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Tierarzt/-ärztin (U)

Tierärzte und -ärztinnen sorgen für die Gesundheit von Nutz- und Haustieren und behandeln diese, wenn sie krank oder verletzt sind. Ausserdem betreuen und kontrollieren sie Tierbestände und übernehmen Aufgaben in der Seuchenprävention und Lebensmittelsicherheit.

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Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Natur

Branchen

Tierzucht und Tierpflege - Ärztliche und wissenschaftliche Funktionen

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Aktualisiert 12.03.2014

Bilder (8)

Arbeit mit verschiedenen Tierarten
Arbeit mit verschiedenen Tierarten

Arbeit mit verschiedenen Tierarten

Tierärztinnen müssen die körperlichen Eigenheiten vieler Tierart kennen und auch ihr Verhalten deuten können.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Arbeit mit verschiedenen Tierarten
Einsatz auf dem Bauernhof

Einsatz auf dem Bauernhof

Der Tierarzt belädt sein Auto mit dem nötigen Material, insbesondere mit Abhörinstrumenten, Medikamenten und chirurgischen Utensilien.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Einsatz auf dem Bauernhof
Züchter besuchen

Züchter besuchen

Tierärztinnen überprüfen den Gesundheitszustand der Herden, impfen die Tiere, geben Ernährungstipps und überprüfen die Fortpflanzung.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Züchter besuchen
Labortests

Labortests

Die regelmässigen Tests von Milchproben ermöglichen es, den Gesundheitszustand von Kühen zu überprüfen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Labortests
Behandeln und operieren

Behandeln und operieren

In den Städten sind die Tierärzte vor allem mit Knochenbrüchen, Sterilisationen und Kastrationen von Haustieren beschäftigt.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Behandeln und operieren
Krankheitserreger bekämpfen

Krankheitserreger bekämpfen

Bei den Nutztieren kommt die tierärztliche Pflege auch den Menschen zugute: Die Konsumenten werden vor Krankheiten geschützt, die Bauern vor wirtschaftlichem Schaden.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Krankheitserreger bekämpfen
Lebensmittelsicherheit garantieren

Lebensmittelsicherheit garantieren

In Schlachthäusern überwachen Amtstierärzte Herkunft und Qualität des Fleisches, ebenso wie die Hygiene der Schlachtinstrumente.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Lebensmittelsicherheit garantieren
Analysieren von toten Tieren

Analysieren von toten Tieren

Wenn die Diagnose nicht gesichert ist, analysiert die pathologische Tierärztin die Krankheitszeichen – sichtbar und solche, die nur mit dem Mikroskop erkennbar sind.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Analysieren von toten Tieren

Tätigkeiten

Tierärzte übernehmen je nach Funktion verschiedene Aufgaben. Bei der Behandlung von Haustieren wie Hunden, Katzen, Nagetieren oder Vögeln in Privatpraxen und Kliniken stehen Krankheiten und Verletzungen im Vordergrund. Die Tierärzte untersuchen die Tiere und entscheiden zusammen mit den Tierhaltern je nach Diagnose über die nötigen Massnahmen, z. B. spezielle Therapien oder Diäten, Medikamente oder operative Eingriffe. Sie beraten die Tierhalter zudem bei Fragen rund um Tierhaltung, Fortpflanzung, Impfungen, Fütterung etc. Die Führung einer eigenen Praxis erfordert neben Fachwissen auch unternehmerisches Geschick.

In der Nutztiermedizin behandeln Tierärztinnen das Vieh bei Erkrankungen oft vor Ort, beseitigen z. B. Parasiten, impfen die Tiere oder verabreichen ihnen Nahrungsergänzungsmittel. Sie führen Routineüberprüfungen bei Rinder-, Schweine-, Ziegen-, Schaf- und Geflügelbeständen durch und beraten Bäuerinnen bzw. Züchterinnen zu Fütterung, Fortpflanzung und Prävention. Bei den Haltungsbedingungen achten sie darauf, dass das Vieh genug Licht, Auslauf, Beschäftigungsmöglichkeiten und Sozialkontakte hat. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Lebensmittelhygiene. Tierärzte untersuchen Nutztiere vor, während und nach der Schlachtung. Sie kontrollieren das Fleisch, tierische Produkte wie Milch oder Eier sowie die Weiterverarbeitung. Um Infektionserreger oder Rückstände von Medikamenten und unzulässigen Substanzen nachzuweisen, führen sie Labortests oder Autopsien durch. Zudem kontrollieren sie bei Schlachtereien die Hygiene sowie die Entsorgung von Abfällen und verseuchtem Material.

Tierärztinnen übernehmen wichtige Aufgaben im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Im Auftrag von Bund und Kantonen sorgen sie dafür, dass sich keine auf andere Tiere oder Menschen übertragbaren Tierkrankheiten verbreiten. Sie führen Kontrollen in Vieh- und Lebensmittelbetrieben durch, erforschen und dokumentieren Tierseuchen, überwachen Importe und erarbeiten Empfehlungen sowie Massnahmen beim Auftreten von Krankheitsfällen. Ausserdem sind sie für den Vollzug des Tierschutzes zuständig.

