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Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

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Musikwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Die eher raren Stellen für Musikwissenschaftler und Musikwissenschaftlerinnen finden sich hauptsächlich an Hochschulen sowie im Bildungs- und Kulturbereich.

Tätigkeitsfelder

Da spezifische Stellen nach einem Abschluss in Musikwissenschaft rar sind, ist es wichtig, schon während des Studiums erste Berufserfahrungen zu sammeln. Praktika, Ferienjobs, längere Teilzeitbeschäftigungen oder auch das Engagement in einem Orchester oder Chor sind geeignet, um verschiedene Tätigkeitsfelder kennen zu lernen und ein persönliches Netzwerk zu knüpfen.

Unterricht

Viele Musikwissenschaftler/innen vermitteln ihr Fach als Lehrpersonen. Wer eine Anstellung als Lehrer/in für Schulmusik anstrebt, muss das Lehrdiplom für Maturitätsschulen erwerben. Dafür ist in der Regel ein kombiniertes Studium Musik und Musikwissenschaft (FH/Uni) nötig, ein Abschluss in einem zweiten Unterrichtsfach ist für ein einkommenssicherndes Pensum an Mittelschulen empfehlenswert. Möglichkeiten für Unterrichtstätigkeiten bieten zudem Institutionen der Erwachsenenbildung.

Hochschule

Ein grosser Teil der Musikwissenschaftler/innen bleibt zumindest vorerst an der Hochschule: Assistentinnen, wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozentinnen widmen sich  Forschungsprojekten zu musikalischen Werken, beteiligen sich an Editionsprojekten und arbeiten mit modernster Technologie, wie etwa beim Aufbau einer Musikinformations-Datenbank. Sie schreiben ihre Dissertation oder Fachartikel, halten Vorlesungen und Seminare und betreuen Studierende.

Information und Kultur: Mediotheken, Archive und Museen

Ein Einsatzfeld bietet sich diesen Absolvent/innen als wissenschaftliche Bibliothekarinnen oder Museumspädagogen in Bibliotheken, Archiven und Museen. Zu ihren Aufgaben gehören hier die Katalogisierung und Aufbewahrung von Tonträgern und Notendokumenten, die Pflege von Sammlungen und Nachlässen. Zudem machen sie die Bestände der Öffentlichkeit zugänglich oder unterstützen Forschungsprojekte. Für eine feste Anstellung ist in der Regel eine Zusatzausbildung nötig.

Information und Kultur: Medien und Kommunikation

Bei den Medien sind Fachleute gefragt, die musikalische Werke und Aufführungen kompetent beurteilen können. Ein früh erarbeitetes Portfolio von guten Beiträgen erhöht die Chancen auf eine Anstellung oder ein fixes Einkommen. Weitere Möglichkeiten bieten Kommunikationsabteilungen von Organisationen, Institutionen und Unternehmen mit entsprechendem Fachbezug. Empfehlenswert sind hier Zusatzqualifikationen in Multimedia-Produktion.

Information und Kultur: Kulturmanagement und Programmgestaltung

Für die Organisation von Konzerten oder Musikfestivals braucht es  Fachleute, die über ein grosses Repertoire und fundiertes Urteilsvermögen verfügen. Meist beginnt eine solche Tätigkeit im neben- oder ehrenamtlichen Bereich und führt später eher zu Freelance-Aufträgen als zu festen Anstellungen. Wichtig: Stellen im Kulturmanagement erfordern eine gute Vernetzung in der aktuellen Kulturszene.

Weitere Tätigkeitsfelder: Verwaltung, Verbände, Dienstleistungen

Ein konstanteres Tätigkeitsfeld bietet sich Musikwissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen in den Kulturabteilungen von Bund und Kantonen sowie bei privaten Verbänden und Stiftungen. Sie beurteilen etwa Subventionsanträge für Kulturveranstaltungen, unterstützen und vernetzen Kulturschaffende. Einige kommen auch mit mehr oder weniger Fachbezug bei privaten Dienstleistern unter: vom Musikhandel bis zu Gastgewerbe und Tourismus.



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