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Tätigkeitsbereich chemische, pharmazeutische und Nahrungsmittelindustrie

In der chemisch-pharmazeutischen sowie der Nahrungsmittelindustrie sind vor allem natur- und ingenieurwissenschaftlich ausgebildete Fachleute gefragt. Hier finden sich beispielsweise Chemikerinnen, Biotechnologen, Pharmazeuten sowie Maschinen- oder Lebensmittelingenieurinnen.

Branchenüberblick

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in der Schweiz ist eine Wachstumsbranche und nimmt weltweit eine Spitzenstellung ein. Von 1990 bis 2016 erhöhte sich die Zahl der Pharmastellen von rund 25‘000 auf gut 45‘000. Abgenommen haben die Stellen in der Produktion, die teilweise ins Ausland verlagert wurde. Der Erfolg der Branche ist hauptsächlich auf die stetige Innovationssteigerung zurückzuführen, die aus hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung resultiert, wo auch am meisten neue Stellen geschaffen wurden.
Auch die Nahrungsmittelindustrie gehört zu einer der wichtigsten Industriebranchen der Schweiz und beschäftigt über 37‘000 Personen mit unterschiedlichsten Ausbildungen im Lebensmittel- oder technischen Bereich. Durch die zunehmende Automatisierung sind die Anforderungen an die Mitarbeitenden gestiegen.

Die schweizerischen Firmen der chemisch-pharmazeutische Industrie stellen praktisch ausschliesslich hochwertige Produkte der Spezialitätenchemie her, wie beispielsweise Pharmazeutika, Diagnostika, Feinchemikalien oder Pflanzenbehandlungsmittel. Besonders im Trend ist die Biotechnologie, die dazu natürlich vorkommende oder gentechnisch veränderte Mikroorganismen, Zellkulturen und Enzyme nutzt.
Auch die Schweizer Nahrungsmittelindustrie setzt vor allem auf Hochqualitätsprodukte und stetige Neuentwicklungen. Im Trend sind der Functional Food (Produkte, die Zusatzstoffe mit einem speziellen gesundheitlichen Nutzen enthalten), Nahrungsmittel für Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Bioprodukte und Convenience Food.

Wichtige Arbeitgeber stellen neben den multinationalen Grosskonzernen die kleineren und mittleren Unternehmen dar, wo ein beträchtlicher Anteil der Beschäftigten tätig ist. Ihre Flexibilität macht die KMU zu idealen Partnern der Grossunternehmen, oft sind sie auch mit erfolgreichen Nischenprodukten direkt auf dem Weltmarkt tätig.

Tätigkeitsfelder

In der chemisch-pharmazeutischen und Nahrungsmittelindustrie arbeiten viele Absolventinnen und Absolventen der Natur- und der technischen Wissenschaften.

Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle

In der Forschung und Entwicklung von neuartigen und verbesserten Produkten der chemisch-pharmazeutischen Industrie arbeiten sowohl technisch ausgebildete Fachkräfte sowie Naturwissenschaftlerinnen aus den Fachgebieten Chemie, Biologie, Biochemie, Pharmazie und Medizin. Die Arbeit erfolgt oft in Projektteams, welche meist interdisziplinär und multikulturell zusammengesetzt sind.
Die Nahrungsmittelindustrie beschäftigt für die (Weiter-)Entwicklung von Ernährungsprodukten sowie für die Qualitätskontrolle neben Lebensmittelwissenschaftler/innen auch Chemieingenieure, Biochemikerinnen, Biotechnologen, Biologinnen und Agrarwissenschaftler. Fachleute aus der Önologie befassen sich mit der Entwicklung und Produktion von alkoholhaltigen Getränken.

Produktion und Verfahrenstechnik

In der Verfahrenstechnik und in der Produktion sind vor allem technisch ausgebildete Fachleute sehr gesucht. Maschinen- und Elektroingenieure entwickeln und produzieren Maschinen für die industrielle Fertigung der chemisch-pharmazeutischen Produkte oder Lebensmittel. Betriebs- und Produktionsingenieure kümmern sich um die optimale Arbeitsprozesse und Strukturen innerhalb der Firma.

Marketing und Verkauf

Ein weiteres Betätigungsfeld stellt der Bereich Marketing und Verkauf dar. Hier können neben Absolventen der Wirtschaftswissenschaften auch naturwissenschaftlich oder technisch ausgebildete Fachkräfte mit Interesse für unternehmerisches Handeln und mit kommunikativer Begabung ihr Fachwissen einsetzen, etwa Wirtschaftsingenieure und -ingenieurinnen.

Einstieg

Ingenieurwissenschaftlich ausgebildete Hochschulabsolventen haben kaum Probleme beim Berufseinstieg; oft finden sie direkt nach Studienabschluss eine Stelle in der Industrie. Für naturwissenschaftlich ausgebildete Absolventinnen wie beispielsweise Chemikerinnen, Biologen oder Pharmazeutinnen beginnt der typische Berufseinstieg in der Industrie mit einer Tätigkeit in der Forschung und Entwicklung.

Für den Einstieg in die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen wird in der Regel ein Doktortitel vorausgesetzt. Wer dies anstrebt, ist nach Studienabschluss üblicherweise für die Erarbeitung der Dissertation zuerst an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung einer Hochschule beschäftigt, bevor er an eine Stelle in der Industrie wechselt. Gute Englischkompetenzen erleichtern die Verständigung in den meist international ausgerichteten Unternehmen.



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