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Politikwissenschaft, Internationale Studien: Berufsmöglichkeiten

Politologinnen oder Absolventen der Internationalen Studien sind in der Forschung, für Verbände, Parteien oder die öffentliche Hand tätig. Wie anderen Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen stehen ihnen Tätigkeitsfelder ausserhalb des Fachgebietes offen.

Tätigkeitsfelder

Der grösste Teil der Studienabgänger/innen in Politikwissenschaft und Internationalen Studien arbeitet in einem Tätigkeitsfeld ausserhalb des engen Fachgebietes. Fachspezifische Stellen zum Beispiel in Büros für Politikforschung und -beratung sind rar. In Umfragen geben jeweils nur 16 Prozent der Berufseinsteiger/innen an, dass für ihre Stelle ein Hochschulabschluss in ihrem Fach vorausgesetzt wurde. Die anderen Befragten arbeiten in Stellen, die auch anderen Sozial- und Geisteswissenschaftlerinnen oder Juristen und Ökonominnen offen stehen. Da die Konkurrenz gross ist, zählen Flexibilität und besondere Qualifikationen. Neben den fachspezifischen Kenntnissen sind deshalb vor allem allgemeine Fähigkeiten und Fertigkeiten wichtig, die ein Studium der Politologie oder Internationale Beziehungen vermittelt. Dazu gehören in erster Linie die spezielle Arbeitsweise mit Methoden der Sozialwissenschaften. Dazu kommt die allgemeine Fähigkeit, sich schnell in neue Themenkomplexe einzuarbeiten, diese analytisch aufzuarbeiten und sie gut zu kommunizieren.

Berufseinstieg bereits während des Studiums

Das Studium der Politikwissenschaft und/oder der Internationalen Studien ist generalistisch ausgerichtet und bereitet nicht auf einen bestimmten Beruf vor. Umso wichtiger ist es, bereits während des Studiums durch die Wahl der Nebenfächer und Studienschwerpunkte oder in Praktika und Semesterjobs Zusatzqualifikationen, Praxisbezug und Berufserfahrung zu gewinnen, etwa in Methodenlehre, Statistik oder Informatik, und sich Kontakte und ein Beziehungsnetz aufzubauen. Auch Fremdsprachenkenntnisse stellen eine gefragte Qualifikation dar. Um praxisrelevantes Wissen in den Sozialwissenschaften, aber auch in anderen Bereichen wie der Ökonomie, der Informatik usw. zu erwerben, bestehen zudem eine Vielzahl von Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb und ausserhalb der Hochschulen.

Lehre und Forschung

In der Forschung und Lehre an den Hochschulen beschäftigen sich Politikwissenschaftler/innen beispielsweise mit Demografie und Migration, mit Armutsfragen, mit dem Konsumverhalten oder E-Voting oder mit geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung. Sie übernehmen zudem administrative und bibliothekarische Aufgaben sowie einführende Lehrveranstaltung für Studienanfänger/innen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse sind auch für Tätigkeiten ausserhalb von Lehre und Forschung gefragt. Auch private Meinungs- und Marktforschungsbüros oder Politikberatungsbüros stellen Politikwissenschaftler/innen an. Dabei orientieren sich Forschungsaufträge an Problemstellungen der Auftraggeber aus der Privatwirtschaft oder den Behörden.

Kommunikation

Ausserhalb der akademischen oder angewandten Forschung finden Politologinnen und Politologen Aufgaben als Marketing- und PR-Fachleute, als Journalistinnen, Kommunikationsbeauftragte bei Behörden und Ämtern, bei Banken, Versicherungen und anderen Dienstleistungsunternehmen, bei den Medien oder bei Nonprofit-Organisationen. Als Kommunikationsfachleute erkennen und kommentieren sie Trends und Diskussionen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie nehmen Recherchen vor, gewichten und interpretieren Argumente und verfassen verschiedene Textsorten.
Eine journalistische Tätigkeit sollte möglichst früh und mit kleinen Schritten beginnen – zum Beispiel mit Lokalberichterstattung. Kommunikationsbeauftragte von öffentlichen oder privaten Institutionen und Firmen haben oft zunächst im Journalismus gearbeitet und sich dabei das Medienhandwerk angeeignet.

Internationale Beziehungen

Den Absolventen und Absolventinnen der Internationalen Beziehungen stehen dieselben Arbeitsmöglichkeiten offen wie den Politikwissenschaftler/innen. Sie finden zudem auch Stellen in der Bundesverwaltung oder im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten, im diplomatischen Dienst oder bei international tätigen Firmen und im Administrativbereich von internationalen Organisationen.



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