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Arzt/Ärztin (U)

Ärztinnen und Ärzte behandeln Krankheiten und Verletzungen. Sie untersuchen Patientinnen und Patienten, erstellen Diagnosen, verordnen Medikation sowie Therapien und führen je nach Spezialisierung chirurgische Eingriffe durch.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Ärztliche und wissenschaftliche Funktionen

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Aktualisiert 24.08.2015

Filme (1)

Anja Evangelisti, Assistenzärztin, Notfall
Anja Evangelisti, Assistenzärztin, Notfall

Anja Evangelisti, Assistenzärztin, Notfall

Die porträtierte Assistenzärztin hat nach dem Medizinstudium eine Stelle auf der Notfallstation eines Spitals angetreten.

Anja Evangelisti, Assistenzärztin, Notfall

Tätigkeiten

Ärzte spezialisieren sich auf ein Fachgebiet wie Allgemeine Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie / Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Anästhesie, Augenheilkunde, Rheumatologie usw. Abhängig vom Fachgebiet und bedingt durch den Arbeitsort (Spital oder Praxis) üben sie unterschiedliche Tätigkeiten aus. Allen gemeinsam ist die Aufgabe, menschliches Leben zu schützen, Krankheiten und Verletzungen zu behandeln, Leiden zu lindern, Sterbenden beizustehen sowie die Gesundheit zu fördern und zu erhalten.

Am Anfang jeder ärztlichen Behandlung steht eine gründliche Abklärung. Ärztinnen erheben den allgemeinen Gesundheitszustand und die Krankengeschichte ihrer Patientinnen (Anamnese). Sie befragen sie zu Symptomen und untersuchen sie gegebenenfalls durch Abtasten, mit Hilfsmitteln wie Stethoskop oder mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Tomographie. Mit Labortests bestimmen sie Blut-, Urin- und Hormonwerte und weisen allfällige Krankheitserreger nach.

Ärzte erstellen ihre Diagnose. Sie legen fest, welche vorbeugenden und therapeutischen Massnahmen zu ergreifen sind und besprechen mit den Patienten das weitere Vorgehen. Sie verschreiben zum Beispiel spezielle Diäten, Medikamente oder Behandlungen, führen chirurgische Eingriffe aus, weisen Kranke an andere Fachärzte weiter oder ordnen Behandlungen durch Gesundheitsfachpersonen wie zum Beispiel Physiotherapeuten an. Den Behandlungserfolg kontrollieren sie regelmässig und passen die Therapie gegebenenfalls an. Ausserdem sind sie in allen gesundheitlichen Fragen Ansprechpartner ihrer Patienten und beraten sie in Bereichen wie Ernährung oder Bewegung.

In Praxen entscheiden Ärztinnen oft alleine über die Behandlung. In Kliniken sind sie meist in Teams mit ausgeprägten Spezialisierungen eingebunden. Zu den fachlichen kommen administrative Aufgaben hinzu wie das Führen der Patientendossiers, das Personalmanagement und organisatorische Aufgaben.

Ärzte sind hohen psychischen und zeitlichen Belastungen ausgesetzt. Oft begleiten sie Menschen in schwierigen Situationen, unheilbar Kranke oder Sterbende und deren Angehörige. Entsprechend wichtig sind ein gutes Vertrauensverhältnis zu den Patienten, psychologisches Geschick und Einfühlungsvermögen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Medizinalberufegesetz ­MedBG vom 23.6.2006 (Stand 1.1.2015)

Ausbildungsweg

  • Humanmedizinstudium
  • eidg. Prüfung in Humanmedizin
  • eidg. Weiterbildungstitel

Bildungsangebote

Universitäten Basel, Bern, Genf, Lausanne, Zürich (nur Bachelor: Universität Freiburg)

Dauer

  • Studium: 6 Jahre
  • Weiterbildungstitel: 3 Jahre (Praktische/r Ärztin/Arzt) bzw. 5 bis 6 Jahre (Facharzt/-ärztin)

Studienort

  • Bachelorstudium (1. bis 3. Jahr): human-, natur-, sozialwissenschaftliche und klinische Grundlagen, vierwöchiges Krankenpflegepraktikum, Praktika beim Hausarzt
  • Masterstudium (4. bis 6. Jahr): klinische Fächer, Heranführung an praktische Tätigkeit, 10-monatiges Wahlstudienjahr (Klinik od. Praxis), Masterarbeit
Die Wissensvermittlung erfolgt in einem Mix von Theorie und Praxis. Die Universitäten orientieren sich dabei am Swiss Catalogue of Learning Objectives. Gutes Englisch ist erforderlich.

