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Philosophie: Berufsmöglichkeiten

Absolventinnen und Absolventen der Philosophie unterrichten oft an Gymnasien und Hochschulen. Sie arbeiten auch in der öffentlichen Verwaltung, im Journalismus, im Verlagswesen, in philosophischen Praxen und in der Forschung.

Tätigkeitsfelder

Nur wenige Berufe schliessen eng an das Studium der Philosophie an. Dazu gehört die Lehrtätigkeit an Hochschulen und Gymnasien. Dank ihrem methodischen Rüstzeug, ihrer Sprachkompetenz und ihrer Allgemeinbildung sind Philosophinnen und Philosophen jedoch auch in vielen Tätigkeitsfeldern gefragt,  die nicht viel mit Philosophie zu tun haben. Eine Stelle im Verlagswesen, in einer kulturellen Institution oder Unternehmensberatung mag auf den ersten Blick als Umweg aussehen, kann für die weitere Laufbahn aber wegweisend und zu einem Sprungbrett in neue Arbeitsfelder werden.

Nebenfächer, Zusatzqualifikationen und Kontakte

Die Wahl von (berufsbezogeneren) Nebenfächern ist für Philosophie-Absolventen besonders empfehlenswert. Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel Sprach-, Informatik- oder Wirtschaftskenntnisse erleichtern den Berufseinstieg ebenfalls. Der Kontakt zu späteren Arbeitsgebieten sollte möglichst früh gepflegt werden – zum Beispiel durch die (Bachelor-), Masterarbeit oder Dissertation, durch Praktika, ehrenamtliche Engagements oder qualifizierte Nebenjobs.

Forschung und Lehre

Ein knappes Drittel der Absolventen und Absolventinnen findet nach Studienabschluss eine Stelle an einer Universität. Assistentinnen, wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozentinnen widmen sich ganz der Forschung und Lehre im breiten Feld der Philosophie. Die Forschenden analysieren und interpretieren Schriften und Reden, gesellschaftliche Trends und Gesetzesvorlagen, sie planen wissenschaftliche Studien und führen diese durch, sie schreiben ethische Gutachten, Fachartikel und ihre Dissertation. Ausserdem organisieren sie Seminare und Symposien, halten Tutorate und Vorlesungen, korrigieren Semesterarbeiten und sind für die Betreuung der Studierenden verantwortlich.

Unterrichten

Obwohl Philosophie kein obligatorisches Schulfach ist, unterrichtet jeder fünfte Absolvent und jede fünfte Absolventin nach dem Studium an einer Mittelschule. Wer eine feste Anstellung anstrebt, muss das Lehrdiplom für Maturitätsschulen erwerben. Ein zweites Unterrichtsfach ist empfehlenswert, da die Philosophiepensen klein sind. Als Klassenlehrer oder Schulleiterin können Lehrer/innen zusätzliche beraterische oder administrative Aufgaben übernehmen.
Weitere Unterrichtsmöglichkeiten für Philosophinnen und Philosophen finden sich auch in der Erwachsenenbildung, wie beispielsweise Managementkurse in Dilemmatraining oder diverse Weiterbildungen im Ethikbereich.

Medien und Kommunikation

Tages- und Wochenzeitungen wie auch ausgewählte Zeitschriften bieten weitere Tätigkeitsfelder für Philosophinnen und Philosophen. Diese erkennen und erklären Trends und Zusammenhänge in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und bringen der breiten Öffentlichkeit philosophische Fragen näher. Eine journalistische Tätigkeit sollte möglichst früh und mit kleinen Schritten beginnen – zum Beispiel mit Lokalberichterstattung. Wer ein vielseitiges Portfolio von Artikeln mitbringt, hat nach dem Studienabschluss die  besseren Chancen, sein Auskommen als freier Journalist oder angestellte Redaktorin zu verdienen.
Absolventinnen und Absolventen der Philosophie kommen auch für Tätigkeiten im Bereich Kommunikation, PR und Werbung in Frage. Gerade für den Einstieg in diese beliebte Branche sollten aber schon während des Studiums Kontakte geknüpft und nebenberuflich oder ehrenamtlich erste Arbeitserfahrungen gesammelt werden.

Öffentliche Verwaltung, Verbände und Stiftungen

Weitere mögliche Arbeitgeber sind Bund, Kantone, öffentliche und private Organisationen, Verbände, Stiftungen und Gewerkschaften. Mit den Ethikkommissionen hat sich ein weiteres spannendes Tätigkeitsfeld eröffnet. Philosophinnen und Philosophen leisten Forschungs- und Konzeptarbeit, untersuchen die Wünsch- und Machbarkeit politischer oder gesellschaftlicher Projekte wie etwa die Herausgabe eines Nachlasses oder eines Lehrbuches, identifizieren Parteien und analysieren die Beweisführung. Oft beginnen sie ihre Laufbahn als wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, später können sie auch konkrete Geschäfte führen und an Verhandlungen teilnehmen.

Weitere Tätigkeitsfelder

Als (wissenschaftliche) Bibliothekare pflegen, aktualisieren und digitalisieren Philosophinnen und Philosophen die Bestände einer Bibliothek und machen sie der Öffentlichkeit zugänglich. Daneben beraten sie Besucher/innen und unterstützen Forschungsprojekte.
Selbstständige Philosophinnen und Philosophen organisieren öffentliche Veranstaltungen, verfassen Artikel und publizieren Magazine. Im Rahmen philosophischer Praxen bieten sie zudem persönliche Beratungen, Workshops sowie Kurse zu lebensnahen Themen an.



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