Tierärzte sind auch in biomedizinischen Labors tätig, in der Forschung und Industrie, z. B. bei der Medikamentenentwicklung und -herstellung, in der Futtermittelindustrie und in der Tierzucht.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Medizinalberufegesetz ­MedBG vom 23.6.2006, Stand 1.9.2007

Ausbildungsweg

  • Veterinärmedizinstudium
  • eidg. Schlussprüfung

Bildungsangebote

Universitäten Bern und Zürich (gleiches Curriculum, gemeinsame Vetsuisse-Fakultät)

Dauer

5 Jahre

Studienort

  • Bachelorstudium (1.-3. Jahr): naturwissenschaftliche, veterinär- und biomedizinische Grundlagen, Einführung Tierhaltung / Tierschutz, organzentrierte Module (Anatomie, Physiologie, Pathologie, Pharmakologie / Toxikologie, Labordiagnostik u.a.) und nicht-organzentrierte Fächer
  • Masterstudium (4.+5. Jahr): Wahl eines Schwerpunkts (Biomedizinische Forschung, Kleintiere, Nutztiere, Pathobiologie, Pferde, Veterinary Public Health VPH), klinische Fächer, klinisch-praktische Ausbildung, Rotation innerhalb der einzelnen Kliniken, Abteilungen und Institute der Fakultät sowie mehrwöchige externe Praktika
Englischkenntnisse sind erforderlich.

Abschluss

  • "Master of Veterinary Medicine"
  • "Eidg. dipl. Tierarzt/-ärztin"

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • eidg. oder eidg. anerkannte Matura oder Hochschulabschluss (FH, Uni, ETH) oder
  • Berufsmatura und Ergänzungsprüfung der Schweiz. Maturitätskommission

Detaillierte Auskünfte erteilen die Zulassungsstellen der Universitäten bzw. die Vetsuisse-Fakultät. Zur eidg. Schlussprüfung (Medizinalprüfung) informiert das Bundesamt für Gesundheit.

Hinweis: Melden sich bedeutend mehr Interessierte zum Veterinärmedizinstudium an als Studienplätze zur Verfügung stehen, führen die Deutschschweizer Universitäten obligatorische Eignungstests durch (Numerus Clausus). Über die Durchführung des Tests wird jedes Jahr neu entschieden. Das Verfahren wird von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) durchgeführt.

Bei Überbelegung der einen Universität können zum Veterinärmedizinstudium Angemeldete der anderen Universität zugewiesen werden.

Weiterbildung

Doktorat (Dr. med. vet.)

Für die Promotion zum Erwerb der Doktorwürde muss eine Dissertation vorgelegt werden. Diese kann bereits während des Studiums verfasst werden.

Facharzttitel FVH

Fachtierarzt/-ärztin FVH für:
  • Pferdemedizin
  • Schweinemedizin
  • Kleintiermedizin
  • Wiederkäuermedizin
  • Tierpathologie
  • Lebensmittelhygiene
  • Labordiagnostik

Spezialisierungen

für verschiedene Fachgebiete

Nachdiplomstufe

in der Regel PhD-Titel (Philosophical Doctor), z. B. in biomedizinischer Forschung, Pathologie u. a.

Europäische Diplome

als Spezialist/in in diversen Disziplinen an einem der "European Colleges for Veterinary Specialisation"

Lebensmittelchemiker/in-Diplom

eidg. Diplom als Lebensmittelchemiker/in, ausgestellt durch das Bundesamt für Gesundheit BAG

Kurse

Angebote von Fachgesellschaften und Universitäten; Weiterbildungskalender: www. vet-congress. ch

Berufsverhältnisse

Tierärzte arbeiten nach dem Studium meist einige Jahre bei praktizierenden Veterinärinnen, in einem Institut oder an einer Universitätsklinik. Manche eröffnen danach alleine oder mit anderen Tierärzten zusammen eine Praxis. Üblich ist eine Spezialisierung, z.B. auf Pferde, Klein- oder Nutztiere. Das Stellenangebot ist starken Schwankungen unterworfen. Tierärztinnen müssen mit unregelmässigen Arbeitszeiten rechnen.

Weitere Informationen

Adressen

Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte GST
Brückfeldstrasse 18
3012 Bern
Tel.: 031 307 35 35
Fax: 031 307 35 39
URL: http://www.gstsvs.ch
E-Mail:

Vetsuisse-Fakultät
Dekanat
Winterthurerstr. 204
8057 Zürich
Tel.: 044 635 81 87
Fax: 044 635 89 02
URL: http://www.vetsuisse.ch
E-Mail:

Universität Bern, Vetsuisse-Fakultät
Länggassstr. 120
Postfach 8466
3001 Bern
Tel.: 031 631 21 11
Fax: 031 631 26 44
URL: http://www.vetsuisse.unibe.ch

Universität Zürich, Vetsuisse-Fakultät
Winterthurerstr. 204
8057 Zürich
Tel.: 044 635 81 21
Fax: 044 635 89 02
URL: http://www.vet.uzh.ch
E-Mail:

Swissuniversities
Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen
Effingerstr. 15
Postfach
3001 Bern
Tel.: 031 335 07 40
URL: http://www.swissuniversities.ch