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Mitarbeiter/in in der internationalen Zusammenarbeit

Mitarbeiter/innen in der internationalen Zusammenarbeit sind in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe tätig. Dazu zählen die Soforthilfe in Krisen- oder Katastrophengebieten und Programme zur nachhaltigen Förderung der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklung.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bildung, Soziales

Branchen

Beratung - Erwachsenenbildung / Kurswesen - Planung - Hoch- und Tiefbau - Pflege und Betreuung

Swissdoc

0.731.48.0

Aktualisiert 22.03.2017

Tätigkeiten

Mitarbeiter/innen in der internationalen Zusammenarbeit (IZA) arbeiten für Nichtregierungsorganisationen, kirchliche Institutionen, staatliche und internationale Organisationen sowie für Unternehmen und Stiftungen. Die Einsatzmöglichkeiten sind je nach Organisation, Auftrag, Land und Fachgebiet sehr verschieden und reichen von Aufgaben im Gesundheitsbereich über Landwirtschaft, Wasserversorgung und Bau- oder Transportlogistik bis hin zu Bildung, Wirtschaft, Menschenrechte oder Friedensförderung.

In der Regel sind IZA-Mitarbeitende hochqualifizierte Fachleute, die für Aufgaben in ihrem Fachgebiet eingesetzt werden. Meist übernehmen sie Management-, Projektleitungs- oder Koordinationsaufgaben in der Schweiz oder im Ausland, oder sie sind als Spezialisten für spezifische fachliche Aufgaben vor Ort tätig. Dabei arbeiten sie eng mit Fachpersonen im jeweiligen Land zusammen. Grundsätzlich übernehmen sie nur Aufgaben, die von Einheimischen nicht selber geleistet werden können.

In der Entwicklungszusammenarbeit unterstützen IZA-Mitarbeitende Entwicklungs- und Schwellenländer dabei, die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung nachhaltig zu verbessern und sich aus eigener Kraft wirtschaftlich, sozial, kulturell und politisch weiterzuentwickeln. Sie beteiligen sich beispielsweise am Aufbau von Bildungsinstitutionen, erstellen Wasserversorgungen oder Gesundheitszentren, etablieren umweltverträgliche landwirtschaftliche Anbaumethoden oder helfen bei der Schaffung demokratischer Strukturen mit. In der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung liegt der Fokus auf der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und der Nachhaltigkeit von Wertschöpfungsketten. Wichtige Themen sind dabei Clean Production und faire Arbeitsbedingungen.

In der humanitären Hilfe geht es darum, vermeidbaren Gefahren vorzubeugen oder die Folgen von Katastrophen und Konflikten zu lindern. IZA-Mitarbeiter/innen sorgen zum Beispiel dafür, dass Notunterkünfte, Trinkwasser, Nahrung und sanitäre Einrichtungen verfügbar sind, organisieren Transporte von Menschen und Gütern, unterstützen die Infrastruktur in Bereichen wie Energieversorgung und Kommunikation oder bekämpfen Seuchen. Je nach Situation betreuen sie auch Flüchtlinge oder Häftlinge.

Ausbildung

Grundlage

Es gelten die Richtlinien der Bildungsinstitutionen.

Ausbildungsmöglichkeiten

Eine Übersicht über Aus- und Weiterbildungen im Bereich der IZA sowie Informationen zu Einstiegsmöglichkeiten finden sich unter www.cinfo.ch.

In der Regel sind Fachleute diverser Bereiche in der IZA tätig, die sich durch Berufserfahrung sowie anspruchsvolle Aus- und Weiterbildungen qualifiziert haben.

Der Einstieg verläuft häufig über Praktika, Sozialeinsätze im Ausland und Volontariate im Umfeld der IZA, aufbauend auf eine Hochschulausbildung.

Nachwuchsprogramme und -stellen: Diese richten sich an Personen, die bereits zwei bis drei Jahre Erfahrung in der IZA oder einem Bereich aufweisen, der einen Bezug zur IZA hat. Die Altersgrenze als Junior Professional Officer (JPO) liegt meist bei 30 bis 35 Jahren. An Personen mit Masterabschluss aber wenig Berufserfahrung richten sich zudem Programme wie UN Youth Volunteers sowie Praktika und Juniorstellen bei NGOs oder Hochschulpraktika beim EDA.

Voraussetzungen

Vorbildung

    Je nach Organisation und Art des Einsatzes sind die Voraussetzungen verschieden. In der Regel müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Hochschulabschluss oder andere qualifizierte Weiterbildung auf Tertiärstufe (Höhere Fachschule, Höhere Fachprüfung, Berufsprüfung)
  • meistens zusätzliche fachliche Qualifikationen in Bereichen wie Projektmanagement, Pädagogik, Erwachsenenbildung, Informatik, Konfliktlösung, Beratung etc.
  • mehrjährige Berufserfahrung
  • nachgewiesene Kenntnisse und/oder Engagement im Umfeld der IZA
  • Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Französisch, Englisch ­und/oder Spanisch
  • persönliche Eignung (gute Gesundheit, hohe psychische Belastbarkeit, Flexibilität u. a.)

Weiterbildung

Kurse

Angebote von cinfo, von den in der IZA tätigen Organisationen sowie von Hochschulen zu Themen im Bereich der IZA oder von Ausbildungsinstitutionen im jeweiligen Fachgebiet

Nachdiplomstufe

Angebote von Hochschulen im In- und Ausland zu diversen Themen in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe, Gesundheit, Umwelt, Führungs- und Managementkompetenzen etc. wie z. B. Certificate of Advanced Studies (CAS) Internationale Zusammenarbeit

Berufsverhältnisse

Die Arbeitsbedingungen von Mitarbeiter/innen in der IZA variieren je nach Einsatzland, Organisation und Auftrag. Die Arbeitsverträge für Auslandstellen sind meist befristet, häufig auf zwei bis drei Jahre. Stellen am Sitz der Organisation in der Schweiz sind in der Regel unbefristet.

Die Rekrutierung von Mitarbeitenden bei humanitären Einsätzen ist zum Teil sehr kurzfristig. In Krisengebiete können Partner/in und Kinder oft nicht mitgenommen werden.

Der Arbeitsmarkt ist geprägt von einer grossen Anzahl Interessenten und einem kleinen Angebot an Stellen.

Weitere Informationen

Adressen

cinfo, Zentrum für Information, Beratung und Bildung für Berufe in der internationalen Zusammenarbeit
Zentralstr. 115
Postfach
2500 Biel/Bienne
Tel.: 032 365 80 02
URL: http://www.cinfo.ch
E-Mail: