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Interdisziplinäre Naturwissenschaften, Nanowissenschaften, Biomedizinische Wissenschaften und Technik, Neurowissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Diese jungen und stark interdisziplinär ausgerichteten Studiengänge führen in forschungsintensive und innovative Tätigkeitsfelder. Selten erfolgt der Übergang vom Studium in den Beruf direkt.

Tätigkeitsfelder

Die Verankerung in Mathematik und Naturwissenschaften sowie die Vernetzung mit anderen Wissenschaften befähigen die Absolventinnen und Absolventen zur Aufnahme vielfältiger Berufstätigkeiten. Sie reichen von Forschung über Wissenschaftsjournalismus bis zu Consulting. Wer Grundlagen erforschen oder neue Verfahren und Produkte entwickeln will, muss sich nach dem Masterabschluss weiter qualifizieren (Doktorat bzw. Postdoc). Wer dagegen den direkten Berufseinstieg anstrebt, muss viel Eigeninitiative aufbringen und eine längere Orientierungsphase einplanen. Schliesslich entspricht kein Studiengang einer Ausbildung in einem bestimmten Beruf.
Im Unterschied zu den Interdisziplinären Naturwissenschaften und Nanowissenschaften fokussieren die Tätigkeitfelder der Neurowissenschaften, Biomedizinische Wissenschaften und Technik vorwiegend die belebte Materie bzw. Natur. Trotzdem überlappen sich viele Felder und Arbeitgeber.

Forschung und Entwicklung

Forschung findet sowohl an Hochschulen, Kliniken, multidisziplinären Forschungsinstituten als auch in der Industrie statt. Traditionellerweise betreiben universitäre Einrichtungen eher Grundlagenforschung, industrielle Betriebe eher anwendungsorientierte Forschung.
Im Rahmen der Grundlagenforschung widmen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beispielsweise Eigenschaften neuartiger Brennstoffzellen (Interdisziplinäre Naturwissenschaften), verfeinerten Messmethoden (Nanowissenschaften), Wechselwirkungen von künstlichen Enzymen (Biomedizinische Wissenschaften und Technik) oder Therapiekonzepten für Hirn- und Rückenmarkverletzte (Neurowissenschaften).

Im Rahmen der angewandten Forschung und Entwicklung befassen sich die Fachleute beispielsweise mit Mikrosensoren (Interdisziplinäre Naturwissenschaften), Nanorobotern (Nanowissenschaften), künstlichen Membranen (Biomedizinische Wissenschaften und Technik) oder Biochips (Neurowissenschaften). In engem Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung stehen auch Tätigkeiten in der Dokumentation und Patentierung neuer Erkenntnisse oder Produkte.

Lehre und Unterricht

An den Hochschulen wird nicht nur geforscht, sondern auch gelehrt. Bereits Doktorandinnen und Doktoranden übernehmen Aufgaben in der Lehre (z.B. Einführungsseminar oder -vorlesung). Eine Promotion qualifiziert i. d. R. für eine Dozentenstelle, eine Habilitation für eine Professur. Sofern eines der Studienfächer einem Unterrichtsfach (Chemie, Biologie, Mathematik oder Physik) entspricht, lässt sich mit Zusatzleistungen das Lehrdiplom für Maturitätsschulen erwerben. Damit können Absolventinnen und Absolventen an Mittel- und Berufsfachschulen oder in der Erwachsenenbildung unterrichten. Spezifische Inhalte vermitteln auch Fachleute im Wissenschaftsjournalismus oder in der Museumsarbeit.

Private Dienstleistungen und weitere Tätigkeitsfelder

Ausserhalb von Forschung und Lehre sind viele Absolventinnen und Absolventen für private Dienstleister, die öffentliche Verwaltung oder Organisationen (Verbände, Fachgesellschaften usw.) tätig. Dabei übernehmen sie vor allem Aufgaben in der Beratung (Consulting), im Management oder in der Projektplanung und -durchführung.



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