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Altertumswissenschaften

Bachelor UH

Universität Basel > Philosophisch-historische Fakultät

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Kategorien
Ausbildungsort

Basel (BS)

Unterrichtssprache

Deutsch

Ausbildungstyp

Universitäre Hochschulen UH

Zeitliche Beanspruchung

Vollzeit

Ausbildungsthemen

Geisteswissenschaften, Geschichte, Philosophie

Studiengebiete

Altorientalistik - Klassische Archäologie - Ur- und Frühgeschichte, Prähistorische Archäologie

Swissdoc

6.830.1.0

Aktualisiert 06.07.2015

Beschreibung

Beschreibung der Fachrichtung

Den Kern der Basler Altertumswissenschaften bilden Ägyptologie, Alte Geschichte, Gräzistik, Klassische Archäologie, Latinistik, Naturwissenschaftliche Archäologie, Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie. Der geographische Rahmen des Studienfachs umfasst die gesamte antike Welt von Europa bis Zentralasien und Ägypten; der Zeitrahmen reicht von den Anfängen menschlicher Existenz (ca. 2,5 Mio. Jahre vor heute) bis zur Spätantike und zu den Anfängen der Kultur des Islam im 7. Jh. n. Chr. Jedes der Fächer trägt seine Forschungsgegenstände und spezifische Methoden zu dem interdisziplinären Studienfach Altertumswissenschaften bei, die integrierende Basis bildet die gemeinsame kulturwissenschaftliche Perspektive und die intensive Auseinandersetzung mit methodologischen Fragen.
Die Ägyptologie erforscht die altägyptische Kultur in ihrer Gesamtheit von der Frühzeit (4. Jt. v. Chr.) bis in die koptische Spätantike durch Fragestellungen aus historischen, material- und textwissenschaftlichen Perspektiven. Texte literarischen, religiösen oder administrativen Inhalts verschiedener Sprach- und Schriftstufen sowie materielle Hinterlassenschaften (Tempel, Gräber, Siedlungen) und Objekte (Skulptur, Stelen, Gefässe, Mobiliar) sind die Quellenbasis.
Die Alte Geschichte trägt Fragestellungen und Perspektiven der Geschichts­wissenschaft bei, zieht aber auch weitere Erkenntnismodelle zur Deutung griechischer und römischer Quellen heran. Verflechtung und Austausch der Kulturen des Mittelmeerraums sowie Abgrenzung und Integration unter Aspekten der Interkulturalität stehen im Vordergrund der Forschung. Einzelne Phänomene der antiken Kulturen interessieren ebenso wie Entwicklungen, die als immer wieder neu konstruiertes Bild der Antike bis heute wirken.
Die Gräzistik übersetzt, kommentiert und interpretiert die Texte der altgriechi­schen Antike beginnend mit Homer aus dem 7. Jh. v. Chr. bis zur Spätantike am Übergang zur Byzantinistik (3.-6. Jh. n. Chr.) nach der historisch-kritischen Methode und modernen literatur- und kulturwissenschaftlichen Ansätzen. Zudem stehen die Philosophie und Religion sowie die Rezeption griechischer Literatur und Mythologie in der europäischen Geistesgeschichte, besonders in Grundfragen der Philosophie, der Gesellschaft und der menschlichen Existenz, im Zentrum des Interesses.
Die Latinistik beschäftigt sich mit Texten der römischen Antike vom 3. Jh. v. Chr. bis in die ausgehende Spätantike im 6. Jh. n. Chr. durch Übersetzung, Kommentierung und Interpretation und steuert so die philologisch-historische Methode und neuere Theorien der Literaturwissenschaft bei. Hinzu kommt die Beschäftigung mit der Rezeption römischer Texte in Literatur, Kunst und Alltagskultur sowie dem lateinischen Schrifttum nachantiker Epochen.
Im Mittelpunkt der Klassischen Archäologie steht die materielle Hinterlassenschaft der griechisch-römischen Antike. Archäologische Zeugnisse, schriftliche Quellen und bildliche Darstellungen werden in ihrem historischen und kulturellen Kontext interpretiert und liefern Informationen zur antiken Lebenswelt. Mit Ikonographie, Form- und Stilanalyse bringt die Klassische Archäologie kunstwissenschaftliche Ansätze in die Altertumswissenschaften ein.
Die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie ist eine historische Wissenschaft, die sich mit den Menschen, ihrer Lebensweise und Umwelt sowie ihren Kulturen in schriftlosen (Urgeschichte) und schriftarmen (Frühgeschichte) Epochen beschäftigt. Ihre Quellen bestehen aus materiellen Hinterlassenschaften von den Anfängen der Menschheitsgeschichte bis zum Frühen Mittelalter, die durch Ausgrabungen gewonnen werden.
Die Provinzialrömische Archäologie beschäftigt sich mit archäologischen Funden und Befunden in den römischen Provinzen. Mit ihrem Fokus auf der materiellen Kultur liefert sie Erkenntnisse über Themenbereiche, die in den vorhandenen Schriftquellen nur wenig oder überhaupt nicht behandelt werden wie beispielsweise das Alltagsleben oder der Wandel und die Persistenz von Traditionen der einheimischen Bevölkerung.
Die Naturwissenschaftliche Archäologie trägt die wichtigsten naturwissen­schaftlichen Methoden bei (Archäobotanik, Archäozoologie, Archäoanthropo­logie, Geoarchäologie). Sie helfen durch die Analyse von menschlichen, Tier- und Pflanzenresten bei der Interpretation von Grabungsbefunden und erlauben Aus­sagen zu Umwelt, Wirtschaftsweise, Ernährung, Gesundheitszustand, Aussehen, Mobilität und körperlichem Entwicklungszustand von Mensch und Tier.

