Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Psychologie / Angewandte Psychologie: Berufsmöglichkeiten

Psychologinnen und Psychologen arbeiten vor allem in den Tätigkeitsfeldern Sozial- und Gesundheitswesen sowie Erziehung und Unterricht. Ebenso findet man sie in Privatunternehmen oder bei der öffentlichen Verwaltung.

Tätigkeitsfelder

Wer Psychologie studiert, entscheidet nach einem Einführungsstudium, ob er sich mehr in Grundlagenforschung, in einem Spezialgebiet oder in der angewandten Psychologie vertiefen will. Entsprechend sind die Arbeitsfelder für Psychologinnen und Psychologen mit einem universitären Abschluss sehr breit gefächert. Ein Grossteil von ihnen arbeitet in direktem Kontakt mit Menschen und ihren Problemen, mit Einzelpersonen, Familien und grösseren Gruppen.

Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen

Mit dem Abschluss des Psychologiestudiums ist das Berufsziel meist noch nicht erreicht. In Nachdiplomstudien erwerben sich die Hochschulabsolvierenden berufsbegleitend Fachtitel, z.B. in Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychologie, Neuropsychologie, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung oder Verkehrspsychologie. Diese Fachtitel sind mit den medizinischen Facharzttiteln vergleichbar. Teilzeitarbeit und Kombinationen von selbstständiger und angestellter Tätigkeit sind häufig.
Die Weiterbildungen sind berufsqualifizierend und werden für Anstellungen in den entsprechenden Bereichen verlangt. Möglich sind auchSpezialisierungen für bestimmte Gebiete wie z.B. Opferhilfe, Supervision und Coaching (Begleitung im beruflichen Kontext), Mediation (Vermittlung in Konfliktsituationen, z.B. Scheidung) und Organisationsentwicklung.

Arbeits- und Organisationspsychologie

Arbeits- und Organisationspsychologen und -psychologinnen arbeiten häufig in der Organisationsberatung, im Personalwesen sowie in der Privatwirtschaft. Verbreitet sind auch Tätigkeiten in der Verwaltung und bei Verbänden.

Berufs- und Laufbahnberatung

Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/innen arbeiten in der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen in öffentlichen oder privaten Institutionen (Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen, IV-Berufsberatung) oder als selbstständig Erwerbende.

Kinder- und Jugendpsychologie

Kinder- und Jugendpsychologen und -psychologinnen beraten Eltern, Kinder und Jugendliche. Sie arbeiten in Behörden, in schulpsychologischen Diensten und Beratungsstellen, z.B. in der Erziehungs- oder Suchtberatung. In Heimen betreuen und therapieren sie Kinder und Jugendliche, beteiligen sich an der Supervision und der Ausbildung der Mitarbeitenden.

Klinische Psychologie

Klinische Psychologinnen und Psychologen arbeiten in psychiatrischen Kliniken und anderen medizinischen Institutionen, in öffentlichen und privaten Beratungsstellen. Sie erkennen und behandeln psychische Störungen und beugen diesen vor.

Neuropsychologie

Neuropsychologen und -psychologinnen arbeiten in Spitälern und Spezialkliniken. Sie diagnostizieren und therapieren organisch bedingte Störungen.

Rechtspsychologie

Rechtspsychologinnen und -psychologen arbeiten bei der Polizei (Ausbildung, Kriminologie, z.B. Täterprofile), im Gerichtswesen oder im Massnahmenvollzug.

Eigene Praxis für Psychotherapie

Eine Praxis für Psychotherapie kann nur führen, wer eine mehrjährige Therapieausbildung in einer anerkannten Institution absolviert hat. Diese muss die von den Kantonen vorgeschriebenen Bedingungen erfüllen.

Weitere Berufsmöglichkeiten

  • Allen Psychologen und Psychologinnen steht die Forschung und Lehre an Universitäten und Fachhochschulen offen. Angewandte Forschungsaufgaben gibt es für sie auch im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Privatwirtschaft und in der Verwaltung, wo sie z.B. Studien und Expertisen im Auftragsverhältnis erstellen.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht im Unterrichten an Mittelschulen (mit Zusatzdiplom für das Höhere Lehramt), an Fachhochschulen, Höheren Fachschulen und in der Erwachsenenbildung.
  • Auch die Bereiche PR, Marketing und Meinungsforschung bieten Beschäftigungsmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen eines Psychologiestudiums.
  • In der Verwaltung, bei Verbänden und in der Privatwirtschaft sind Anstellungen in Tätigkeitsbereichen wie Personalwesen, Personalentwicklung, Weiterbildung, Diagnostik, Organisationsentwicklung und Unternehmensberatung möglich.


berufsberatung.ch