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Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

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Tätigkeitsbereich Verbände

Verbände sind Zusammenschlüsse von Personen, Unternehmen, Vereinen und Körperschaften für Interessenvertretungen. Bei ihnen arbeiten neben Betriebswirtschaftlerinnen und Juristen u.a. auch Fachpersonen aus den Geisteswissenschaften oder der Medizin.

Branchenüberblick

Verbände gibt es in der Wirtschaft, im Sozialen, im Freizeit- und Kulturbereich sowie in Politik, Religion  und Wissenschaft. Die Schweizer Verbandslandschaft umfasst u.a. Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-, Benachteiligten-, Berufs-, Sport- und Kulturverbände.  Rechtlich organisiert sind diese als Vereine, Stiftungen oder Genossenschaften.

Tätigkeitsfelder

Die Aktivitäten und der Einfluss von Verbänden hängen vom Zweck und von ihrer Grösse bzw. von der Mitgliederzahl und ihrer Finanzkraft ab. Sie bieten ihren Mitgliedern Dienstleistungen wie Beratung, Rechtsvertretung, Weiterbildung, etc. an und vertreten deren Anliegen in politischen Entscheidungsprozessen. In kleineren Verbänden wird häufig auf freiwilliger Basis und in der Freizeit gearbeitet. In grösseren Verbänden findet man bezahlte Arbeit in unterschiedlichen Funktionen.

Management und Organisation

Die meisten Verbände haben eine Geschäftsstelle, in der Aktivitäten geplant, durchgeführt, protokolliert und ausgewertet werden. Dort werden auch Leitbild, Strukturen und Konzepte erarbeitet. Dazu braucht es Expertenwissen, das Absolventinnen und Absolventen der entsprechenden Studiengänge mitbringen; etwa Medizinerinnen, die in einer Stiftung für krebskranke Kinder arbeiten oder Juristen in der Rechtsberatung eines Berufsverbands. Als Geschläftsleitende tätig sind häufig Fachpersonen mit einem Studium der Wirtschaftswissenschaften.

Kommunikation und Lobbying

Ist die Verbandsmeinung beschlossen, muss sie nach aussen und innen kommuniziert werden, sei es den Mitgliedorganisationen, Mitarbeitenden oder der breiten Öffentlichkeit. Die auf Lobbying spezialisierten Mitarbeitenden sind dafür verantwortlich, die politischen Akteur/innen mit Informationen zu versorgen, und um sie für ihre Anliegen zu gewinnen. In diesem Tätigkeitsfeld sind Kenntnisse aus den Politik- und Sozial-, den Sprach-, Kommunikations- und Medienwissenschaften oder aus dem Journalismus hilfreich.

Fundraising

Da die Mitgliederbeiträge für die Verbandsarbeit häufig nicht ausreichen, müssen immer mehr Verbände für ihre Projekte zusätzliche finanzielle Mittel generieren. Für das professionelle Sammeln von Spenden und Sachmitteln und die Vermarktung der eigenen Dienstleistungen eignen sich Fachpersonen aus Betriebswirtschaft oder Marketing.

Einstieg

Wer sich für das Berufsfeld von Verbänden interessiert, sammelt am besten bereits schon vor oder während dem Studium Erfahrungen, um Eigenheiten von Verbänden kennenzulernen – etwa im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Sie ermöglicht Einblick in Strukturen, Abläufe, Meinungsbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Für die Mitarbeit in einem Verband spielen eigene Interessen und Wertvorstellungen eine entscheidende Rolle. Wichtig sind zudem Initiative und Selbständigkeit, Kontaktfähigkeit, Überzeugungskraft, Verhandlungsgeschick, Durchhaltevermögen und Belastbarkeit.



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