Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Wartungsarbeiten: Aufgrund von Wartungsarbeiten auf den Servern von berufsberatung.ch kann es am Dienstag, 25. September zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr zu einzelnen Ausfällen kommen.

Erziehungswissenschaft / Pädagogik: Berufsmöglichkeiten

Pägagoginnen und Erziehungswissenschaftler befassen sich mit dem Lernen sowie mit Erziehungs- und Entwicklungsfragen. Sie arbeiten häufig in den Bereichen Forschung und Lehre, im Bildungswesen und im öffentlichen Dienst.

Tätigkeitsfelder

Pägagoginnen und Erziehungswissenschaftler befassen sich mit dem Lernen sowie mit Erziehungs- und Entwicklungsfragen. Dabei erforschen sie Lernprozesse bei Kindern und Jugendlichen in Schule, Familie, in der Freizeit oder in der Berufsbildung. Auch die Förderung der Erwachsenenbildung, Personalentwicklung oder Verbesserung der Alltagsgestaltung, zum Beispiel in einem Altersheim, sind für diese Absolventinnen und Absolventen von Interesse. Pädagoginnen bzw. Erziehungswissenschaftler sind weder Volks- oder Mittelschullehrerinnen, noch handelt es sich um eine Ausbildung zum Erzieher oder zur Sozialpädagogin. Für das Lehramt, in die Soziale Aarbeit, Sozialpädagogik oder Jugendarbeit existieren andere Ausbildungswege an den Pädagogischen und Fachhochschulen.

Fachrichtungen der Pädagogik

Beim Pädagogikstudium handelt es sich um eine wissenschaftliche Ausbildung, die nicht unmittelbar praxisbezogen ist. In der Pädagogik kommen sozialwissenschaftliche Methoden wie Umfragen, Interviews, oder statistische Datenauswertungen zur Anwendung. Sie kann in Historisch-systematische Pädagogik, Pädagogische Psychologie (Schulpädagogik, Entwicklungspsychologie, Erziehungsberatung) und Sozialpädagogik unterteilt werden. Je nach Ausrichtung des Pädagogikstudiums, je nach Wahl der Nebenfächer aber auch je nach studienbegleitenden Aktivitäten und Vorbildung stehen verschiedene Arbeitsfelder offen.

Lehre und Forschung

Pädagoginnen und Pädagogen sind an den Hochschulen, zum Teil in Verbindung mit einem Doktorat bzw. einer Forschungsarbeit als Assistenten von Professoren und Professorinnen tätig, führen an der Universität Einführungsveranstaltungen in Pädagogik durch, wirken in der Administration des Instituts und der Bibliothek mit und betreuen die Studienfachberatung. Die Anstellungen für Forschungsprojekte oder als Assistierende an den Hochschulen sind befristet.

Öffentliche Verwaltung

Als Mitarbeiter/innen in den Bildungsdirektionen der Kantone oder in eidgenössischen Institutionen der Bildungsplanung verfolgen Erziehungswissenschaftlerinnen und Pädagoginnen die Forschung im Bereich der Schulentwicklung, initiieren, planen und begleiten in Zusammenarbeit mit Lehrpersonen, Eltern und Behörden Schulreformen (z.B. Schulen ans Internet, Oberstufenreform, multikulturelle Bildung, Schulsozialarbeit usw.), erarbeiten Schulstatistiken, amten als Berater/innen der Exekutive und bereiten Gesetze vor.

Unterricht und Erwachsenenbildung

Pädagogen und Pädagoginnen unterrichten pädagogische und psychologische Fächer in der Ausbildung von Lehrpersonen, Sozialarbeitern und Sozialpädagoginnen und erteilen Kurse in der Lehrerfortbildung. Weiter sind sie in der Erwachsenenbildung tätig, wo sie Bildungsprogramme entwerfen, Kurse und Studientage planen, begleiten und gestalten, oder sie arbeiten in einem grösseren Betrieb in der Förderung von Aus- und Weiterbildung von Angestellten.

Sozialwesen

Soziale Einrichtungen und Beratungsstellen bilden ein weiteres wichtiges Beschäftigungsfeld für Pädagoginnen und Pädagogen. Sie üben leitende Funktionen in Heimen aus, arbeiten in Institutionen der Sozialarbeit und der Jugendarbeit, etwa in Jugendämtern, Freizeitzentren, Jugendberatungen oder bei staatlichen oder privaten psychologischen und pädagogischen Beratungsstellen.

Erziehungsberatung

In der Erziehungsberatung arbeiten in der Regel Psychologinnen und Psychologen mit therapeutischer Zusatzausbildung. Aber auch Absolventinnen und Absolventen der Pädagogik mit einschlägiger Zusatzausbildung in der psychologisch-pädagogischen Beratung von Kindern, Eltern, Erziehungspersonen und Behörden können hier tätig werden.

Weitere Tätigkeitsfelder

Erziehungswissenschaftlerinnen oder Pädagogen haben zudem viele weitere Fähigkeiten, die sie auf dem Arbeitsmarkt auszeichnen: Sie haben gelernt zu recherchieren, können Analysen vornehmen und Argumente strukturieren, kennen sozialwissenschaftliche Methoden und können Texte verfassen. Dies macht sie wie andere Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen zu Generalisten, die sich beruflich in ihrer Laufbahn oft ausserhalb ihres angestammten Fachgebietes weiterentwickeln. Weitere mögliche Arbeitgeber sind etwa Medien und Kommunikationsabteilungen, NGO oder private Dienstleister im Bildungsbereich.



berufsberatung.ch