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Berufsmöglichkeiten Gesundheit

Der Gesundheitsbereich ist eine Wachstumsbranche, bedingt durch Forschung, neue Erkenntnisse und Angebote von Medizin, Pharmazeutik, Medizinaltechnik und Biotechnologie.

Berufsmöglichkeiten

Die Ansprüche an unsere Gesundheit sind gestiegen und werden immer umfassender: Medizinische Versorgung, Gesundheitserhaltung und -förderung, Wellness und Lifestyle. Der Gesundheitsbereich setzt sich im Wesentlichen aus medizinischen, naturwissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Berufsfeldern zusammen.

Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt

Hausärztinnen, Chirurgen, Zahnärzte, Kardiologinnen – eine Vielzahl von Ärztinnen und Ärzten arbeiten mit Patienten. Dies trifft auch für viele weitere medizinische Fachleute (Physiotherapeuten, Hebammen, Pflegefachpersonen und Ergotherapeutinnen) mit (Fach)Hochschulabschluss zu. Arztpraxen (52%) und Krankenhäuser (46%) sind die klassischen Arbeitsorte der Ärztinnen und Ärzte.  Auch für paramedizinische Berufe wie Ergotherapie, Physiotherapie, Pflege (Spitex)  usw. bestehen Arbeitsmöglichkeiten sowohl in Praxen als auch in Krankenhäusern und Kliniken. Arztpraxen sind entweder auf die Spezial- oder die Allgemeinmedizin ausgerichtet. Als Praxismodelle mit Zukunft gelten Gruppenpraxen und Netzwerke. Zunehmen sind in solchen Praxen Fachleute weiterer Studienrichtungen, etwa Psychologen, Physiotherapeutinnen oder Ernährungsberater vertreten. Die medizinischen Dienstleistungen richten sich heute sowohl an Kranke als auch an Gesunde. Neben heilend-therapeutischen Interventionen werden medizinische Handlungen, die der Erhaltung der Gesundheit und der Körperkultur dienen, immer wichtiger (Stichworte: Prävention, Schönheitschirurgie). Auch in sozialmedizinischen Institutionen sind Hochschulabsolventinnen zu finden: Psychologen in psychiatrischen Kliniken, Theologinnen als Spitalseelsorgerinnen, Betriebswissenschafter, Sozialarbeiterinnen in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen. Rehabilitationseinrichtungen beschäftigen zunehmend Bewegungs- und Sportwissenschaftler (Siehe auch „Sozialwesen“). Ein weiterer Ort der Patientenversorgung sind die Apotheken. Pharmazeutinnen sind dort sowohl in leitenden als auch in beraterischen Funktionen tätig. Die Gesundheit von Tieren (von der Veterinärmedizin bis zur Tierphysiotherapie) ist ein weiterer Bereich der Berufsmöglichkeiten Gesundheit.

Gesundheit und Technik: Pharmaindustrie und Medizinaltechnik

Die Industriebetriebe im Gesundheitsbereich - Pharmaindustrie und Medizinaltechnik - lassen sich in die Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Verkauf einteilen. All diese Bereiche sind stark exportorientiert. Die Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und die damit verbundene Produktion und Vermarktung gehören in der Schweiz zu den Kernbereichen der Gesundheitsbranche. Bei der Produktion von Medikamenten und pharmazeutischen Produkten kann ein wahrer Boom verzeichnet werden. Der Pharmabereich umfasst neben der forschungsintensiven Biotechnologie die klassische Pharmaentwicklung, die Herstellung von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten sowie von Produkten für die Körperpflege und Dentalhygiene. Die Schweiz gehört zu den führenden Produzentinnen von Pharmazeutika. Neben Naturwissenschaftlern arbeiten in der Pharmaindustrie auch Pharmazeutinnen und Mediziner. Hochschulabsolventinnen technischer Studiengänge können sich dort nicht nur um Aufgaben in den Bereichen Forschung und Entwicklung bewerben, sondern auch in der Produktion, Logistik, Qualitätskontrolle, Informatik und im Engineering. Denn die Schweiz ist auch ein wichtiger Produktionsstandort für Medizintechnik. Die Dichte von Medizintechnikunternehmen ist aussergewöhnlich hoch. Ein starkes Wachstumspotenzial sieht der nationale Medizintechnikverband FASMED unter anderem in den Bereichen Orthopädie, Dentalimplantate, Kardiologie, Augenheilkunde, Heimpflege- und Rehabilitationsausrüstungen sowie Diagnosesysteme. In der Medizintechnik sind Berufsleute verschiedenster Studienrichtungen zu finden: Ingenieurinnen, Ärzte, Naturwissenschaftler und Informatikerinnen.

