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Pflegewissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Absolventinnen und Absolventen mit Hochschulabschluss in Pflegewissenschaft können im Spital neben der Pflege auch Managementaufgaben übernehmen. Daneben arbeiten sie in Forschung und Lehre oder in der Beratung.

Tätigkeitsfelder

Pflegewissenschaftler/innen sind spezialisiert darauf, die neue Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Forschung in den praktischen Alltag von Spital, Klinik und Heim tragen. Sie arbeiten in Teams mit Ärzten und Ärztinnen, Pflegenden und anderen Gesundheitsspezialist/innen und sind an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie gesuchte Fachleute. Einige von ihnen machen sich selbstständig.

Spital, Klinik, Heim

Pflegewissenschaftler/innen übernehmen verantwortungsvolle Funktionen in Gesundheitsinstitutionen. Sie sorgen dafür, dass die Krankheitspflege für die Kranken und deren Angehörige zu möglichst guten Ergebnissen führt. Ziel ist die bestmögliche Lebensqualität in allen Phasen des Lebens bis zum Tod. Die fachgerechte Pflege umfasst dabei sowohl den spitalinternen wie auch den ambulanten Bereich. Die zunehmende Zahl chronisch verlaufender Krankheiten setzt dabei den Einbezug der Angehörigen für die Betreuung im Alltagsumfeld voraus.

Doch es geht nicht nur darum, immer mehr alte, chronisch kranke Menschen zu betreuen, sondern auch darum, die Kranken und ihre Angehörigen zu einem guten Selbst-Management anzuleiten. Neben Pflegewissenschaftler/innen, die noch aktiv am Krankenbett stehen und sich z.B. gleichzeitig um die Verbesserung der Pflegequalität eines Spitals kümmern, findet man auch solche ohne direkten Patientenkontakt, die z.B. als Führungspersonen eine Leitungsfunktion in einem Altersheim innehaben.

Forschung

Akademisch geschulte Pflegepersonen führen mittels exakter Methoden selbstständig Forschungsprojekte durch und bringen spezifisch pflegerische Fragestellungen in klinische Studien ein. So tragen „Advanced Practice Nurses“ (Pflegefachpersonen mit spezialisiertem Fachwissen) zur Forschung bei, indem sie ihr praktisches und theoretisches Wissen zur Verbesserung der Pflege einsetzen. Auch sind sie fähig, ethische Entscheidungen zu treffen und in interdisziplinären Teams forschend zusammenzuarbeiten.

Lehre

Wer ein Studium der Pflegewissenschaft absolviert hat, ist ebenfalls gut für weiterführende Ausbildungen sowie als Lehrkraft (insbesondere mit Doktorat) für die Fachhochschulen im Gesundheitswesen qualifiziert. So können Pflegewissenschaftler/innen – insbesondere mit Dokorat - an Fachhochschulen und an Höheren Fachschulen unterrichten.

Weitere Tätigkeitsfelder

Ein Blick auf die Berufstätigkeit der Absolvierenden des Instituts für Pflegewissenschaft belegt, dass viele als Expert/innen für chronisch Kranke tätig sind. Auch Einsätze in der Entwicklungshilfe, auf Beratungsstellen oder auf Gemeinden sind möglich. Es werden häufig verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig ausgeführt.

Besondere Berufsbedingungen

Da für das Studium der Pflegewissenschaft in Basel neben der Matura eine pflegerische Berufsausbildung vorausgesetzt wird, qualifizieren sich nur wenige Männer für das pflegewissenschaftliche Berufsfeld.



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