Mehr dazu

Beschreibung des Angebots

Schwerpunkt der Lehre und Forschung

Die Altertumswissenschaften in Basel zeichnen sich durch die enge Kooperation der Fachbereiche aus. Untergebracht in einem gemeinsamen Gebäude verfügen sie über die umfangreichste altertumswissenschaftliche Bibliothek im deutschsprachi­gen Raum. Die Erforschung des Altertums erfolgt auf der Basis sowohl schriftli­cher als auch materieller Quellen mit den methodischen und theoretischen Zugängen von Text-, Material- bis hin zu Naturwissenschaften und erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren tausend Jahren. Das breitgefächerte und aufeinander abgestimmte Angebot in Lehre und Forschung macht die altertums­wissenschaftliche Ausbildung in Basel zu einem soliden Fundament für die wissenschaftliche und berufliche Karriere.
Die Ägyptologie profiliert sich auf den Gebieten der Kulturwissenschaft und Archäologie sowie der Philologie/Linguistik. Die Lehre deckt folgende Grund­lagengebiete ab: Sprache (Klassisch-Ägyptisch und weitere Sprachkenntnisse z.B.in Altägyptisch, Neuägyptisch, Demotisch oder Koptisch) sowie Geschichte, Religion und Denkmälerkunde aller Epochen. Das Studium basiert mehrheitlich auf Literaturrecherche, schliesst aber auch Exkursionen in Museen und gegebe­nenfalls die Teilnahme an Ausgrabungen ein. Die Forschungsthemen situieren sich in den Bereichen Archäologie (Tal der Könige, Thebanische Nekropole, Deir el-Medina), Religion (Bestattungswesen und Grabausstattungen, persönliche Frömmigkeit, Rituale, funeräre Texte), Geschichte (Sozialgeschichte, Kultur­kontakt), Schrift und Ikonographie sowie Sprache (Philologie und Linguistik).
Die Alte Geschichte wird in ihrer ganzen Breite unterrichtet. Die Lehrveranstal­tungen bedienen nicht nur die Altertumswissenschaften, sondern auch die Studienangebote der Geschichte. Zu den Schwerpunkten in Lehre und Forschung zählen die Geschichte Griechenlands (dabei vor allem die Entstehung und Besonderheit der Polis, der athenischen Demokratie und Spartas) sowie die Geschichte Roms (die Verfassung der Römischen Republik und der Hellenismus unter besonderer Berücksichtigung des Vorderen Orients) zudem das Frühe Christentum, die Spätantike und die frühbyzantinische Zeit. Mit Demographie und den Fragestellungen der Alltagsgeschichte werden die Familie, das Haus und Haushalt in der Antike erforscht. Die Papyrologie ermöglicht den Zugang zur Sozial-, Wirtschafts- und Religionsgeschichte des griechisch-römischen Ägypten. Weitere Schwerpunkte bilden die Beschäftigung mit antiker Historiographie sowie mit der Wissenschaftsgeschichte des Faches Alte Geschichte.
Die Basler Gräzistik zeichnet sich durch eine Profilierung in den Bereichen des Homerischen Epos, der frühgriechischen Lyrik, der attischen Tragödie und Komödie, des griechischen Liebesromans und der vorsokratischen Philosophie aus. Ihre Öffnung zur modernen Kulturwissenschaft manifestiert sich durch anthropologische, komparatistische und literaturtheoretische Fragestellungen (u.a. Metatheatralität, Mündlichkeit, Performativität, Sprechakt, Ritualität, Intertextualität, Erzähltheorie). Sie untersucht z.B. die Interdependenz von griechischer Literatur und Religion. Zudem hat sie Schwerpunkte in der Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte; ein wichtiger Gegenstand ist die Erforschung moderner Inszenierungen antiker Dramen.
