Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Wartungsarbeiten: Aufgrund von Wartungsarbeiten auf den Servern von berufsberatung.ch kann es am Dienstag, 25. September zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr zu einzelnen Ausfällen kommen.

Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften: Berufsmöglichkeiten

Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftlerinnen arbeiten in Museen, beim Heimatschutz, in der Denkmalpflege und in weiteren kulturellen Institutionen.

Tätigkeitsfelder

Verwandte Tätigkeitsfelder finden sich an Mittel- und Hochschulen, in Bibliotheken, in der öffentlichen Verwaltung und im Bereich Medien und Kommunikation.

Stellen im Kunstbetrieb sind Mangelware

Für die meisten Kunsthistorikerinnen und Kulturwissenschaftler ist eine Tätigkeit im Kunst- und Kulturbetrieb das eigentliche Studienziel. Feste Stellen aber sind Mangelware. Je intensiver schon während des Studiums der Kontakt zu späteren Arbeitsgebieten gepflegt wurde – etwa durch die (Bachelor-), Masterarbeit oder Dissertation, durch ehrenamtliche Engagements oder Nebenjobs in kulturellen Institutionen – desto günstiger sind die Berufschancen nach Studienabschluss. Der Einstieg erfolgt in der Regel über Praktika oder Teilzeitstellen.

Forschung und Lehre

Rund jeder zehnte Absolvent oder jede zehnte Absolventin bleibt nach Studienabschluss vorerst an der Hochschule. Als Assistenten, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Dozenten führen sie Forschungsprojekte durch, sie schreiben ihre Dissertation oder Fachartikel, sie organisieren Übungen und Symposien, sie halten Tutorate und Vorlesungen, korrigieren Semesterarbeiten und sind für die Betreuung der Studierenden verantwortlich. Forschungsmöglichkeiten ergeben sich vereinzelt an grossen Museen oder an Projekten von Vereinigungen oder Stiftungen.
Eine Anstellung als Lehrperson (siehe auch Vermittler/Vermittlerin von Kunst und Design) an Gestalterischen Hochschulen oder (unter besonderen Bedingungen) an Mittelschulen im Bereich Bildnerisches Gestalten ist eine weitere Berufsmöglichkeit. Des Weiteren finden Kunsthistoriker/innen bisweilen auch Aufträge an privaten Erwachsenenbildungsinstitutionen oder organisieren und leiten Kunstreisen.

Denkmalpflege und Heimatschutz

Die Denkmalpflege und der Heimatschutz sind zuständig für die wissenschaftliche Erforschung, Inventarisierung, Bewertung und Dokumentation von Kulturgütern. Kunsthistoriker/innen erstellen Fachgutachten und beraten Denkmaleigentümer, Architektinnen und Restauratoren. Sie beurteilen Subventionsgesuche und führen Unterschutzstellungs-Verhandlungen. Sie beantworten wissenschaftliche Anfragen und publizieren Informationsmaterial. Von zentraler Bedeutung ist die Öffentlichkeitsarbeit: Auf die Menschen, die sie von ihrem Anliegen überzeugen wollen, müssen Denkmalpfleger/innen offen zugehen und ihnen wissenschaftliche Inhalte auf verständliche Art und Weise nahe bringen.

Archive, Bibliotheken, Museen

Bibliothekarinnen und Archivare pflegen und aktualisieren die Bestände und machen sie der Öffentlichkeit zugänglich. Sie suchen nach Raritäten, beraten Nutzer/innen und unterstützen Forschungsprojekte.
Kulturwissenschaftler/innen im Museum erarbeiten Ausstellungskonzepte, erstellen Prospekte und Pressedokumentationen, organisieren Führungen, Medienkonferenzen, Onlinepräsentationen und Publikumsveranstaltungen. Je nach Themenfeld können sie sich auch auf die Konservierung oder Restaurierung von Kunstwerken spezialisieren.
Für eine feste Anstellung als wissenschaftlicher Bibliothekar, Museumspädagogin oder Restaurator ist in der Regel eine berufsbegleitende Zusatzausbildung nötig.

Journalismus, Verlagswesen, Kommunikation

Kulturredaktorinnen, freie Journalisten und Kunstkritikerinnen sind Fachleute, welche die Entwicklungslinien von Kunst, Ästhetik und Architektur kennen, zeitgenössisches Kulturschaffen kompetent einordnen und spannend darüber berichten. Eine journalistische Tätigkeit sollte möglichst früh und mit kleinen Schritten beginnen – zum Beispiel mit Berichten über das Ortsmuseum oder Ausstellungen lokaler Künstler/innen. Nur mit einem Portfolio von Artikeln und Kritiken ist nach Studienabschluss ein Auskommen als freier Journalist oder eine Anstellung als Redaktorin möglich. Auch steigt der Bedarf an Online-Journalisten/-innen und der Erwerb von Informatikkenntnissen schon während des Studiums empfiehlt sich.
Im übrigen kommen Kulturwissenschaftler/innen auch für Tätigkeiten im Verlagswesen, in Kommunikation, PR und Werbung in Frage. Auch hier sollten schon während des Studiums Kontakte geknüpft und nebenberuflich oder ehrenamtlich erste Arbeitserfahrungen gesammelt werden.

Öffentliche Verwaltung, Verbände und Stiftungen

Beim Bundesamt für Kultur, bei den kantonalen Departementen für Kultur und bei privaten Stiftungen und Verbänden erschliesst sich den Absolventinnen ein weiteres Tätigkeitsfeld. Sie beurteilen Subventionsanträge, unterstützen innovative Kunstprojekte, vernetzen Kulturschaffende und -veranstalter/innen mit Tagungen oder organisieren Wettbewerbe für Nachwuchskünstler/innen.

Arbeit fernab vom Kulturbetrieb

Wie jedes geistes- und sozialwissenschaftliche Studium vermitteln auch die Kunstgeschichte und die Kulturwissenschaft allgemeine Fähigkeiten und Fertigkeiten, die mitunter zu einer Arbeitstätigkeit fernab vom eigentlichen Kunstbetrieb führen. Der geschulte Sinn für Formen, Materialien und Technik, die schnelle Erfassung und Vermittlung von Texten sowie der Blick für Trends und Entwicklungslinien können in sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern fruchtbar werden, die nicht unmittelbar mit Kultur verknüpft sind.



berufsberatung.ch