Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Wartungsarbeiten: Aufgrund von Wartungsarbeiten auf den Servern von berufsberatung.ch kann es am Dienstag, 25. September zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr zu einzelnen Ausfällen kommen.

Maschineningenieurwissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Maschineningenieurinnen und -ingenieure berechnen, entwickeln und konstruieren unterschiedlichste Maschinen, Mikrosysteme und Roboter. Sie arbeiten in verschiedenen Einsatzbereichen der Industrie, in Entwicklungslabors oder auch im Dienstleistungssektor.

Tätigkeitsfelder

Zum Maschineningenieurwesen gehört nicht nur die Entwicklung neuer Maschinen, sondern auch die Planung und Organisation von Fabrikations- und anderen Betriebsabläufen. Dazu kommen neuere, interdisziplinäre Richtungen wie etwa Mikrosysteme, intelligente Roboter, Prozesse zur Herstellung von Nanopartikeln, dann auch die Medizintechnik, die Mechatronik (Verbindung von Mechanik, Elektronik und Informatik), die Umwelttechnik oder die Sicherheitstechnik.

Vom Messinstrument bis zum Kraftwerk

Eindrücklich ist die Vielfalt der Maschinen und Produkte, an denen Maschineningenieurinnen und Maschineningenieure arbeiten. Es kann sich um Einzelobjekte handeln, vom kleinen Messinstrument oder Haushaltgerät über Apparate der Fernmeldetechnik und Büro-, Textil-, Druck- und Verpackungsmaschinen bis hin zu Schiffsmotoren, Turbinen, Fahr- und Flugzeugen, oder um ganze Anlagen wie Kraftwerke, Sonnenenergie- und Kehrichtverbrennungsanlagen.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für diesen Beruf gehören ein ausgeprägtes Verständnis für technische Fragen, Interesse für Mathematik, Physik und Chemie, ein ausgezeichnetes räumliches Vorstellungsvermögen und ein Sinn fürs Machbare. Darüber hinaus ist Teamfähigkeit ebenfalls eine zentrale Qualifikation, da Maschineningenieure ihre Arbeit stets im Zusammenwirken mit anderen Fachleuten verrichten.

Maschinenindustrie

Maschineningenieurinnen und Maschineningenieure sind nur selten in der Werk- oder Montagehalle von (Maschinen-)Fabriken anzutreffen. Ihre Einsatzfelder befinden sich vielmehr im Entwicklungslabor, im Konstruktionsbüro, in den Bereichen Planung und Organisation, in der Verkaufs- und Direktionsetage oder auch unterwegs bei der Inbetriebsetzung und bei der Kundenberatung (s. unten).

Weitere Industriezweige

Diverse weitere Branchen haben einen Bedarf an Maschineningenieuren, z.B. die Elektroindustrie, die chemische Industrie, die Metall- und Kunststoffindustrie, die Bauwirtschaft sowie Elektrizitäts-, Gas- und Wasserkraftwerke oder Verkehrsbetriebe.

Spezialisierung in Verfahrenstechnik

Maschineningenieure, die sich im Bereich der Verfahrenstechnik spezialisiert haben, sind in erster Linie für die Entwicklung von Apparaten, Maschinen und mechanischen Anlagen sowie für deren gutes Funktionieren zuständig. Sie arbeiten in der Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, in der Zement-, Papier- und erdölverarbeitenden Industrie, in den Bereichen Klimatechnik/Kältetechnik, alternative Energietechnik und Medizin.
Die Neuentwicklung oder Verbesserung einer Produktionsanlage erfordert meist umfangreiche Entwicklungsarbeiten. Es müssen bestehende Verfahren analysiert und auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse bewertet, alternative Verfahren entwickelt, Apparate abgeändert oder neu entworfen werden.

Von der Forschung bis zum Management

Maschineningenieurinnen und Maschineningenieure treffen in der Industrie auf vielfältige Einsatzbereiche:

  • In der Grundlagenforschung arbeiten sie theoretisch und experimentell an den Anwendungsmöglichkeiten neuer Erkenntnisse und an der Weiterentwicklung von Produktionsverfahren.
  • In der Projektierung entwerfen sie die ersten Skizzen einer Maschine oder Anlage und legen die Hauptmerkmale und die groben Dimensionen fest.
  • In der Konstruktion entwerfen sie einen Maschinenteil, eine Maschine oder eine Anlage aufgrund des vorgegebenen Anforderungsprofils bis zum Stadium, wo Techniker- und Zeichnerequipen die Ausführung übernehmen.
  • Im Verkauf vertreten sie das Unternehmen gegenüber der Kundschaft. Sie achten auf Rentabilität und Verkaufbarkeit der Produkte, verfolgen das Vorgehen der Konkurrenz, erschliessen Märkte, berechnen Preise und stellen Offerten zusammen.
  • Im Management führen Maschineningenieurinnen und -ingenieure ganze Produktionseinheiten oder leiten eine Fabrik. Meist bilden sie sich dazu in Betriebswirtschaft und Betriebsführung weiter.

Weitere Tätigkeitsfelder

Im Dienstleistungssektor (Planung, Beratung, Projektleitung, Risikobeurteilung, Prävention usw.) sind heute prozentual mehr Maschineningenieurinnen und -ingenieure beschäftigt als in der Maschinenindustrie.
Als weitere Tätigkeiten kommen in Frage: Unterricht an Ingenieurschulen, Überwachung von Anlagen und Maschinen, Patentwesen, innerbetriebliche Schulung, Beratungsfunktion in Informatik- und Ingenieurunternehmen, bei Banken und Versicherungen oder in der Unternehmensberatung. Maschineningenieurinnen und Maschineningenieure sind eher selten selbstständig erwerbend.



berufsberatung.ch