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Psychotherapeut/in

Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen behandeln Menschen mit psychischen Leiden und Störungen. Mit wissenschaftlich fundierten Methoden unterstützen sie sie bei der Bewältigung ihrer psychosozialen Probleme.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Bildung, Soziales

Branchen

Therapie

Swissdoc

0.734.6.0

Aktualisiert 04.11.2015

Tätigkeiten

Psychotherapeutinnen befassen sich vorwiegend mit individuellen psychischen Problemen von Menschen in allen Lebensbereichen. Dazu zählen alleine nicht mehr zu bewältigende Schwierigkeiten in der Partnerschaft, mit der eigenen Persönlichkeit und Befindlichkeit oder im Arbeitsleben. Sie behandeln Depressionen, Traumafolgestörungen, Sucht- und Zwangskrankheiten, psychosomatische Erkrankungen, Antriebslosigkeit, Persönlichkeits-, Angst-, Verhaltens- und Entwicklungsstörungen sowie psychotische Störungen.

Je nach Problemstellung haben Psychotherapeuten mit Einzelpersonen jeden Alters, Paaren, Familien, Gruppen oder Organisationen zu tun. Die Vielfalt der psychotherapeutischen Methoden, die sie anwenden, ist gross: Sie arbeiten unter anderem mit systemischen, kognitiv-behavioralen und körperpsychotherapeutischen oder tiefenpsychologischen Methoden.

Zu Beginn jeder Behandlung erfragen Psychotherapeutinnen die persönlichen Lebensumstände und Probleme der Patientinnen und definieren die Therapie und deren Ziele. In den ersten Sitzungen bauen Betreuende und Betreute ein Vertrauensverhältnis auf, ohne das keine wirksame Behandlung möglich ist. Während des ganzen Behandlungsprozesses muss diese therapeutische Beziehung immer wieder reflektiert werden. Die Berufsleute wahren die Rechte der Betreuten und unterstehen der Schweigepflicht.

Psychotherapeuten müssen stets in der Lage sein, den therapeutischen Prozess sowie ihre eigene Rolle zu kontrollieren, Fortschritte sowie Rückschritte zu beurteilen und die Therapie darauf abzustimmen. Zusammen mit dem Patienten reflektieren sie im Gespräch die in der Therapie erlebten Gefühle, Gedanken und Erfahrungen. Ihr Ziel ist es, Stabilität oder mindestens Linderung herbeizuführen. Sie üben ihren Beruf gewissenhaft aus und kennen die Grenzen ihrer Kompetenzen. Wenn medizinische oder psychiatrische Unterstützung erforderlich wird, ziehen sie weitere Fachexperten bei.

Ausbildung

Grundlage

  • Psychologieberufegesetz PsyG vom 18.3.2011 (Stand 1.9.2013)
  • Richtlinien der Berufsverbände ASP, FSP und SBAP

Weiterbildungsangebote

Die therapeutischen Methoden und Weiterbildungsangebote sind vielfältig. Die Berufsverbände ASP, FSP, SBAP oder das Bundesamt für Gesundheit BAG informieren über die eidg. akkreditierten Weiterbildungen.

Dauer

4 bis 6 Jahre, berufsbegleitend

Weiterbildungskonzept

Die Weiterbildung in Psychotherapie umfasst in der Regel 4 integrale Elemente: Theorie, Selbsterfahrung, Praxis und Supervision; diese müssen im Rahmen einer anerkannten Psychotherapiemethode aufeinander abgestimmt sein. Es wird theoretisches Wissen vermittelt zu Themen wie Ethik, Anthropologie, Soziologie, Psychologie, Persönlichkeits-, Entwicklungs- und Systemtheorie, Störungslehre, Kinderpsychotherapie, Interventionslehre, Behandlungstechnik und Diagnostik.

Abschluss

  • eidg. anerkannter Weiterbildungstitel als "Psychotherapeut/in", gestützt auf das Diplom eines eidg. akkreditierten Weiterbildungsgangs
  • Fachtitel der Berufsverbände ASP / FSP / SBAP

Voraussetzungen

Vorbildung

Für die Zulassung zu eidg. akkreditierten Weiterbildungsgängen gilt:

  • Master-, Lizentiats- oder Diplomabschluss in Psychologie mit genügender Leistung in klinischer Psychologie und Psychopathologie an einer Universität oder Fachhochschule oder gleichwertiger Abschluss
  • Eignungsabklärung

Über Details informieren die Berufsverbände.

Weiterbildung

Hinweis

Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen sind gemäss PsyG gesetzlich verpflichtet, sich regelmässig fortzubilden.

Kurse und Tagungen

Angebote z. B. von Weiterbildungsinstitutionen, Verbänden, Fachhochschulen, Universitäten und Kliniken zu den einzelnen psychotherapeutischen Methoden

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten

Berufsverhältnisse

Die selbstständige Berufsausübung ist in allen Kantonen bewilligungspflichtig. Psychotherapeuten arbeiten in der eigenen Praxis oder in psychosozialen Institutionen wie psychiatrischen Kliniken, Beratungsstellen, Spitälern, Heimen, sonderpädagogischen Einrichtungen oder in der Supervision. Die Marktbedingungen für stellensuchende Psychotherapeutinnen variieren je nach Region: In städtischen Gebieten herrscht tendenziell ein Überangebot, in ländlichen hingegen eher ein Unterangebot an Fachkräften.

Weitere Informationen

Adressen

Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ASP
Riedtlistr. 8
8006 Zürich
Tel.: 043 268 93 00
Fax: 043 268 93 76
URL: http://www.psychotherapie.ch
E-Mail:

Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP
Choisystr. 11
Postfach 510
3000 Bern 14
Tel.: 031 388 88 00
Fax: 031 388 88 01
URL: http://www.psychologie.ch
E-Mail:

Schweiz. Berufsverband für Angewandte Psychologie SBAP.
Vogelsangstr. 15
8006 Zürich
Tel.: 043 268 04 05
Fax: 043 268 04 06
URL: http://www.sbap.ch
E-Mail: