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Berufsmöglichkeiten nach einem Studium der Humanmedizin

Das Studium der Humanmedizin führt zu einer klar umrissenen beruflichen Tätigkeit. Fachliche Spezialisierungen eröffnen eine grosse Zahl an möglichen Arbeitsfeldern im medizinischen Bereich.

Tätigkeitsfelder

Für fast alle Absolvent/innen des Humanmedizin-Studiums erfolgt der Einstieg in den Beruf mittels befristeter Assistenzarztanstellungen in der Patientenbetreuung in einem Spital.

Spezialisierung und berufsbegleitende Weiterbildung

Üblicherweise erfolgt die fachliche Spezialisierung zum Facharzttitel berufsbegleitend nach dem Studium. Die meisten Humanmediziner/innen arbeiten also nach Studienabschluss während 5 bis 6 Jahren  als Assistenzarzt/ärztin in verschiedenen Abteilungen eines Spitals. Sie eignen sich dabei ihre medizinisch-praktischen Fertigkeiten an und erwerben einen der über 40 Facharzttitel.
Häufig gewählte Spezialisierungen sind beispielsweise Allgemeinmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin oder Psychiatrie und Psychotherapie. Innerhalb eines Fachgebiets können weitere Schwerpunkte gewählt werden.

Spital

Auch nach der Assistenzzeit und dem Erwerb des Facharzt-Titels sind viele Ärzt/innen weiterhin an Spitälern und Kliniken tätig, dann meist in der Funktion eines/r Oberarztes/ärztin.
In einigen Kantonen sind so genannte Spitalarztstellen geschaffen worden. Diese ermöglichen Ärzt/innen eine geregelte medizinische Tätigkeit basierend auf einer 42-Stunden-Woche und mit der Möglichkeit von Teilzeitarbeit oder Job-Sharing.

Eigene Praxis

Fast die Hälfte der FMH-Mitglieder (die FMH ist die Verbindung der Schweizer Ärzt/innen) arbeitet in Einzel- oder Gruppenpraxen. Viele Praxisärzte - insbesondere aus chirurgischen Fachrichtungen - haben zusätzlich zu ihrer Praxis in einem Spital eine bestimmte Zahl der Betten zugeteilt und behandeln ihre Patienten dort selbst (Belegarztsystem). Neue Anstellungsbedingungen sind in HMO-Gesundheitszentren und -Gruppenpraxen entstanden, in denen Ärzt/innen fest zu einem fixen Salär angestellt sind. HMO bedeutet Health Maintenance Organization (Gesundheitserhaltungsorganisation) und bezeichnet ein alternatives Versicherungsmodell in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, bei dem sich Versicherte verpflichten, im Krankheitsfall immer zuerst eine HMO-Praxis aufzusuchen.

Von der Rechtsmedizin bis zur humanitären Hilfe

Ärzt/innen, die neben den medizinischen Themen auch an juristischen und arbeitsrechtlichen Fragen interessiert sind, finden in der Rechts- oder Arbeitsmedizin sowie als Expert/innen bei Versicherungen und Krankenkassen Arbeitsmöglichkeiten.
Kommunikativ kompetente Ärzt/innen können auch in der qualifizierten telefonischen Gesundheitsberatung tätig werden, beispielsweise in einem medizinischen Call-Center, im Bereich des Medizinjournalismus oder in medizinischen Informations- und Dokumentationsstellen.
Als Alternative zur kurativen Arbeit lassen sich Tätigkeiten im Bereich Marketing und Vertrieb von Medikamenten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie finden. Wer sein Interesse an Medizin mit Informatik verbinden möchte, für den stehen Arbeitsmöglichkeiten im Bereich der medizinischen Informatik und Statistik offen. Ärzt/innen, die sich gerne mit ökonomischen Analysen auseinander setzen, werden in der öffentlichen Verwaltung, bei Krankenkassen oder im Management von Spitälern tätig.
Einige Humanmediziner/innen beschäftigen sich nach Studienabschluss mit der medizinischen Forschung an Hochschulen, Kliniken und in der Pharmaindustrie. Diese Forschungstätigkeiten sind meistens mit einer Lehrtätigkeit an einer Hochschule verbunden.
Gefragt sind Ärzt/innen zudem im praktischen Einsatz von internationalen Organisationen und humanitären Hilfswerken wie z.B. beim IKRK.

Berufe, Funktionen

Eine Auswahl von Berufen und Funktionen, in denen Abgänger/innen der Humanmedizin arbeiten: