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Studienrichtung Automobiltechnik

Automobiltechnik ist ein Spezialgebiet des Maschinenbaus. Die Fachrichtung Fahrzeugbau kommt einem Studium in Maschinenbau sehr nahe. Die Fachrichtung Technik und Dienstleistung behandelt auch betriebswirtschaftliche Themen.

Fachgebiet

Automobiltechnik
Automobiltechnik, © Fotolia

Automobilingenieur/innen gestalten die Mobilität. Sie arbeiten daran, Fahrzeuge energiesparender zu konzipieren. Sie entwickeln bessere Systeme für die Fahrzeugsicherheit und ähnliches mehr.
Im Studium lernen sie viele technische Grundlagen von Verbrennungsmotoren bis zur Fahrzeugmechanik. Dann entscheiden sie sich für eine von zwei Vertiefungsrichtungen. Entweder tauchen sie tiefer ein in die Technik und Konstruktion im Schwerpunkt Fahrzeugbau. Oder sie ergänzen den technischen Blick mit Fächern aus der Betriebswirtschaft.

Automobiltechnik

Automobiltechnik, © Fotolia

Studium

Grundlage der Ausbildung bildet die Fahrzeugtechnik, ergänzt mit Allgemeinbildung, Mathematik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Mit den Arbeiten in den Labors werden die theoretischen Kenntnisse in praktische Erfahrung umgesetzt.
Zur Wahl stehen zwei Studienschwerpunkte.

Technik und Dienstleistungen zielt auf eine breite automobiltechnische Ausbildung. Den Themen Betriebswirtschaft, Fahrzeugelektrik, Fahrzeugmechanik und Verbrennungsmotoren kommt eine Schlüsselrolle zu.

Im Studienschwerpunkt Fahrzeugbau sind Konstruktion und Mechatronik wichtige Grundthemen, welche die Fächer Betriebswirtschaft und Fahrzeugelektrik ersetzen.

H. M. hat gerade das Studium in Automobiltechnik an der Berner Fachhochschule BFH abgeschlossen.

«Nach der Kanti hatte H. M. keine Lust mehr auf Schule. Aber eine Leidenschaft für Autos.»

Mehr dazu

Anforderungen

Künftige Automobilingenieur/innen müssen über mathematische-naturwissenschaftliche Kenntnisse verfügen, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und Freude am Problemlösen haben. Sie sollten gerne Dingen auf den Grund gehen und natürlich die Welt der Autos kennen und schätzen. Die Aufgabenstellungen im Studium erfordern meist innerhalb vorgegebener Rahmenbedingungen Probleme zu lösen. Dies bedingt, dass man gerne tüftelt und kreativ denkt. Meistens werden Aufgaben in Teams gelöst, Teamfähigkeit ist hier ein entscheidender Vorteil.

Forschungsthemen

Bei der Bearbeitung von Projekten und Fragestellungen rund um das Thema der nachhaltigen Mobilität ist das Institut für Energie und Mobilität führend. Es gibt Labors zu Fahrzeugelektronik, Verbrennungsmotoren und Abgastechnik sowie zu Fahrzeugtechnik. Dabei wird an der Mobilität der Zukunft geforscht. Es werden Analysen gemacht, Modelle errechnet und neuste Trends und Technologien erforscht.
Mehr dazu: forschung.ti.bfh.ch

Zweisprachigkeit

Der Studiengang Automobiltechnik findet in Biel statt. Alle Module werden in Deutsch und Französisch angeboten. Wer möchte, kann Module auch in der Zweitsprache ablegen und sich damit ein separates Sprachzertifikat erarbeiten.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge

Berner Fachhochschule BFH

Departement Technik und Informatik TI

Tätigkeitsfelder

Automobilingenieur/innen sind mit der Verbesserung von Fahrzeugen, Fahrzeugteilen oder Betriebsabläufen beschäftigt. Sie arbeiten in Firmen, welche Autoteile herstellen, oftmals in der Forschung und Entwicklung. Auch Hersteller von Bahnen, Bussen, Landmaschinen und anderen Spezialfahrzeugen haben Bedarf an Entwicklern.
In Labors und Testzentren forschen sie, meistens in Teams, nach alternativen Antriebsenergien, verbessern Werkstoffe und überprüfen Motoren, usw. Oftmals sind sie dabei die Projektleiter/innen und arbeiten eng mit anderen Berufsgruppen zusammen.

Weiterbildung

Das Studium der Automobiltechnik ist eine Berufsausbildung, man kann ohne zusätzliche Qualifizierung ins Berufsleben einsteigen. Trotzdem ist Weiterbildung eine Selbstverständlichkeit. Die schnelle Entwicklung auf dem Gebiet der Technik erfordern kontinuierliche Weiterbildung, sei es im Selbststudium, sei es ein Kurs oder ein Nachdiplomstudium. Sinnvoll ist eine spezifische Weiterqualifizierung nach einiger Praxiserfahrung.
Die Maschinebau-Institute bieten verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Einige Beispiele:



berufsberatung.ch