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Pharmazeutische Wissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Pharmazie

Pharmazeutische Wissenschaften

Apothekerin

Symbolbild Apotheke
Symbolbild Apotheke, © Bild von analogicus auf Pixabay
Pharmazeutin in der Industrie

«Es ist nicht immer einfach, die gesetzlichen Anforderungen in den über hundert Ländern zu beachten, in denen einige unserer Produkte zugelassen sind.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als Laborleiterin mit einem Team von zwei bis vier Leuten war es meine Aufgabe, Herstellungsprozesse von Arzneimitteln zu definieren und zu optimieren, damit später in der Grossproduktion nach einem standardisierten Verfahren vorgegangen werden konnte. Dort arbeitete ich mit Chemikern, Logistikerinnen, Registrierern, Marketing-Spezialistinnen etc. zusammen. Nach wenigen Jahren wechselte ich in die Arzneimittelzulassung was auch zu Reisetätigkeiten führte. Ich pflegte sehr viele Kontakte mit den Behörden. Zurzeit bin ich für Registrierungsstrategien zuständig. Es ist nicht immer einfach, die gesetzlichen Anforderungen in den über hundert Ländern zu beachten, in denen einige unserer Produkte zugelassen sind.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Nach der Matura wollte ich ein naturwissenschaftliches Studium ergreifen. Der Studiengang Pharmazie bot viele Vorlesungen an, die mich interessierten: Physik, Chemie, medizinisch orientierte Vorlesungen und Pflanzenkunde. Für das Pharmaziestudium sprach auch die Vielfalt der möglichen Berufsbilder: vom Führen einer eigenen Apotheke bis zur Karriere in der pharmazeutischen Industrie. Während des Doktorates übernahm ich Stellvertretungen in verschiedenen Apotheken. Die Tätigkeit in der Apotheke empfand ich wegen der Kundenkontakte als sehr lebendig. Es fehlten mir jedoch die wissenschaftlichen Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen. Zudem war mir der Wirkungsbereich in einer Apotheke zu klein. Deshalb absolvierte ich ein Praktikum in der pharmazeutischen Industrie, wo ich in einem analytischen Labor mitarbeitete und die Möglichkeit hatte, in interdisziplinären Projektteams bei der Produktion von Arzneimitteln im Industriemassstab dabei zu sein. So entschloss ich mich, nach dem eidgenössischen Diplom zur Apothekerin ein Doktorat in pharmazeutischer Technologie zu machen. Meine erste Stelle in der Industrie war die logische Fortsetzung meiner Dissertation.

Tipps

[nicht definitiver Text] Leider ist es in der Industrie deutlich schwieriger als in einer Apotheke Teilzeitanstellungen zu finden und so Privatleben uns Beruf zu vereinbaren.

Quartierapothekerin

Symbolbild Arznei
Symbolbild Arznei, © Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Quartierapothekerin

«Medikamente sind kein Konsumgut. Es braucht Beratung. Diese bieten wir an und sie wird immer gefragt sein.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich führe mein Geschäft gemeinsam mit zwei Pharmaassistentinnen, einer Lernenden und einer diplomierten Apothekerin, die meine Stellvertreterin ist. Obwohl Apotheken heute durch den Aufbau grosser Apothekerketten und direkten Medikamentenverkauf durch Ärzte, Versandhandel und Medikamentenbezug via Internet starker Konkurrenz ausgesetzt sind, glaube ich mit Leib und Seele an die Zukunft meiner Apotheke. Medikamente sind kein Konsumgut. Es braucht Beratung. Diese bieten wir an und sie wird immer gefragt sein. Die Kundennähe ist es denn auch, die individuelle Beratung und Begleitung, die meinen Beruf so faszinierend macht. Wir können das Gesundheitsbewusstsein unserer Kundschaft fördern und wir können auch einen Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten leisten. Bei einem gewöhnlichen Schnupfen kann ein Nasenspray ausreichend sein, bei einem Husten fragt eine Kundin vielleicht nach Naturheilmitteln. Selbstverständlich gebe ich als akademisch ausgebildete Fachperson für Arzneimittel auch Auskunft über die Zusammensetzung von Medikamenten und Generika. Ich berate Mütter, die sich zum Beispiel informieren wollen, ob ihr Kind wirklich ein Antibiotikum braucht. Ich nehme auch eine Triagefunktion wahr und empfehle je nachdem einen Arztbesuch.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Im Labor stellen wir in machen Fällen auch Medikamente mit individueller Zusammensetzung und Dosierung her: Teemischungen, Salben gegen Ekzeme oder Kapseln wie zum Beispiel für Patienten im Methadonprogramm. Auch so genannt Randständige sollen einen Platz haben in unserer Gesellschaft. Ich gebe diesen Menschen nicht einfach nur das Medikament ab. Ich kann sie auch ein Stück weit begleiten.

Tipps

[nicht definitiver Text] Das Vertrauensverhältnis mit den Kunden und Kundinnen ist sehr wichtig. Ich habe 80% Stammkundschaft, und auf diese setzte ich, auch in Zukunft.



berufsberatung.ch