In der Medizinisch-technischen Radiologie lernen Sie, Gewebe und Organe im Innern des Körpers sichtbar zu machen. Dazu nutzen Sie bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computer- oder Magnetresonanztomografie. Ebenso befassen Sie sich mit Bestrahlung und radioaktiven Substanzen, um Krebs und anderen Erkrankungen zu behandeln.
Studienangebote
Sie können Medizinisch-technische Radiologie an folgenden Hochschulen studieren
Studium
Bachelorstudium
mind. 3 Jahre Vollzeit
Das Bachelorstudium führt in fachliche und methodische Grundlagen ein. An den meisten Hochschulen zählen dazu:
- Anatomie und Physiologie
- Diagnostische Radiologie: Bilderzeugung für verletzte oder erkrankte Knochen, Weichteile und Gefässe
- Nuklearmedizin: radioaktive Substanzen für Diagnose und Therapie
- Radioonkologie: Bestrahlungsplanung und Strahlentherapie
- Medizintechnik und Informatik
- Psychologie und Kommunikation
Masterstudium
Fachhochschule: mind. 1,5 Jahre Vollzeit
Das Masterstudium vertieft oder erweitert das Fachgebiet, zum Beispiel:
- Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Innovation
- Qualitätssicherung
« Für mich ist das Studium eine perfekte Mischung aus Technologie und menschlichen Beziehungen. »
Zulassung
Bachelorstudium
- Berufsmaturität
- oder Fachmaturität
- oder gymnasiale Maturität
- oder alternativer Abschluss
- zusätzlich: mindestens 1 Jahr Arbeitserfahrung
Masterstudium
Bachelorabschluss in der gleichen oder einer verwandten Studienrichtung
Für genauere Informationen zur Zulassung wenden Sie sich direkt an die Hochschulen.
Besonderheiten
Höhere Fachschule oder Fachhochschule
In der Deutschschweiz und der italienischsprachigen Schweiz absolvieren Sie das Studium in Medizinisch-technischer Radiologie an einer höheren Fachschule. In der französischsprachigen Schweiz studieren Sie an einer Fachhochschule.
Die Ausbildung an höheren Fachschulen dauert ebenfalls mindestens 3 Jahre Vollzeit.
Zulassung zur Höheren Fachschule:
- eidg. Fähigkeitszeugnis
- Fachmittelschulausweis
- oder Fachmaturität
- oder gymnasiale Maturität
- oder alternativer Abschluss
- zusätzlich: bestandenes Aufnahmeverfahren
Für genauere Informationen wenden Sie sich direkt an die Höheren Fachschulen.