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Veterinärmedizin: Berufsmöglichkeiten

Die Hälfte der Absolvent/innen eines Studiums in Veterinärmedizin arbeitet in einer tierärztlichen Praxis. Weitere Tätigkeitsfelder sind Hochschulen, Tierkliniken, Landwirtschaft, pharmazeutische Industrie, Forschung und öffentlicher Dienst.

Tätigkeitsfelder

Tiermediziner/innen setzen sich für die Prävention und Heilung von Krankheiten der Tiere ein und engagieren sich für deren Rechte und Schutz sowie deren Lebensumwelt. Tiermediziner/innen sind polyvalente Wissenschaftler/innen. Entsprechend zahlreich sind die Funktionen und Tätigkeiten, die sie im Dienste der Gesundheit und des Wohlbefindens der Tiere und indirekt auch der Menschen ausüben.

Spezialisierung und Weiterbildung

Nach dem universitären Erstabschluss - dem Staatsexamen - qualifizieren sich Tiermediziner/innen durch die berufliche Praxis, durch Fortbildung und Spezialisierung (z.B. als Assistenzarzt) weiter. Doktoranden und Doktorandinnen arbeiten– je nach gewähltem Thema – in Tierspitälern, tiermedizinischen Instituten der Universitäten, bei den Bundesämtern für Veterinärmedizin oder für Landwirtschaft, bei eidgenössischen Forschungsanstalten oder beim Institut für Nutztierwissenschaften der ETH Zürich. Mit der Annahme der Dissertation wird nach ungefähr drei Jahren der Doktortitel Dr. med. vet. verliehen.

Facharzttitel

Die Facharzttitel FVH (Foederatio Veterinariorum Helveticorum) werden von der Gesellschaft Schweizer Tierärzte GST auf der Basis einer Weiterbildung in einem bestimmten Gebiet verliehen. Dafür wird ein Doktorat vorausgesetzt. Es werden folgende Fachtierarzttitel vergeben:

  • Pferde
  • Wiederkäuer
  • Schweine
  • Kleintiere
  • Pathologie
  • Labor- und Grundlagenmedizin
  • Veterinärmedizinisch-mikrobiologische Analytik
  • Veterinary Public Health

Auch in anderen Gebieten wie beispielsweise dem Tierschutz, der Verhaltensmedizin, der Tierhomöopathie, der Wild-, Zoo- und Heimtiermedizin sowie den Geflügelkrankheiten werden Weiterbildungen angeboten.

Berufseinstieg

Tiermediziner/innen befanden sich in den letzten Jahren auf einem schwankenden Arbeitsmarkt. Bevor sie sich in ihrem Beruf etablieren können, müssen sie nach dem Studienabschluss oft eine Durststrecke mit befristeten Ausbildungsstellen, niedrigem Salär und langen Arbeitszeiten durchlaufen. Ausbildungsfremde Berufe sind bei Tierärzten- und -ärztinnen jedoch selten.

Heimtierhaltung

Tierärzt/innen gewähren die medizinische Versorgung für Hunde, Katzen sowie Pferde und andere Tierarten, die Menschen für Freizeit und Sport halten.

Nutztierhaltung

Tierärzt/innen sind Partner der Produzenten von Lebensmitteln tierischer Herkunft und ihre Berater/innen im Zusammenhang mit Produktionsmethoden. Sie setzen sich für die Realisierung der Kundenerwartungen an Qualitätssicherung und an Haltungsbedingungen ein.

Pharmazeutische und biologische Forschung

Die tierärztliche Forschung und Entwicklung findet in verschiedenen Gebieten statt: in der Pharmazeutik, in der Pathologie und in der Biologie. Dieser Arbeitsbereich steht Veterinärmediziner/innen aufgrund ihrer wissenschaftlichen Ausbildung in paraklinischen (= sich ausserhalb der Klinik oder des Sprechzimmers befindenden) Fächern offen.

Öffentliche Verwaltung

Bei kantonalen Diensten oder beim Bund sind Tiermediziner/innen für Tiergesundheit oder Lebensmittelsicherheit zuständig. Mit der Qualitätssicherung von Lebensmitteln tierischer Herkunft (z.B. Fleisch, Milch, Eier) leisten sie einen Beitrag für die öffentliche Gesundheit.

Lehre

Veterinärmediziner/innen sind nicht nur als Dozierende für Tiermedizin tätig. Sie unterrichten auch angehende tiermedizinische Praxisassistenten, Bäuerinnen, Bereiter, Laborantinnen usw.



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