allen Kantonen unterrichtet werden.

Kantonale Besonderheiten

Die Ausbildung zum Lehrer und zur Lehrerin kann von Kanton zu Kanton variieren. Ausserdem können die Studienplätze beschränkt sein. Es ist daher ratsam, sich früh anzumelden.

Berufsfeld und Arbeitsmarkt

Lehrpersonen mit den klassischen Ausbildungen (Vorschulstufe bis zur Sekundarstufe II) unterrichten vorwiegend gesunde Kinder und Jugendliche – meist im Klassenverband. Fachpersonen mit einer sonderpädagogischen Ausbildung wie Heilpädagogik, Logopädie oder Psychomotoriktherapie hingegen sind geschult, auf spezielle Bedürfnisse von verschiedensten Gruppen einzugehen und mit Einzelnen oder kleinen Gruppen zu arbeiten.

Kinder und Jugendliche, die unterrichtet werden müssen, gibt es immer. Dennoch ist der Arbeitsmarkt relativ starken kurzfristigen Schwankungen unterworfen. Gründe dafür sind demografische Faktoren, beispielsweise geburtenstarke bzw. geburtenschwache Jahrgänge, politische Entscheidungen (etwa bezüglich Klassengrössen, Zusammenlegung von Schultypen und Schulhäusern), aber auch konjunkturelle Einflüsse. Auf der nachobligatorischen Schulstufe hängt der Arbeitsmarkt stark vom gewählten Unterrichtsfach ab.

Aufgrund ihrer breiten Allgemeinbildung stehen ausgebildeten Lehrpersonen der Volksschule auch ausserhalb des Schuldienstes berufliche Möglichkeiten offen, vor allem in Bereichen, wo didaktische, methodische oder psychologische Fähigkeiten gefragt sind: in der Personalführung, in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung, bei Presse, Radio und Fernsehen, in sozialpädagogischen Einrichtungen, im Gesundheitswesen, bei Kirchgemeinden, Sportverbänden sowie im Tourismus.
Mittelschullehrerinnen und Mittelschullehrer haben ein vollständiges akademisches Studium absolviert. Ihnen steht neben dem Mittelschulunterricht auch die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Tätigkeit oder einer anderen Funktion auf ihrem Studiengebiet offen.

Weiterbildungen für ausgebildete Lehrpersonen

Es existieren zahlreiche themen- und stufenübergreifende Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer. Diese beschäftigen sich mit übergreifenden didaktischen, pädagogischen oder auch psychologischen Themen  und  wenden sich Inhalten zu, die für Lehrpersonen auf jeder Stufe interessant sein können.
Daneben gibt es Weiterbildungen, die zur Berufsausübung auf einer anderen Stufe befähigen. Sie richten sich an Lehrpersonen, welche künftig auf einer anderen Stufe unterrichten möchten oder deren Wunsch es ist, in  der Ausbildung angehender Lehrpersonen tätig zu sein.



Informationen

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