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Berufsmöglichkeiten bei internationalen Organisationen, in der internationalen Zusammenarbeit und der Diplomatie

Es gibt viele Gründe, eine Arbeitsstelle in der Internationalen Zusammenarbeit zu wählen. Und es gibt genauso viele Wege zur Verwirklichung dieses Berufsziels.

Berufsmöglichkeiten

Im vielfältigen Berufsfeld finden Hochschulabgängerinnen der verschiedensten Richtungen eine Tätigkeit. Für den Einstieg wird relevante Berufserfahrung vorausgesetzt. Angehende Diplomaten müssen sich einem Zulassungswettbewerb stellen.

Internationale Organisationen

Die Schweiz beherbergt seit mehr als hundert Jahren auf ihrem Territorium Internationale Organisationen, gegenwärtig sind es rund zwanzig. Acht dieser Organisationen gehören zu den Vereinten Nationen. Genf bildet neben New York einen der beiden Hauptpole für die Internationale Zusammenarbeit und ist eines der wichtigsten Konferenzzentren der Welt.
Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA unterstützt Schweizerinnen, die sich für eine Stelle in einer multilateralen Organisation interessieren.

Bei den Internationalen oder multilateralen Organisationen handelt es sich um völkerrechtliche Zusammenschlüsse von Staaten. Das Arbeitsgebiet erstreckt sich von der weltweiten Friedenssicherung bis hin zur Standardisierung meteorologischer Beobachtungen. Jede Organisation hat ihren spezifischen Tätigkeitsbereich: Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Technik, Soziales usw. Viele internationale Organisationen sind in der Entwicklungszusammenarbeit und in der humanitären Hilfe tätig.

Allgemeine Voraussetzungen für Hochschulabsolventen sind mehrjährige Berufserfahrung und neben Englisch und Französisch weitere Sprachkenntnisse wie z.B. Spanisch, Portugiesisch, Russisch oder Arabisch. Interessierte müssen sich direkt bei den betreffenden Organisationen bewerben. Einige Organisationen verfügen über Nachwuchsstellen und Praktikumsplätze. Meist sind diese jedoch von einzelnen Mitgliedländern finanziert und die Rekrutierungen werden über diese abgewickelt. Für die in Genf ansässigen UNO-Organisationen gibt es ein zentrales Rekrutierungsbüro.

Internationale Zusammenarbeit

Zu den grössten Arbeitgebern in der Internationalen Zusammenarbeit gehört in der Schweiz die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, die dem EDA angegliedert ist. Rund 500 Personen unterschiedlicher beruflicher Herkunft decken dort ein breites Tätigkeitsspektrum ab: vom Programmbeauftragten in Bern bis zur Koordinatorin im Ausland, von der Administratorin an der Zentrale bis zum Projektleiter oder Experte im Feld. Es gibt jedoch noch zahlreiche andere, nichtstaatliche Organisationen unterschiedlicher Grösse, wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, Ärzte ohne Grenzen oder Helvetas Intercooperation, die in der Internationalen Zusammenarbeit tätig sind.
Ausbildungen, Studien und Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen können in die Internationale Zusammenarbeit führen. Freiwilligeneinsätze oder Arbeitserfahrungen in Wirtschaft oder Verwaltung können Etappen sein auf dem Weg dahin.

Die Arbeit in der Internationalen Zusammenarbeit ist begehrt. Gesamthaft gesehen ist die Anzahl  Stellen kleiner als die Anzahl Interessierter. Heute rekrutieren zudem viele Organisationen einen Teil ihrer Mitarbeitenden in den Projektländern selbst. Die Internationale Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. War früher eher konkretes Fachwissen gefragt, übernehmen heute die vielen Mitarbeitenden vorwiegend Koordinations- und Managementaufgaben. Sie bringen häufig eine multidisziplinäre, akademische Ausbildung oder Weiterbildung und Erfahrung mit.
Wer sich für die Internationale Zusammenarbeit interessiert, findet im Zentrum für Information, Beratung und Bildung cinfo eine unentbehrliche spezialisierte Informations- und Beratungsstelle. cinfo rekrutiert selbst kein Personal, berät jedoch bei allen Fragen in Bezug auf Laufbahnfragen und Anstellungsmöglichkeiten in der Internationalen Zusammenarbeit. Für bestimmte von der Schweiz finanzierte Nachwuchsprogramme und -stellen (z.B. Junior Professional Officers bei der UNO oder bei Entwicklungsbanken) führt cinfo im Auftrag von Bundesstellen Vorselektionen durch.

Diplomatische Laufbahn

Diplomatinnen vertreten die Interessen der Schweiz im Ausland. Sie sind direkt an der Aussenpolitik der Schweiz beteiligt. Zu ihren Tätigkeitsbereichen gehören Politik, Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Wissenschaft, Menschenrechte, Migration, Sicherheit, Friedensförderung, Völkerrecht und Personalwesen.
Das Eidgenössiche Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA vertritt die Schweiz in fast 100 Ländern und beschäftigt etwa 370 Diplomatinnen und Diplomaten in der Schweiz und im Ausland. Das EDA rekrutiert jedes Jahr in einem Zulassungswettbewerb ungefähr 10 diplomatische Stagiaires. Vorausgesetzt wird unter anderem ein Hochschulabschluss auf Masterstufe. Geprüft werden ein sehr breites Spektrum von Kenntnissen (Kultur, Politik, Wirtschaft, Völkerrecht, Verfassungsrecht und Geschichte) sowie die Persönlichkeit der Bewerberinnen und Bewerber (Flexibilität, Dynamik, intellektuelle Neugier, Offenheit, Kontaktfähigkeit und politisches Flair).



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