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Tätigkeitsbereich internationale Zusammenarbeit und Diplomatie

Auf dem internationalen Parkett sind nicht nur Absolventinnen und Absolventen der internationalen Studien gefragt sondern sämtlicher Studienrichtungen wie Rechtswissenschaft, Medizin, Psychologie oder Ingenieurswissenschaften.

Branchenüberblick

In einer globalisierten Welt müssen Themen und Prozesse international angegangen und Lösungen länderübergreifend erarbeitet werden. Um mit Menschen aus anderen Kulturen erfolgreich zu interagieren, muss man neben Fremdsprachenkenntnissen und dem Wissen über internationale Themen, Prozesse und Akteure auch über Empathie, Anpassungsvermögen, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein sowie Selbstmanagement verfügen. Je nach Tätigkeitsfeld arbeiten die Angestellten häufig auch im Ausland.

Zu den grössten Arbeitgebern in der internationalen Zusammenarbeit gehört in der Schweiz das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA mit seinen Karrieren "Diplomatie" und "Internationale Zusammenarbeit". Zu den nichtstaatlichen Arbeitgebern gehören beispielsweise das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen. Die Schweiz beherbergt zudem als eines der wichtigsten Konferenzzentren der Welt rund zwanzig internationale Organisation, wovon acht zu den Vereinten Nationen (UNO) gehören.

Tätigkeitsfelder

Jede Organisation in diesem Bereich hat ihren spezifischen Fokus, sei dieser politischer, wissenschaftlicher, sozialer oder technischer Art. Benötigt werden unter anderem Beobachterinnen, Delegierte, Experten und Projektverantwortliche.

Internationale Zusammenarbeit

Das Tätigkeitsfeld internationale Zusammenarbeit lässt sich in die zwei Bereiche humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit unterteilen. Die Fachleute für humanitäre Hilfe setzen sich bei Katastrophen und Konflikten für Menschen in Not ein. Die Fachleute für Entwicklungszusammenarbeit unterstützen Länder darin, die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerungen langfristig zu verbessern. Dazu gehört auch das Schaffen günstiger Rahmenbedingungen, etwa mittels Technologietransfer oder Investitionsförderung.

Das Fächerspektrum der in diesem Tätigkeitsfeld aktiven Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen ist entsprechend breit und umfasst beispielsweise Ärztinnen, Politikwissenschaftler, Geographinnen, Historiker, Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Ingenieure.

Diplomatie

Die Schweiz ist im Ausland mit rund 170 Botschaften, Generalkonsulaten und Kooperationsbüros sowie Missionen bei internationalen Organisationen präsent. Diplomatinnen und Diplomaten pflegen die Beziehungen der Schweiz zu anderen Ländern und beobachten das politische Geschehen. Zu ihren Einsatzbereichen gehören Politik, Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Wissenschaft, Menschenrechte, Migration, Sicherheit, Friedensförderung und Völkerrecht.

Im Tätigkeitsfeld Diplomatie arbeiten Absolventinnen und Absolventen Internationaler Studien, aber auch Juristinnen und Akademiker aus verschiedensten weiteren Studienrichtungen.

Einstieg

In der Regel wird für den Einstieg relevante Berufserfahrung vorausgesetzt und es gibt mehr Bewerbende als Stellen. Botschaftspraktika, Freiwilligeneinsätze und Arbeitserfahrungen in Wirtschaft oder Verwaltung können Etappen sein auf dem Weg in diesen Tätigkeitsbereich.

Bewerberinnen und Bewerber für "Diplomatie" und "Internationale Zusammenarbeit" müssen sich einem Zulassungswettbewerb stellen, dem sogenannten Concours, der in der Regel einmal pro Jahr durchgeführt wird. Einige internationale Organisationen verfügen über Nachwuchsstellen und Praktikumsplätze.
Für die in Genf ansässigen UNO-Organisationen gibt es ein zentrales Rekrutierungsbüro.



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