Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Tätigkeitsbereich internationale Zusammenarbeit und Diplomatie

Auf dem internationalen Parkett, ob für humanitäre Hilfe oder in der Diplomatie, sind nicht nur Absolventinnen und Absolventen der internationalen Studien gefragt sondern u.a. auch Medizinerinnen, Juristen, Dolmetscherinnen oder Ingenieure.

Branchenüberblick

In einer globalisierten Welt müssen Themen und Prozesse international angegangen und Lösungen länderübergreifend erarbeitet werden. Um mit Menschen aus anderen Kulturen erfolgreich zu interagieren, muss man neben Fremdsprachenkenntnissen und dem Wissen über internationale Themen, Prozesse und Akteure auch über Empathie, Anpassungsvermögen, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein sowie Selbstmanagement verfügen. Je nach Tätigkeitsfeld arbeiten die Angestellten häufig auch im Ausland.

Zu den grössten Arbeitgebern in der internationalen Zusammenarbeit gehört in der Schweiz die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, die dem EDA angegliedert ist. Zu den nichtstaatlichen Arbeitgebern gehören beispielsweise das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen. Die Schweiz beherbergt zudem als eines der wichtigsten Konferenzzentren der Welt rund zwanzig internationale Organisation, wovon acht zu den Vereinten Nationen (UNO) gehören.

Tätigkeitsfelder

Jede Organisation in diesem Bereich hat ihre spezifischen Tätigkeitsbereich und ihren spezifischen Fokus, sei dieser politischer, wissenschaftlicher, sozialer oder technischer Art. Benötigt werden Beobachterinnen, Delegierte, Experten und Projektverantwortliche. Das Fächerspektrum der in diesem Tätigkeitsfeld aktiven Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen ist entsprechend breit und umfasst u.a. Ärztinnen, Politikwissenschaftler, Geographinnen und Ingenieure.

Internationale Zusammenarbeit

Das Tätigkeitsfeld internationale Zusammenarbeit lässt sich in die zwei Bereiche Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit unterteilen. Die Fachleute für humanitäre Hilfe setzen sich bei Naturkatastrophen, Krisen und Konflikten für Menschen in Not ein. Die Fachleute für Entwicklungszusammenarbeit unterstützen Länder darin, die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung längerfristig zu verbessern. Neben der traditionellen Projektarbeit schaffen sie, etwa mittels Technologietransfer, Investitionsförderung oder Regierungsberatung, günstige Rahmenbedingungen.

Diplomatie

Die Schweiz ist im Ausland mit rund 170 Botschaften, Generalkonsulaten und Kooperationsbüros sowie Missionen bei internationalen Organisationen präsent. Diplomatinnen und Diplomaten pflegen die Beziehungen der Schweiz zu anderen Ländern und beobachten das politische Geschehen. Zu ihren Tätigkeitsbereichen gehören Politik, Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Wissenschaft, Menschenrechte, Migration, Sicherheit, Friedensförderung, Völkerrecht und Personalwesen. 
Im diplomatischen Dienst finden sich Absolventinnen und Absolventen Internationaler Studien, aber auch Juristinnen und Akademiker aus anderen Studienrichtungen.

Einstieg

In der Regel wird für den Einstieg relevante Berufserfahrung vorausgesetzt und es gibt mehr Bewerbende als Stellen. Freiwilligeneinsätze und Arbeitserfahrungen in Wirtschaft oder Verwaltung können Etappen sein auf dem Weg in diesen Tätigkeitsbereich. Angehende Diplomaten und Diplomatinnen müssen sich einem Zulassungswettbewerb stellen, in dem pro Jahr ungefähr zehn Stagiaires rekrutiert werden. Einige internationale Organisationen verfügen über Nachwuchsstellen und Praktikumsplätze. Für in Genf ansässige UNO-Organisationen gibt es ein zentrales Rekrutierungsbüro.



berufsberatung.ch