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Apotheker/in (U)

Apotheker/innen arbeiten in öffentlichen Apotheken, Spitalapotheken, in der Industrie oder in Ämtern. Sie beraten die Kundschaft und Ärzte und übernehmen je nach Funktion Aufgaben in der Betriebsleitung, Prävention oder Forschung.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Ärztliche und wissenschaftliche Funktionen

Swissdoc

0.724.2.0

Aktualisiert 26.11.2010

Bilder (8)

Arzneimittel herstellen

Filme (1)

Mathieu Noyer, Apotheker, Dr. Noyer Apotheken, Bern
Arzneimittel herstellen

Arzneimittel herstellen

Pillen, Hustensirup, Salben oder Pommaden: Apotheker/innen stellen bestimmte Arzneimittel gleich selbst her und stimmen sie auf die einzelnen Patienten ab.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Arzneimittel herstellen
Verkaufsräume gestalten

Verkaufsräume gestalten

Apoheker/innen sorgen für eine angenehme Atmosphäre in ihrem Geschäft und rücken die Produkte in den Auslagen und Vitrinen ins beste Licht.

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Verkaufsräume gestalten
Kundenberatung und Service

Kundenberatung und Service

Die Kundenberatung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Apotheker/innen. Der Service umfasst auch Leistungen wie das Messen von Blutdruck oder Blutzucker.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Kundenberatung und Service
Administrative Aufgaben

Administrative Aufgaben

Buchhaltung, Rechnungen, Bestellungen, Kundendossiers: Die Berufsleute müssen einiges an Zeit für administrative Arbeiten aufwenden.

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Administrative Aufgaben
Gesetzliche Grundlagen befolgen

Gesetzliche Grundlagen befolgen

Bei der Medikamentenabgabe müssen die gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen strikte befolgt werden.

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Gesetzliche Grundlagen befolgen
Medikamentenlager bewirtschaften

Medikamentenlager bewirtschaften

Die wichtigen Medikamente müssen stets in genügender Menge zur Verfügung stehen. In der Apotheke ist die Sortimentsbreite wichtig, im Spital die Verfügbarkeit lebensrettender Arzneimittel.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Medikamentenlager bewirtschaften
Anleiten und ausbilden

Anleiten und ausbilden

Eine Apotheke zu führen bedeutet auch, Mitarbeitende anzuleiten und auszubilden - insbesondere Pharma-Assistent/innen.

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Anleiten und ausbilden
Forschung

Forschung

Die Forschung bietet viele Spezialgebiete: Toxikologie, Phytochemie, Pharmakologie, Pharmakochemie, Mikrobiologie oder Gentechnik.

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Forschung
Mathieu Noyer, Apotheker, Dr. Noyer Apotheken, Bern

Mathieu Noyer, Apotheker, Dr. Noyer Apotheken, Bern

Der porträtierte eidg. dipl. Apotheker hat ein Studium der Pharmazie absolviert. Er schätzt die Arbeit mit Kundschaft, die er beim Lösen gesundheitlicher Probleme unterstützen kann.

Mathieu Noyer, Apotheker, Dr. Noyer Apotheken, Bern

Tätigkeiten

Apotheker sind Experten für Medikamente und deren Anwendung. Sie kennen ihre Zusammensetzung, Wirkung sowie Verträglichkeit und können beurteilen, ob ihr Einsatz angemessen ist und ob Behandlungsalternativen bestehen.

Meist arbeiten Apothekerinnen in einer öffentlichen Apotheke (Offizin). Ihre Kernaufgabe ist die professionelle Beratung und Betreuung der Kundschaft. Sie legen aufgrund des Gesprächs mit den Kundinnen eine zweckmässige Medikation fest, empfehlen ihnen gegebenenfalls andere Behandlungsmöglichkeiten oder weisen sie an eine Ärztin weiter. Bei Patientinnen mit einer ärztlich verordneten Therapie überprüfen sie die Dosierung der Medikamente, klären allfällige Neben- und Wechselwirkungen ab und informieren über die richtige Anwendung. Offizinapothekerinnen befassen sich auch mit Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bieten zum Beispiel Blutdruckmessungen und Informationen zu Gesundheitsthemen an und beteiligen sich an Kampagnen.

In leitender Funktion sind Offizinapotheker zuständig für die gesamte Betriebsführung. Sie tragen die Verantwortung für alle Verkäufe, die Mitarbeitenden und den wirtschaftlichen Erfolg der Apotheke. Apotheker bestimmen beispielsweise das Sortiment, organisieren den Einkauf und die Lagerung der Medikamente, koordinieren die Betriebsabläufe und kümmern sich um das Marketing.

Arbeiten Apothekerinnen in einem Spital, sind sie für die Versorgung der Klinik mit pharmazeutischen Produkten verantwortlich. Sie beraten Ärztinnen und Pflegefachpersonen in pharmazeutischen Fachfragen, schlagen Therapien vor, betreuen klinische Studien, führen Statistiken und stellen Arzneimittelinformationen bereit. Eine wichtige Aufgabe von Spitalapothekerinnen ist die Herstellung von Präparaten, die speziell auf die Patientinnen abgestimmt sind. Hinzu kommen Arbeiten wie das Organisieren von Einkauf, Lagerung, Kontrolle und Entsorgung von Medikamenten.

