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Zahnmedizin: Berufsmöglichkeiten

Die grosse Mehrheit der Zahnmediziner/innen arbeitet nach dem Studium in einer privaten Zahnarztpraxis. Die anderen sind in Zahnkliniken, einer an einen Schul- oder Sozialdienst angegliederten Praxis oder einem Spital angestellt.

Tätigkeitsfelder

Die Absolvent/innen eines zahnmedizinischen Studiums sind eine privilegierte Berufsgruppe. Umfragen zeigen, dass ihr Berufseinstieg problemlos verläuft. Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, so zeigen sich Zahnärzt/innen mit dem Einkommen deutlich zufriedener als Hochschulabsolvent/innen anderer Studienrichtungen.

Assistenzzeit und Spezialisierung

Nach der eidgenössischen Schlussprüfung verfassen die meisten Zahnmediziner/innen eine Dissertation und erwerben den Doktortitel Dr. med. dent. Gleichzeitig ergänzen sie ihr Studium durch eine 2- bis 4-jährige Assistenzzeit im öffentlichen Gesundheitswesen an einer Uni-, Schulzahn-, Polyklinik oder in einer Privatpraxis, um sich die notwendige praktische Behandlungserfahrung für eine selbstständige Tätigkeit als Allgemeinpraktiker/in anzueignen. Wer sich spezialisieren will, kann sich weiterbilden für einen der fünf eidgenössischen Fachzahnarzttitel in Kieferorthopädie, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Oralchirurgie, Parodontologie oder Rekonstruktiver Zahnmedizin.
Dentalmediziner/innen müssen sich auch mit dem für die Selbstständigkeit unentbehrlichen administrativen Wissen (Buchhaltung, Tarifabrechnung usw.) und mit der Personalführung vertraut machen.

Privatpraxis oder Klinik

Folgende Bereiche gehören zu den zahnärztlichen Arbeitsgebieten, wobei diese für sich stehen oder sich überschneiden können:

  • Befunderhebung, Diagnose, Prognose
  • Präventive Betreuung, Prophylaxe, Erhaltungstherapie
  • Parodontologie (Behandlung der Erkrankungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats)
  • Kariologie (Behandlung von Erkrankungen der Zähne)
  • Endodontologie (Behandlung von Wurzelerkrankungen)
  • Kinderzahnmedizin
  • Traumatologie (Behandlung nach Verletzungen)
  • Kieferorthopädie (Korrektur der Fehlstellung von Zähnen)
  • Prothetik (Zahnersatz)
  • Ästhetische Zahnmedizin
  • Gerodontologie (Alterszahnmedizin)
  • Zahnärztliche Chirurgie, Oralchirurgie, Implantologie, Oralpathologie
  • Zahnärztliche Tätigkeiten ausserhalb der Praxis / soziale Dienste (Schulzahnmedizin, Tätigkeit in Heimen)

Lehre und Forschung

In den universitären Kliniken werden neue Behandlungsmethoden erforscht und an den Hochschulen den Studierenden vermittelt. Das Stellenangebot in Forschung und Lehre ist für Zahnärzte jedoch begrenzt. Die Forschung und Entwicklung in der Zahnmedizin erfolgt interdisziplinär. Neben Ingenieuren, Materialwissenschaftlerinnen, Biologen und Chemikerinnen sind auch einige Zahnmediziner/innen an der Entwicklung neuer Produkte für den Praxisbedarf in der Dentalindustrie beteiligt.

Weitere Tätigkeitsfelder

Weil das Studium der Zahnmedizin eine sehr spezialisierte Ausbildung ist, haben Zahnmediziner/innen wenig Ausweichmöglichkeiten in andere Tätigkeitsbereiche. Das Stellenangebot hängt stark von der Region ab. In städtischen Gebieten zeichnet sich im Gegensatz zu den ländlichen Gebieten eine gewisse Überversorgung ab.



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