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Studienrichtung Vergleichende Literaturwissenschaft, Komparatistik

Wie können literarische Texte aus verschiedenen Sprachräumen interpretiert werden? Worin unterscheiden sie sich? In den jeweiligen Studiengängen wird Literatur in grundsätzlicher und vergleichender Art analysiert und diskutiert.

Fachgebiet

Vergleichende Literaturwissenschaft
Vergleichende Literaturwissenschaft, © Clipdealer

Gegenstand der Allgemeinen Literaturwissenschaft sind die Grundbegriffe der Poetik, Ästhetik und Rhetorik, d.h. das wissenschaftliche Instrumentarium, mit dem literarische Texte analysiert werden. Dabei geht es unter anderem um grundsätzliche Fragen zur Konzeption und Definition von Literatur, zum Verhältnis von Literatur und Wirklichkeit, um die Wirkung von Literatur auf ihre Leserinnen und Leser oder um die systematische Verortung und Beschreibung literarischer Formen.
Die Vergleichende Literaturwissenschaft, auch Komparatistik genannt, widmet sich dem Vergleich von Werken und  Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen. Mit dem Stichwort – „Weltliteratur*- rücken ausserdem Fragen des Kulturtransfers, der Intertextualität und der globalen Vernetzung in den Vordergrund des wissenschaftlichen Interesses. Die Komparatistik untersucht Werke und Werkgruppen aus verschiedenen Sprachräumen, die durch die Verwendung gemeinsamer Themen und Motive oder durch die Bearbeitung gleichartiger Stoffe miteinander vergleichbar sind.

Vergleichende Literaturwissenschaft

Vergleichende Literaturwissenschaft, © Clipdealer

Studium

Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft befasst sich mit den universellen Grundlagen der Literatur und erfasst vergleichend die unterschiedlichen literarischen Kulturen der Welt und ihre wechselseitigen Beziehungen.

  • In der Allgemeinen Literaturwissenschaft eignen sich die Studierenden das wissenschaftliche Instrumentarium an, mit dem literarische Texte analysiert werden, und sie beschäftigen sich mit grundsätzlichen Fragen der Literatur.
  • Die Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) widmet sich dem Vergleich von Werken und Autor/innen aus verschiedenen Sprach- und Kulturräumen. Es werden Methoden und Kenntnisse zur Analyse und zum Vergleich konkreter literarischer Texte, Textgattungen, Motiven oder literaturhistorischen Fragestellungen vermittelt. Das Studium vermittelt im Rahmen optionaler Spezialisierungen je nachdem auch berufsrelevante Qualifikationen, etwa Literarisches Übersetzen, Edition sowie Text- und Literaturkritik.
L. A., Literaturwissenschaft im 4. Semester Master an der Universität Basel UNIBAS.

«Das Studium lässt bei der Wahl der Veranstaltungen grossen Spielraum.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer ein Studium der Literaturwissenschaft ins Auge fasst, sollte ein vertieftes Interesse an der genauen Analyse des Aufbaus, der Herkunft und des Gebrauchs verschiedener Sprachen haben. Zudem braucht es Freude am Vergleichen, Schlussfolgern, Lesen und Schreiben von Texten und mündlichen Vermitteln von erarbeiteten Inhalten.
Wer Komparatistik studiert, sollte gerne viel Zeit mit dem Lesen von Texten (teilweise auch sehr alter Quellen) verbringen. Auch die Produktion von Texten (z.B. Seminararbeiten, Bachelorarbeit) nimmt in diesem Studium viel Raum ein. Ein grosser Teil der gesamten zu investierenden Zeit (manchmal fast die Hälfte) wird zu Hause oder in der Bibliothek gearbeitet. Hier werden die Texte für die Seminare gelesen sowie Referate und Arbeiten geschrieben. Selbstständigkeit und Motivation sind deshalb wichtige Voraussetzungen für ein Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft.

Sprachkenntnisse

Für das Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft werden gute Kenntnisse der moderneren Sprachen wie Deutsch, Französisch Englisch oder Spanisch, manchmal auch Lateinkenntnisse vorausgesetzt.
Die  aktuellen Informationen diesbezüglich sind auf den Webseiten der Universitäten zu finden.

Forschungsthemen

In den vergleichenden Literaturwissenschaft kann beispielsweise in folgenden drei Basisbereichen geforscht werden:

  • Literatur- und Kulturtheorie
  • Geschichte literarischer Formen
  • Künste und Medien

Eng verknüpft damit sind die drei Profilbereiche "Raumkonzepte", "Wissensformen" und "Kulturelle Praxis". Im Bereich "Raumkonzepte" findet in Basel eine enge Forschungszusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kulturelle Topographien statt. Der zweite Profilbereich der "Wissensformen" resp. "Littérature et savoir" wird vor allem von der frankophonen Literaturwissenschaft getragen.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Tätigkeitsfelder

Das Studium der Literaturwissenschaft an der Universität ist keine Berufsausbildung vermittelt jedoch eine breite Palette an generalistischen Qualifikationen. Dazu gehört, sich sprachlich sowohl mündlich als auch schriftlich gewandt auszudrücken oder sich in kurzer Zeit neue Wissens- und Arbeitsgebiete zu erschliessen. Viele beschreiten deshalb berufliche Laufbahnen, auf die sie nicht fachspezifisch vorbereitet sind, arbeiten sich on-the-job ein und/oder erwerben durch berufsbegleitende Weiterbildung bei Bedarf zusätzliche Qualifikationen. Absolventinnen und Absolventen der Literaturwissenschaft finden sich häufig in folgenden Bereichen:

  • Forschung und Lehre
  • Lexikographie
  • Medien und Kommunikation
  • Public Relations, Marketing und Werbung
  • Öffentliche Verwaltung


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