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Biologie, Life Sciences und Biotechnologie: Berufsmöglichkeiten

Nach einem Studium der Biologie, Life Sciences und Biotechnologie arbeiten die Absolventen und Absolventinnen vor allem an Hochschulen, in Labors der chemisch-pharmazeutischen Industrie, bei Behörden, Ökobüros oder an Schulen.

Tätigkeitsfelder

Die molekulare Biologie und die Biotechnologie sind ein wichtiger Forschungszweig an den Universitäten und in der Privatwirtschaft. Die angewandten Biowissenschaften (Life Sciences) sind für die Entwicklung und Produktion in der Pharma-/ Medizintechnikindustrie unverzichtbar.

Forschen an der Universität

Biologinnen, Biotechnologen und Studierende der Life Sciences eignen sich im Laufe des Studiums Kompetenzen an, die besonders für die Forschung nützlich sind. Rund die Hälfte der Absolventen und Absolventinnen bleibt daher auch für ein paar Jahre an einem Hochschulinstitut oder an einer hochschulnahen Forschungsanstalt, um zu doktorieren. Eine Doktorarbeit dauert in der Regel drei bis fünf Jahre. Mit dem Doktorat verbessern sich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Meistens arbeiten Absolventinnen und Absolventen, die sich für die Forschung interessieren, eine Zeit lang im Rahmen befristeter Projekte oder Post-Doc-Programme, bevor sie eine feste Stelle finden.

Unter den Masterabsolvent/innen der Molekularbiologie ist der Anteil an Doktorierenden sogar noch häufiger: Drei Viertel von ihnen sind in der Forschung oder im Labor tätig und damit doppelt so viele wie bei den Biologinnen und Biologen mit organismischen Schwerpunkten. Insgesamt 40-50 Prozent der Biologen und Biologinnen verbleiben nach ihrem Masterabschluss an universitären Arbeitsplätzen.

Industrie

Rund ein Drittel aller Biologen und Biologinnen findet eine Anstellung in der Privatwirtschaft: In chemisch-pharmazeutischen Unternehmen, in medizinischen Labors, bei Biotechnologiefirmen, in der Lebensmittelindustrie und in der Agrarwirtschaft. Sie betreiben dort in erster Linie Laborforschung (Planung, Überwachung und Auswertung von Versuchen), erstellen Fachberichte und arbeiten interdiziplinär mit anderen Naturwissenschaftler/innen zusammen. Es gibt nur wenige Stellen ausschliesslich für Biologen und Biologinnen. Sie konkurrieren mit Asbsolventinnne und Absolventen der Chemie, Biochemie, Agronomie, Medizin und Pharmakologie. Der berufliche Weg nach oben ist offen.

Die angewandte Biowissenschaft (Life Sciences FH) ist der Schlüssel zur Arbeit in der Pharma- und Medizintechnik-Industrie. Sie vereint Kenntnisse aus den angrenzenden Naturwissenschaften Chemie, Medizin und Physik und hilft bei der Entwicklung von Medikamenten, Heilmethoden und technischen Hilfsmitteln. Absolventinnen und Absolventen mit Bachelorabschluss werden in der Regel von Firmen rekrutiert, deren Tätigkeit/Produktion im weitesten Sinne mit dem Gesundheitswesen verbunden ist. Je nach der bisherigen Berufserfahrung können Life-Sciences-Absolvent/innen auch in der staatlichen Gesundheitsforschung eine Anstellung finden, z.B. bei der Langzeituntersuchung von neuen Präparaten oder technischen Hilfsmitteln.

Öffentliche Verwaltung

Biologinnen und Biologen finden Arbeit bei kantonalen Institutionen und beim Bund, vornehmlich im Umwelt und Gesundheitsbereich. Beispiele dafür sind: Naturschutzämter, Kantonslabore,  land- und forstwirtschaftliche Verwaltungsabteilungen, biologische Versuchsanstalten,  Botanische/Zoologische Gärten, sowie  naturwissenschaftliche Museen (z.B. als Paläantologe/in).

Private Dienstleistungen und NGO

Im Rahmen der privaten Dienstleistungen können Biolog/innen zum Beispiel in Umweltberatungsbüros Arbeit finden. Diese
erstellen im privaten oder öffentlichen Auftrag Gutachten, z.B. im Bereich Siedlungsplanung, Gewässerschutz oder Lufthygiene. Auch in diesem Bereich arbeiten Biologen und Biologinnen häufig interdisziplinär mit Vertreter/innen anderer Wissenschaften zusammen.
Weitere Anstellungsmöglichkeiten finden sich bei  Verbänden und privaten Stiftungen, z.B. dem Schweizer Tierschutz, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach, dem Schweizer Naturschutzbund Pro Natura, beim WWF, Greenpeace usw.

Weitere Tätigkeitsfelder

Knapp zehn Prozent der Biologinnen und Biologen sind in Unterricht und Lehre an Schulen (Gymnasien, Landwirtschaftsschulen, Berufsfachschulen oder auch an Fachhochschulen) tätig. Es kann bei der Stellensuche im schulischen Bereich sehr hilfreich sein, wenn man ein zweites Unterrichtsfach vorweisen kann. Ein besonderes Berufsfeld ist die Wissenschaftspublizistik. Festanstellungen gibt es z.B. bei Schul-/Sachbuchverlagen oder bei wissenschaftlichen Journalen. Freiberuflich Arbeitende schreiben Artikel und/oder leben daneben je nachdem auch von Aufträgen in den Bereichen Korrektorat und Übersetzungen.



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