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Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

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Sport- und Bewegungswissenschaften, Sport, Gesundheit und Prävention: Berufsmöglichkeiten

Die interdisziplinär ausgebildeten Fachleute arbeiten in den Bereichen Sport, Gesundheit, Medien, öffentliche Dienste sowie Bildung und Wissenschaft. An den Schnittstellen entstehen auch neue Tätigkeitsfelder.

Tätigkeitsfelder

Sportwissenschaftler/innen, die nicht in den klassischen Tätigkeitsfeldern Schule und Sportverein tätig werden möchten, wie auch Fachpersonen aus der Studienrichtung Gesundheit und Prävention, müssen sich auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen Absolventen und Absolventinnen derzeit noch mehr erklären und "verkaufen". Diese Absolvent/innen arbeiten deshalb oft noch in Teilzeitstellen und an mehreren Stellen gleichzeitig. Für sie sind Praktika und Branchenkontakte während der Studienzeit deshalb für den späteren Berufseinstieg besonders wichtig.

Schule: Sportunterricht

Ungefähr die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen arbeiten als Sportlehrpersonen an öffentlichen Schulen, wo sie Sport mit einer breiten Ausrichtung (Breitensport) unterrichten. Dazu müssen sie über Kenntnisse von vielen verschiedenen Sportarten und deren Vermittlung verfügen und gleichzeitig die Schüler/innen motivieren. Daneben unterrichten sie fast immer noch ein weiteres Fach (Sekundarstufe II). Für den Unterricht braucht es - ergänzend zum Fachstudium - eine pädagogisch-didaktische Zusatzausbildung.

Private Dienstleistungen: Fitness, Wellness, Breitensport

Bewegung und Training im Freizeitbereich bieten weitere Einsatzbereiche für Sport- und Bewegungswissenschaftler/innen. Hier arbeiten sie z.B. als Trainer oder Leiterin eines Fitnesszentrums und entwickeln geeignete Trainingshilfen und -arten. Im Bereich Personal Training ist eine selbstständige Erwerbstätigkeit oft die Regel.

Gesundheitswesen: Prävention und Rehabilitation

In Spitälern, Spezialkliniken und bei Krankenkassen arbeiten Absolventinnen und Absolventen beider hier erwähnten Studienrichtungen in den Bereichen Prävention und Rehabilitation. Forschung über Herz-Kreislaufkrankheiten oder im Bereich der Biomechanik bei Krankheiten am Bewegungsapparat oder im Bereich der Ergonomie sind weitere mögliche Arbeitsfelder im klinischen Bereich.

Öffentliche Dienstleistungen: Sportämter, Public Health

Sportwissenschaftler/innen und Absolvent/innen der Studienrichtung Gesundheit und Prävention finden auch Stellen bei der Verwaltung, zum Beispiel bei Sport- und Gesundheitsämtern. Hier übernehmen sie Koordinations- und Planungsaufgaben wie die Organisation von Sport- und Präventionsanlässen und beraten politische Entscheidungsträger/innen.

Verbände und Organisationen: Training und Spitzensport

Im Wettkampfsport übernehmen Sport- und Bewegungswissenschaftler/innen, oft auch nach der eigenen Zeit als Aktive, Trainerfunktionen im Rahmen von Sportvereinen und -verbänden. Sie bereiten die Athletinnen und Athleten auf die Teilnahme an Wettkämpfen vor und tragen zu deren optimaler Leistungsfähigkeit bei.

Weitere Tätigkeitsfelder

Weitere Tätigkeitsfelder für Absolvent/innen der Bewegungswissenschaften oder Gesundheit und Prävention sind Forschungs- und Lehrtätigkeiten an Hochschulen, Mitarbeit in Entwicklungsabteilungen von Sportartikelherstellern oder Kommunikationsfunktionen für spezialisierte Medien und Organisationen. Bewegungswissenschaftlerinnen und Präventionsspezialisten fördern zudem die Gesundheit von Mitarbeitenden oder arbeiten für Organisationen und Projekte im Bereich Suchtprävention.



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