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Geomatik und Planung: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Im "Cartography Lab" eine Karten-App mitentwickeln

J. N. studiert Geomatik und Planung im 2. Mastersemester an der ETH Zürich.

Die Geomatik ist nicht sehr bekannt und es handelt es sich um einen der kleinsten ETH-Studiengänge. In meinem Semester sind wir nur etwa 17 Studierende. Die Atmosphäre ist sehr angenehm. Die Ausbildung umfasst sehr viele Themen. Neben Grundlagen in Mathematik und Physik bietet das Bachelorstudium einen Überblick über verschiedene Bereiche der Geomatik.
Im Masterstudium wählen wir zwei der folgenden Vertiefungsrichtungen:

  • GIS und Kartografie
  • Ingenieurgeodäsie und Photogrammetrie
  • Planung
  • Satellitengeodäsie und Navigation

Ich habe die Richtungen "Satellitengeodäsie und Navigation" sowie "GIS und Kartografie" gewählt. Bei der Satellitengeodäsie und Navigation geht es um Satellitensysteme wie das GPS. Dies ist wohl das bekannteste Beispiel. Navis oder auch Smartphones benutzen GPS. Im Gebiet Navigation geht es darum, wie man beispielsweise Bahnen von Flugzeugen berechnen und voraussagen kann. Bei der Vertiefung GIS und Kartografie geht es ein Stück weit Richtung Informatik: Thema sind Datenbanken, die geografische Daten beinhalten. Wir schauen an, wie sich aus diesen Daten schöne Grafiken oder Karten erstellen lassen. Die Karte wird nicht unbedingt auf Papier gedruckt. Viel eher kann eine interaktive Karte für eine Webseite entstehen. Auf diesem Gebiet gibt es sehr bekannte Beispiele, wie Google Maps oder Google Earth.

Ebenso ein wichtiges Gebiet der Geomatik ist die Vermessung. Welche Geräte braucht es, um einen Tunnel zu vermessen oder wie kann eine Staumauer überwacht werden. Das Studium ist eher theoretisch, enthält jedoch viele praktische Übungen. Fast jedes Semester gibt es in mindestens einem Fach Übungen im Freien. Wir vermessen mit verschiedenen Geräten Sachen, um in der Praxis anzuschauen, was wir in der Theorie gelernt haben.

Gestaltungsentwürfe für eine mobile Kartenapplikation

Im letzten Semester habe ich ein "Cartography Lab" gemacht. Es ging darum, im Bereich der Kartografie selbständig ein Projekt von A bis Z durchzuführen. Ich musste eine Karte erstellen. Das Projekt umfasste die Etappen Anfangsplanung, Bestimmung des Zwecks der Karte und Eingrenzung des Zielpublikums.  Ich musste mir überlegen, ob und wie die Karte publiziert werden soll. Zudem gehörten die vollständige Erarbeitung der Karte und die anschliessende Beurteilung dazu. Ich habe in diesem Projekt Gestaltungsentwürfe für eine mobile Kartenapplikation erstellt, die in Zukunft für die Entwicklung einer Karten-App verwendet werden können.  Ein mögliches Anwendungsbeispiel wäre eine Karte für Einkaufsmöglichkeiten. Das Ganze beinhaltete auch einen technischen Bericht, in dem ich alle Details erklären und begründen musste.

Das Studium ist streng. Ausserhalb der Vorlesungen müssen viele Übungen und Arbeiten erledigt werden. Besonders vor Prüfungen ist der Druck ziemlich gross. Während der Semesterferien bin ich mit Lernen beschäftig, da die Prüfungen am Ende der Ferien sind.



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