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Berufsmöglichkeiten bei Non-Profit-Organisationen

Sozialarbeiter, Psychologinnen, Juristen, Ökonominnen und viele andere Fachleute finden in Non-Profit-Organisationen ein vielseitiges und spannendes Aufgabenfeld.

Berufsmöglichkeiten

Mehrere 100 Organisationen

Von der Caritas bis zur Winterhilfe, von Aidshilfe bis zur Krebsliga, von Pro Juventute bis zur Pro Senectute – das Feld der gemeinnützigen Arbeit ist gross. Rund 500 in der Schweiz ansässige Organisationen sind mit dem ZEWO-Gütesiegel ausgezeichnet, andere engagieren sich ohne dieses für soziale Anliegen.

Praktika und Networking

Die meisten Mitarbeiter/innen in Non-Profit-Organisationen sind ehrenamtlich tätig. Sie erledigen Versände und Adressmutationen, führen Bestellungen aus oder übernehmen Kommunikations-, Beratungs- oder Verwaltungsaufgaben. Wer sich für ein bestimmtes Anliegen engagieren und gleichzeitig eine in diesem Gebiet tätige Organisation von innen her kennen lernen möchte, erhält als freiwilliger Mitarbeiter wertvolle Einblicke.
Viele Organisationen bieten regelmässig Stellen für Praktikantinnen und Praktikanten in verschiedenen Bereichen (Soziale Arbeit, Administration, Information/Dokumentation) an. Diese eignen sich hervorragend, um Zusatzqualifikationen, Praxisbezug und Berufserfahrung zu gewinnen und sich Kontakte sowie ein Beziehungsnetz aufzubauen (Networking).

Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Psychologie

Viele inländisch tätige Organisationen unterstützen Menschen, die von einer Krankheit oder einer Behinderung betroffen sind – Beispiele sind etwa die Diabetes-Gesellschaft, die Krebs-, Rheuma- und Lungenliga und Selbsthilfeorganisationen wie insieme oder Pro Infirmis. In solchen Institutionen arbeiten in erster Linie Fachleute mit einem Studium in Sozialer Arbeit. Sie beraten betroffene Menschen und ihre Angehörigen, helfen ihnen, mit den Einschränkungen ihrer Situation umzugehen, vermitteln Kontakte zu Menschen in ähnlicher Lage, organisieren Selbsthilfegruppen oder Ferienlager und leisten teilweise auch materielle Hilfe, indem sie etwa den Umbau eines Hauses ermöglichen oder einen Treppenlift finanzieren.
Sozialarbeiter/innen stehen auch bei anderen gemeinnützigen Beratungsstellen an erster Stelle – so etwa im Suchtbereich (Suchtberatungsstellen), bei Pro Senectute oder bei verschiedenen Institutionen für Frauen, Paare und Familien. In geringerer Zahl sind in allen Beratungsdiensten auch Sozialpädagoginnen und Psychologen tätig.

Rechtsberatung und Mediation

Verschiedene Non-Profit-Organisationen offerieren Rechtsbeistand für Menschen, die sich keinen Anwalt leisten können. So informieren etwa Familienberatungsstellen Eltern über ihre Rechte bei Konflikten mit den Schulbehörden, bieten Scheidungsberatung an oder helfen bei der Errichtung einer freiwilligen Beistandschaft. Zunehmend werden auch Mediationen durchgeführt, um einvernehmliche Lösungen zu fördern. In der Rechtsberatung sind in der Regel Juristinnen und Juristen mit einer Weiterbildung im Bereich Beratung, Mediation oder Sozialarbeit tätig.

Management und Fundraising

Zu den Voraussetzungen für das ZEWO-Gütesiegel gehören funktionierende interne und externe Kontrollstrukturen, Tätigkeitsbericht mit revidierter Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung) sowie die Verpflichtung zur schlanken Administration und zweckmässigen Verwendung von Spenden. Dies macht deutlich, dass Non-Profit-Organisationen nicht von Idealisten, sondern von Manager/innen geführt werden. Diese definieren die Schwerpunkte und Ausrichtung der Organisation, leisten Vernetzungs- und Lobbyingarbeit, überwachen das Fundraising und die Kommunikation mit den Gönner/innen, sie geben Informations- und Werbemittel in Auftrag, bestimmen über die Verwendung des Spendenaufkommens und erstellen Budget, Kostenrechnung und Bilanz. In den Geschäftsleitungen von grösseren Non-Profit-Organisationen finden sich deshalb auch Betriebswirtschaftler/innen oder Hochschulabsolventen anderer Richtungen mit einer entsprechenden Weiterbildung.

Projektkoordination

Für die operative Umsetzung und Realisierung der Schwerpunktziele sind die Projektkoordinatorinnen und -koordinatoren zuständig. Je nach Organisation stammen sie aus ganz verschiedenen Fachbereichen. So wird etwa für die Konzeptarbeit bei der Aidshilfe Schweiz ein Sozialwissenschaftler gesucht, fürs Fundraising bei Terre des Hommes eine Marketing- oder PR-Fachfrau, für ein «Local development project» der Caritas in Tadschikistan ein Veterinär oder Agronom, für ein Integrationsprojekt des Roten Kreuzes eine Erwachsenenbildnerin und für die Leitung der Abteilung Alpen beim WWF eine Umwelt- oder Sozialwissenschaftlerin. Neben den entsprechenden Fachkenntnissen werden in den Stellenausschreibungen auch soziale, kulturelle und kommunikative Kompetenz, Flexibilität und vernetztes Denken gewünscht.

Stabiler Arbeitsmarkt

In einer Zeit, in der die öffentlichen Gelder spärlicher fliessen und der Druck auf unser Sozial- und Gesundheitswesen wächst, werden immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Non-Profit-Organisationen übernehmen wichtige Aufgaben, wo Sozialhilfe und Staat Lücken hinterlassen. Für Fachleute, die sich für soziale Themen engagieren wollen, bieten sie einen vielseitigen und stabilen Arbeitsmarkt.



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