Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Studienrichtung Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur plant und gestaltet Aussenräume verschiedenster Art, vom Spielplatz bis zum Gebirgspark. Ein wichtiger Aspekt in dieser Studienrichtung ist dabei die Nachhaltigkeit.

Fachgebiet

Landschaftsarchitektur
Landschaftsarchitektur, © anthos; Zeitschr. für Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur gestaltet die nicht bebaute Umwelt von Menschen, Tieren und Pflanzen im ländlichen wie auch im urbanen Raum. Dazu gehören Aussenräume von Wohn- und Arbeitsumgebungen, Sportplätze und Freizeitanlagen wie etwa öffentliche Plätze und Gärten. Bei räumlichen Planungen für Ortschaften und Regionen steht dabei ein ausgewogenes Verhältnis von überbauten Flächen und Freiräumen im Fokus, angestrebt wird eine nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft.

Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur, © anthos; Zeitschr. für Landschaftsarchitektur

Studium

Die breit gefächerten Inhalte verteilen sich auf die Bereiche

  • Landschaftsarchitektur: Grundlagen und Vertiefungen in Ökologie (z.B. Bodenkunde), Garten- und Landschaftsbau, Planung und Gestaltung sowie in visueller Kommunikation (z.B. Typografie, Layout, Farbe)
  • Gesellschaft, Wirtschaft und Recht: kulturgeschichtliche Grundlagen (z.B. Gartenkulturgeschichte bis ins 19. Jahrhundert), aber auch allgemeine und berufsspezifische Grundlagen in Betriebswirtschaft (z.B. Business Plan), Management (z.B. Projektmanagement), und Recht (z.B. Umweltrecht).
  • Sprache und Kommunikation: Kommunikationstechniken (z.B. Rhetorik für Planerinnen und Planer) und Fremdsprachen

Das Wissen wird in Form von Vorlesungen, Übungen und Praxisprojekten vermittelt. Im Laufe des Studiums werden häufig auch Exkursionen oder spezifische Themenwochen organisiert. Auch die Arbeit im Atelier bzw. Entwurfsstudio nimmt viel Zeit in Anspruch.

A. W., Landschaftsarchitektur im 6. Semester an der Hochschule für Technik Rapperswil HSR.

«Plötzlich hat alles Grüne einen Namen»

Mehr dazu

Anforderungen

Das Studium in Landschaftsarchitektur erfordert neben Freude an der Natur und Interesse für Ökologie und Naturwissenschaften folgende Eigenschaften:

  • schöpferische und gestalterische Fähigkeiten,
  • zeichnerisches Talent,
  • gutes Vorstellungsvermögen,
  • logisches Denken sowie
  • technisches Verständnis.

Einfühlungsvermögen, Kontaktfreude und Teamfähigkeit erleichtern die Zusammenarbeit im Studium wie auch im Beruf.

Pflanzenvorkenntnisse

Die Hochschule für Technik in Rapperswil HSR erwartet bei Studienbeginn Kenntnisse über bestimmte Pflanzen. Dazu gehören das Erkennen der Pflanzen in verschiedenen Stadien, das Bestimmen der Arten mit wissenschaftlichem Namen sowie die Kenntnis über Standortanforderungen. Studienanwärterinnen und Studienanwärter müssen sich diese Kenntnisse allenfalls vorgängig im Selbststudium aneignen.

Spezialisierung

Die Ausbildung zum Landschaftsarchitekten/zur Landschaftsarchitektin wird ausschliesslich auf Bachelorstufe angeboten. Es gibt jedoch die Möglichkeit, den „Master of Science in Engineering“ mit dem Schwerpunkt Raumentwicklung und Landschaftsarchitektur abzuschliessen. Im Fokus dieser Vertiefungsrichtung stehen Themen wie Raumplanung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Landschaftsentwicklung sowie Freiraum und Gärten.

Forschungsthemen

Beispiele für Forschungsthemen in der Landschaftsarchitektur sind etwa Urbane Baumkonzepte für die Schweizer Städte der Zukunft oder

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge

Fachhochschulen

Fachhochschule Ostschweiz FHO

Hochschule für Technik Rapperswil HSR

Fachhochschule Westschweiz HES-SO

HES-SO Genève > Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture HEPIA
HES-SO Master

Universitäre Hochschulen

Tätigkeitsfelder

Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten arbeiten häufig in interdisziplinären Teams. Die meisten Berufsleute sind in einem Landschaftsarchitektur-, Planungs- oder Beratungsbüro tätig, einem Ökologie- oder Ingenieurbüro, einem Gartenbaubetrieb, einem öffentlichen Amt oder einer Natur- oder Umweltschutzorganisation. Einige wirken auch an Berufsfachschulen und Hochschulen. Mit zunehmender Berufserfahrung übernehmen Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten Projekte, Führungs- und Managementaufgaben oder gründen eine eigene Firma.

Weiterbildung

Ausgebildete Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten können ohne Zusatzqualifikationen ins Berufsleben einsteigen. Die zunehmenden Anforderungen in der Berufswelt legen allerdings nahe, sich stetig weiterzubilden.
Einige Beispiele:



berufsberatung.ch