Abschluss

  • "Master of Medicine"
  • "Eidg. Arztdiplom"
  • Diplom als "Praktische/r Ärztin/Arzt" oder "Facharzt/-ärztin"

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • eidg. oder eidg. anerkannte Maturität oder Hochschulabschluss (FH, Uni, ETH)

oder

  • Berufsmaturität und Ergänzungsprüfung der Schweiz. Maturitätskommission

Detaillierte Auskünfte erteilen die Zulassungsstellen der einzelnen Universitäten.

Zur eidg. Prüfung in Humanmedizin informiert das Bundesamt für Gesundheit.

Hinweis: Melden sich bedeutend mehr Interessierte zum Medizinstudium an als Studienplätze zur Verfügung stehen, führen die Deutschschweizer Universitäten obligatorische Eignungstests durch (Numerus Clausus). Über die Durchführung des Tests wird jedes Jahr neu entschieden. Das Verfahren wird von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (swissuniversities) durchgeführt. Bei Überbelegung einer Universität können zum Medizinstudium Angemeldete anderen Universitäten zugewiesen werden.

Weiterbildung

Doktorat (Dr. med.)

Für die Promotion zum Erwerb der Doktorwürde muss nach dem eidg. Arztdiplom eine wissenschaftliche Forschungsarbeit (Dissertation) vorgelegt werden.

Eidg. Weiterbildungstitel

Die selbstständige Tätigkeit erfordert einen eidg. Weiterbildungstitel:

  • Praktische/r Ärztin/Arzt
  • Facharzttitel: 43 Spezialisierungsrichtungen, teilweise mit Schwerpunkten

Die permanente Fortbildung ist für Inhaber/innen eines eidg. Weiterbildungstitels obligatorisch.

Fähigkeitsausweise und Schwerpunkte

FMH-Mitglieder können Fähigkeitsausweise und Schwerpunkte in diversen Gebieten erwerben.

Nachdiplomstudien

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten, z. B. Master of Advanced Studies (MAS) in Public Health oder zu Fachbereichen wie Medizininformatik, Management im Gesundheitswesen, Medizinische Biologie, Pharmazeutische Medizin u. a.

Berufsverhältnisse

Ärzte arbeiten nach dem Studium und der eidg. Prüfung meist einige Jahre als Assistenten oder Oberärzte in einer Klinik und spezialisieren sich auf ein Fachgebiet. Eine selbstständige Tätigkeit erfordert einen eidg. Weiterbildungstitel und eine kantonale Praxisbewilligung. Immer mehr Ärzte arbeiten in Gruppenpraxen. Stellen bieten auch Gesundheitszentren, Verwaltungen sowie Universitäten im Bereich Lehre und Forschung.

Ärztinnen haben oft lange Arbeitstage und arbeiten auch in der Nacht und an Wochenenden. Teilzeitarbeit ist nicht überall möglich. Die Berufsaussichten sind gut, hängen jedoch vom Fachgebiet und von regionalen Unterschieden ab.

Weitere Informationen

Adressen

SIWF Schweiz. Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung c/o FMH
Elfenstr. 18
Postfach 300
3000 Bern 15
Tel.: 031 359 11 11
Fax: 031 359 11 12
URL: http://www.siwf.ch
E-Mail:

Swissuniversities
Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen
Effingerstr. 15
Postfach
3001 Bern
Tel.: 031 335 07 40
URL: http://www.swissuniversities.ch

Bundesamt für Gesundheit
3003 Bern
Tel.: 031 322 21 11
URL: http://www.bag.admin.ch