Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Wartungsarbeiten: Aufgrund von Wartungsarbeiten auf den Servern von berufsberatung.ch kann es am Dienstag, 25. September zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr zu einzelnen Ausfällen kommen.

Germanistik, Anglistik, Romanistik, Vergleichende Literaturwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Etwa die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen der Sprach- und Literaturfächer Germanistik, Anglistik und Romanistik sind im Lehramt tätig. Sie verfügen zudem über Voraussetzungen, die sie für zahlreiche weitere Berufstätigkeiten qualifizieren.

Tätigkeitsfelder

Germanistik, Anglistik und Romanistik (Französisch, Italienisch, Spanisch) gehören zu den populären Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fächern. Wie bei den Geisteswissenschaften generell, handelt es sich auch bei diesen Studiengängen nicht um eine Berufsausbildung. Sie bieten vielmehr eine Schulung, in der neben dem spezifischen Fachwissen Fähigkeiten, Arbeitsweisen und Methoden erworben werden, die in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen gefragt sind. Typische Beispiele sind recherchieren, analytisch denken, komplexe Sachverhalte sinnvoll reduzieren und sprachlich verständlich formulieren, sich mündlich und schriftlich ausdrücken, selbstständig denken und arbeiten.

Dies trifft insbesondere auch auf die Absolventinnen und Absolventen der Vergleichenden Literaturwissenschaft / Komparatistik zu. Für sie ist das Lehrdiplom für Maturitätsschulen zudem keine Option, da ihr Fach kein Unterrichtsfach ist.

Unterricht

Sofern das Studienfach einem Unterrichtsfach entspricht, lässt sich das fachwissenschaftliche Studium mit dem Lehrdiplom für Maturitätsschulen (früher: Höheres Lehramt) ergänzen. Dieser Abschluss ermöglicht eine Unterrichtstätigkeit an Gymnasien, öffentlichen Mittel-, Berufs- oder Privatschulen, in der betriebsinternen Mitarbeiterschulung eines Wirtschaftsunternehmens oder in der Erwachsenenbildung.
Deutschunterricht als Fremdsprache gewinnt angesichts der vielen fremdsprachigen Zugewanderten in den deutschsprachigen Raum immer mehr an Bedeutung. Zudem haben Deutschlehrpersonen mit deutscher Muttersprache und guten Französischkenntnissen in der Romandie gute Arbeitschancen.

Forschung und Lehre

Arbeitsmöglichkeiten in der Lehre, sowie in der Wissenschaft und Forschung finden sich für Sprach- und Literaturwissenschaftler/innen an den Universitäten. An diesen gibt es zwar meistens mehrere germanistische, anglistische und romanistische Lehrstühle, doch die Konkurrenz für ihre Besetzung ist international und daher meist sehr gross. Wissenschaftliche Berufsmöglichkeiten ausserhalb der Universität sind rar. Eines der seltenen Beispiele besteht in der Mitarbeit bei der Herausgabe eines Wörterbuchs.

Sprachdienste

Einige Sprachstudierende finden als Übersetzer/innen Arbeit, obwohl sie auf dem Arbeitsmarkt von den Studienabgänger/innen der Übersetzer- und Dolmetscherschulen Konkurrenz erhalten. Die meisten Übersetzer/innen übersetzen Alltagstexte wie Verpackungsaufschriften, Geschäftsberichte, Konferenzprotokolle, wissenschaftliche und technische Texte. Übersetzer/innen arbeiten entweder selbstständig, in freier Mitarbeit oder als Angestellte. Ein wichtiger Arbeitgeber ist der Übersetzungsdienst des Bundes. Neben der öffentlichen Verwaltung bieten grosse Wirtschaftsunternehmen und Übersetzungsbüros Jobs an. Nur wenige finden als literarische Übersetzer/innen ein Auskommen.

Journalismus und PR

Der Medienbereich ist ein wichtiges Arbeitsfeld vieler Sprachwissenschaftler/innen. Der Einstieg wird allerdings immer schwieriger. Eine journalistische Tätigkeit sollte möglichst früh und mit kleinen Schritten beginnen – zum Beispiel mit Berichten über das lokale Geschehen oder über ein umstrittenes Projekt des Gemeinderates. Wer ein vielseitiges Portfolio von Artikeln und Kritiken mitbringt, hat nach Studienabschluss die besten Chancen, sein Auskommen als freier Journalist oder mit einer Anstellung als Redaktorin zu verdienen.
Da in der Schweiz gegenwärtig ein Medien-Überangebot besteht, das zusehends abgebaut wird, mussten sich bereits viele Medienprofis auf Stellensuche begeben. Die Zahl der offenen Stellen für den traditionellen Journalismus in den Medien Print, TV und Radio wird weiter zurückgehen. PR, Werbung und Unternehmenskommunikation können dagegen je nach konjunktureller Wetterlage Wachstumsbranchen sein.

Weitere Tätigkeitsfelder

Viele Tätigkeitsgebiete sind nicht ausbildungsspezifisch. Sie stehen allen Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen offen und finden sich in der öffentlichen Verwaltung ebenso wie in der Privatwirtschaft. Hier eine unvollständige Liste möglicher Arbeitgeber: Medien, PR- und Werbebranche, Informatik-Bereich, Verlage, Dokumentationen, Bibliotheken, Archive, Museen, Theater.
Die guten Fremdsprachenkenntnisse dieser Absolventinnen und Absolventen können für eine Anstellung bei international tätigen Firmen und Institutionen (Non-Profit-Organisationen, internationale Organisationen) ein Vorteil sein.



berufsberatung.ch