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Studienrichtung Geomatik und Planung

Aufgabe der Geomatik ist es, wichtige Daten und Eigenschaften unseres Lebensraums wie Bodenformen, Wasserläufe oder Siedlungen zu analysieren und für verschiedene Anwendungen zu dokumentieren.

Fachgebiet

Geomatik und Planung
Geomatik und Planung

Die Geomatik erfasst, vermisst und analysiert die Strukturen und Veränderungen unseres Lebensraums. Aus den gewonnenen Daten werden computergestützte Grundlagen und exakte Modelle erarbeitet. Im Bereich Planung geht es um die langfristige und nachhaltige Entwicklung von Siedlung, Landschaft und Infrastrukturen.
Die Geomatik spannt einen weiten Bogen von den Geowissenschaften über Ingenieurwissenschaften und Informatik bis hin zur Raumplanung und den Umweltwissenschaften.

Geomatik und Planung

Geomatik und Planung

Studium

Ab Herbst 2018 heisst der Bachelor in Geomatik und Planung an der ETH Zürich neu Raumbezogene Ingenieurwissenschaften. Im Basisjahr stehen Mathematik, Statistik und Informatik sowie Fächer aus den Bereichen Geomatik, Raum- und Verkehrsplanung auf dem Programm. Im zweiten und dritten Studienjahr liegt der Schwerpunkt auf Fächern, bei denen es um die Erfassung, Analyse, Visualisierung und Nutzung räumlicher Daten geht.

An der Fachhochschule umfasst das Bachelorstudium in Geomatik neben Grundlagen in Mathematik, Physik und Informatik Fächer wie Geoinformatik, Photogrammetrie, Geodätische Messtechnik, Programmierung, GIS & CAD, Sprache und Gesellschaft

Neben theoretischen Grundlagen gehören auch Aufgabenstellungen mit Praxisbezug zu einem Geomatikstudium.

J. N., 2. Mastersemester Geomatik an der ETH Zürich

«Wir vermessen mit verschiedenen Geräten Sachen, um in der Praxis anzuschauen, was wir in der Theorie gelernt haben.»

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Anforderungen

Für ein erfolgreiches Studium in diesem Bereich braucht es Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhängen und an der Informatik. Auch ist es wichtig, Freude an Fragen der Umwelt, der Wirtschaft und der Gesellschaft und an der Mitgestaltung unseres Lebensraumes zu haben.

Unterschiede ETH und Fachhochschulen

Ab Herbst 2018 heisst der Bachelor in Geomatik und Planung  an der ETH Zürich neu Raumbezogene Ingenieurwissenschaften. Mit diesem Bachelorabschluss stehen die beiden Masterstudiengänge «Geomatik» und «Raumentwicklung und Infrastruktursysteme» offen.
An der ETH stehen am Anfang des Studiums die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen im Vordergrund. Im Verlauf der Ausbildung gewinnen Fragestellungen aus der Praxis an Bedeutung. Der Regelabschluss an der ETH ist der Masterabschluss.

Die Fachhochschulen schliessen mit dem Bachelor ab. Personen mit einer gymnasialen Matura, die an einer Fachhochschule studieren möchten, benötigen vor Studienbeginn ein einjähriges Praktikum im Bereich des Studienfachs.
Für sehr gute Bachelorabsolventen der Fachhochschule besteht auch die Möglichkeit eines Masterstudiums msengineering.ch.

Forschungsthemen

In der Geomatik wird in verschiedenen Bereichen geforscht. Wichtige Themen sind beispielsweise interaktive kartografische Applikationen, Nanosatelliten für die Ortsbestimmung im All oder auch die Entwicklung von Methoden für die Analyse und Simulation von menschlicher Mobilität.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge

Fachhochschulen

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Fachhochschule Westschweiz HES-SO

Haute école d'Ingénierie et de gestion du canton de Vaud HEIG-VD
Haute école spécialisée de Suisse occidentale HES-SO - Master

Universitäre Hochschulen

Universität Lausanne

Tätigkeitsfelder

Das Tätigkeitsfeld der Geomatikingenieure und -ingenieurinnen ist sehr vielseitig. Sie arbeiten in Planungs-, Ingenieur- und Geometerbüros, z.B. in den Bereichen Geoinformatik, Gefahrenzonenanalyse, Erdbebenforschung und Ingenieurbiologie (Erosionsschutz mittels Lebendverbau, naturnaher Wasserbau, Bewässerung und Drainage), Verkehrsplanung sowie nachhaltiger Landnutzung und Landentwicklung. Weitere Möglichkeiten eröffnen sich in Industrieunternehmen, der öffentlichen Verwaltung von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie in Forschungsinstitutionen wie der Europäischen Weltraumorganisation ESA oder Satellitenforschungszentren; zudem können sie überall dort im Einsatz sein, wo mit geographischen Daten gearbeitet wird - in der Energieversorgung und Telekommunikation oder bei Versicherungen und Banken.

Weiterbildung

Auch im technischen Bereich lösen fortwährend neue Erkenntnisse das bestehende Wissen ab. Neben dem "Learning on the job" bieten sich Nachdiplomstudien, Nachdiplomkurse oder Seminare als Weiterbildungsmöglichkeit an.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise:



berufsberatung.ch