Forschung und Entwicklung

In der biologisch-medizinischen Forschung (Life Sciences) spielt die Schweiz in der ersten Liga mit. Die Biotechnologie bietet Hochschulabgängern interessante Einstiegschancen. Einen wesentlichen Beitrag zum Forschungsplatz Schweiz leisten pharmazeutische Firmen. Rund 6000 Forschende sind im Pharmabereich beschäftigt und arbeiten an der Entwicklung neuer, besserer und sicherer Medikamente. Zum Teil bestehen Kooperationen zwischen der Industrie und den Hochschulen. Die klinische Forschung erfolgt an den Universitätskliniken und in Kantonsspitälern. In den letzten Jahren wurden die Bemühungen verstärkt, damit die klinische Forschung mit der hohen Qualität der biomedizinischen Grundlagenforschung Schritt halten kann. In der Medizintechnik sind die Investitionen in Forschung und Entwicklung überdurchschnittlich hoch. In Europa beschäftigen nur Deutschland und Grossbritannien mehr Arbeitnehmende in dieser Branche.

Gesundheit als Verwaltungsaufgabe: Verwaltungen und private Firmen als Arbeitgeber

Das Gesundheitswesen wächst mit der Überalterung der Gesellschaft. Die steigenden Kosten sind ein ungelöstes Problem. Viele Gebiete stehen unter staatlicher Aufsicht. Das Bundesamt für Gesundheit BAG, die kantonalen Gesundheitsämter, die privaten Kranken- und Unfallversicherer, die staatliche Versicherung IV (Schweizerische Invalidenversicherung): Alle beschäftigen Gesundheitsökonomen, Juristinnen, Mathematiker und Informatikerinnen. Auch Sozialwissenschaftler arbeiten dort als Statistiker. Ärztinnen bringen ihr Fachwissen als medizinische Gutachterinnen ein. Die Versicherungsmedizin befasst sich mit Themen wie  Versicherbarkeit von Risiken und Leistungen im Krankheitsfall. Mediziner aller Fachrichtungen, Juristeninnen, Ökonomen, Soziologinnen, Ethiker, Psychologinnen und Biologen können sich mit einem Master of Advanced Studies MAS für diesen Bereich qualifizieren. Die verschiedenen Beteiligten im Gesundheitswesen vertreten ihre Interessen mittels Verbänden und Standesorganisationen. Für Branchenkennerinnen mit Hochschulabschluss bieten diese Zusammenschlüsse interessante Laufbahnperspektiven.

Gesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit

Medizinische Leistungen sind in der ganzen Welt gefragt. Zahlreiche Ärztinnen, aber auch Pflegefachleute, Physiotherapeutinnen u.a. stellen ihre Fähigkeiten - meist temporär - im Rahmen von humanitären Organisationen wie dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK), Terre des Hommes oder Médecins sans frontières zur Verfügung.

Berufe, Funktionen

Eine Auswahl von Berufen und Funktionen aus diesem Tätigkeitsbereich, in denen Hochschul-Absolventinnen und -Absolventen arbeiten.



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