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Facility Management: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Eine Facility Managerin ist mehr als nur eine Hauswartin

D. A. studiert Facility Management im 3. Mastersemester an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Ihren Bachelor hatte sie zuvor in der Fachrichtung Hospitality Management absolviert.

Nach der Fachmittelschule war mein Ziel ein praxisorientiertes Studium. Den Ausschlag für Facility Management (FM) und gegen Betriebswirtschaft oder Hotelfachschule gab schliesslich der gute Theorie-Praxis-Mix der Bachelor-Kurse: Dozierende aus der Praxis präsentieren Situationen aus dem Berufsalltag. Durch diese Übungen konnte ich sowohl mein Fachwissen als auch meine Sozialkompetenzen erweitern.

Mein erstes Praktikum – eine Aufnahmebedingung für den Bachelor – absolvierte ich bei einer Beratungsfirma für Immobilien und Infrastruktur in den Bereichen Bau, Facility, Property, wo ich u.a. für die Projektassistenz, die Bearbeitung von Datenbankeinträgen und Prozessabläufen verantwortlich war. Für das im fünften Semester vorgeschriebene Praktikum wählte ich aufgrund meiner Vertiefung "Hospitality Management" die Gastronomie eines Spitals. Dort lernte ich, wie ein Grossbetrieb organisiert ist und welche logistischen Herausforderungen zu bewältigen sind, z.B. das Patienten-Essen auf dem Weg zur Station warm zu halten. Aus meinem letzten Praktikum im Qualitätsmanagement einer Klinik ergab sich dann eine Festanstellung. Als Assistentin Hospitality und FM organisierte ich u.a. Anlässe, betreute Patientenrückmeldungen sowie das Vertragsmanagement Hotellerie. Schliesslich wechselte ich zu einer Unternehmensberatung, wo ich u.a. Umzüge und Umbauten organisierte, das Budget festlegte und mittels einer FM-Software für die Raumverwaltung zuständig war.

Die mehrjährige Berufserfahrung verhilft mir nun im Master-Studium (z.B. mit Case Studies) zu mehr Effizienz und einer realistischeren Einschätzung der Aufgaben. Ein Master-Abschluss wiederum öffnet berufliche Türen und steigert die Chancen auf eine Führungsposition.

In den ersten beiden Semestern meines Vollzeit-Masterstudiums besuchte ich von Montag bis Donnerstag die Pflichtfächer. Der Präsenzunterricht betrug insgesamt 32 Lektionen. Der Fokus liegt aber – im Vergleich zum Bachelor – auch noch auf mehr Selbststudium (ca. 20 Wochenstunden) und Gruppenarbeiten. Mir gefällt das gemeinsame Ausarbeiten von Ideen, die bei Diskussionen mit meinen Klassenkameradinnen aus sieben Nationen entstehen. Als kommunikative Person liegt mir auch das Präsentieren von Resultaten mehr als die vielen schriftlichen Prüfungen, die jeweils am Ende eines Semesters anfallen. Im dritten Semester beschäftige ich mich nun hauptsächlich mit meiner Masterarbeit. Highlight des Semesters war aber die Studienreise, bei der wir das FM von Firmen im Ausland kennenlernen durften.

Hinter FM steckt viel mehr, als viele meinen – nicht nur Hauswartung, sondern u.a. auch Event- und Projektmanagement oder Informatik. Ich bin darum überzeugt, dass die Bewirtschaftung von Gebäuden in den nächsten Jahren trotz des Kostendrucks an Bedeutung gewinnen wird. Darum hat man im FM auch noch die Wahl, wo man arbeiten möchte.



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