In der pharmazeutischen Industrie sind Apotheker in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion, Marketing und Qualitätskontrolle tätig. Sie betreiben zum Beispiel Grundlagenforschung, suchen nach neuen Wirkstoffen und innovativen Formen der Wirkstoffverabreichung oder entwickeln neue Herstellungsverfahren. Sie erstellen Dokumentationen für die Zulassung von neuen Arzneimitteln und erarbeiten Patienten- und Fachinformationen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Medizinalberufegesetz MedBG vom 23.6.2006, in Revision seit Juli 2013

Ausbildungsweg

  • Pharmaziestudium mit Masterabschluss, inkl. Assistenzjahr
  • eidg. Diplomprüfung

Bildungsangebote

  • ganzes Studium: Universitäten Basel, Genf und ETH Zürich
  • nur 1. und 2. Jahr: Universitäten Bern, Neuenburg und Lausanne

Dauer

5 Jahre

Studienort

  • Bachelorstudium (1. bis 3. Jahr): Grundstudium mit naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern, Aufbaustudium mit medizinisch-biologischen und pharmazeutischen Fächern; vor Abschluss Bachelor-Stufe: obligatorisches 3 bis 4-wöchiges Praktikum (Famulatur), 3 Wochen davon in einer öffentlichen Apotheke (Offizin), Samariterkurs
  • Masterstudium (4. und 5. Jahr): 1 Jahr Vertiefung in Pharmazie, Masterarbeit; 1 Assistenzjahr: ca. 30 Wochen Praxis in Offizin und Spital sowie ca. 12 Blockwochen an der Universität/ETH

Abschluss

  • "Master of Science (U/ETH) in Pharmacy"
  • "Eidg. dipl. Apotheker/in"

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • eidg. oder eidg. anerkannte Maturität oder Hochschulabschluss (FH, Uni, ETH) oder
  • Berufsmaturität und Ergänzungsprüfung der Schweiz. Maturitätskommission

Detaillierte Auskünfte erteilen die Zulassungsstellen der einzelnen Universitäten bzw. der ETH.

Zur dreiteiligen eidg. Diplomprüfung Pharmazie, die nach der bestandenen Masterprüfung an der entsprechenden Hochschule absolviert wird, informiert das Bundesamt für Gesundheit.

Weiterbildung

Doktorat

Doktorat in Pharmazeutischen Wissenschaften, wissenschaftliche Forschungsarbeit (Dissertation) und Doktoratsprüfung (Promotion)

Eidg. Fachapothekertitel

Fachapotheker/in:
  • in Offizinpharmazie
  • in Spitalpharmazie

Fähigkeitsausweis FPH

Fähigkeitsausweise FPH:
  • in pharmazeutischer Betreuung von Alters- und Pflegeheimen
  • Impfen und Blutentnahme
  • Apotheker/in in integrierten Versorgungsmodellen
  • in klinischer Pharmazie
  • Konsiliarapotheker/in für die ambulante Medikamentenverschreibung
  • in Phytotherapie
  • in klassischer Homöopathie

Nachdiplomstufe

Angebote von Universitäten und ETH, z. B. Radiopharmazie, Humanernährung, Pharmazeutische Medizin, Master of Advanced Studies (MAS) in Public Health, in Health Administration oder in Gesundheitsförderung

Kurse

FPH akkreditierte Kursangebote des Berufsverbandes pharmaSuisse, Angebote von Branchenverbänden und Universitäten/ETH

Berufsverhältnisse

Apotheker/innen arbeiten meist in einer öffentlichen oder in einer Spitalapotheke. Nach zwei Jahren Berufstätigkeit in einer qualifizierten Angestelltenfunktion, zum Beispiel als stellvertretende/r Apotheker/in, können sie eine eigene Apotheke eröffnen bzw. übernehmen. Weitere Tätigkeitsgebiete gibt es in der Industrie (Forschung, Entwicklung, Qualitätskontrolle, Marketing), in Ämtern, zum Beispiel als Kantonsapotheker/in oder in der Heilmittelkontrolle. Es sind Voll- sowie Teilzeitpensen möglich. Die Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten der Fachleute sind gut.

Weitere Informationen

Adressen

pharmaSuisse
Schweiz. Apothekerverband
Stationsstr. 12
Postfach
3097 Liebefeld
Tel.: 031 978 58 58
Fax: 031 978 58 59
URL: http://www.pharmasuisse.org
E-Mail:

Swissuniversities
Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen
Effingerstr. 15
Postfach
3001 Bern
Tel.: 031 335 07 40
URL: http://www.swissuniversities.ch

Bundesamt für Gesundheit
3003 Bern
Tel.: 031 322 21 11
URL: http://www.bag.admin.ch