Die Latinistik widmet sich in Forschung und Lehre der Literatur der ausgehenden Republik, der augusteischen und der frühen Kaiserzeit sowie der Poesie der Spätantike, wobei sie auch die Ansätze der Gender-Studies verfolgt. Sie beschäftigt sich mit der Rezeption antiker Texte und Themen in modernen Literaturen, mit der Wissenschaftsgeschichte sowie mit neulateinischer Literatur der Renaissance, dabei vor allem des oberrheinischen Humanismus. Mit regelmässigen Lehrangeboten aus dem Kanon der europäischen Literaturen (u.a. Cicero, Vergil, Ovid und Seneca) trägt die Latinistik zum interphilologischen Bereich der Basler Literaturwissenschaften bei.
Die materiellen und kulturellen Erscheinungsformen des Austausches zwischen den antiken Mittelmeerkulturen und ihren Nachbarregionen prägen das fachliche Profil der Klassischen Archäologie in Basel sowohl in der Lehre als auch in der Forschung. Ihren Gegenstand untersucht sie unter sozial-, alltags-, mentalitäts-und religionsgeschichtlichen Fragestellungen mit dem Ziel einer historischen Rekonstruktion und Analyse des kulturellen Systems, in dem die antiken Objekte einst standen und aus dem sie ihre Bedeutung bezogen. Ein weiteres Augenmerk gilt der künstlerischen und kulturgeschichtlichen Rezeption der Antike vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Besonderes Gewicht hat die praktische Ausbildung in Form von Lehrgrabungen und Museumspraktika im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig.
Die Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie wird in Basel im Sinne einer ‚Integrativen Archäologie‘ mit human- und naturwissenschaftlichen Ansätzen praktiziert. Der räumliche Fokus liegt auf der Schweiz und den Nachbarländern. Forschungsschwerpunkte zur Ur- und Frühgeschichte sind die Sozial-, Geschlechter- und Kindheitsgeschichte. In der Provinzialrömischen Archäologie stehen Forschungen zu Vindonissa (Brugg/Windisch; Zivilsiedlungen und deren Interaktionen mit dem Legionslager) und in Augusta Raurica (Kaiseraugst; u.a. bauliche Entwicklung der Wohn- und Gewerbequartiere) im Zentrum. Darüber hinaus findet Forschung auch im Rahmen von Lehr- und Forschungsgrabungen statt.
Als kulturgeschichtlich orientierte Geisteswissenschaft in die Altertumswissenschaften eingebettet arbeitet die Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie in Lehre und Forschung eng mit der Naturwissenschaftlichen Archäologie zusammen. Deren Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie auf den spezifischen Methoden, wie sie in den Archäologien zur Anwendung kommen. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Praxis gelegt: Die Teilnahme an Feldkursen, Prospektionen und Lehrgrabungen ist verpflichtend.

Organisation des Studiums

Der Bachelor ist der erste Studienabschluss vor dem Master. Er umfasst insgesamt 180 Kreditpunkte (KP). Beim Bachelorstudiengang Altertumswissenschaften handelt es sich um einen sog. Monostudiengang (150 KP) ohne weitere Fächer. Hinzu kommt der komplementäre Bereich (30 KP).

Aufbau der Ausbildung

Ein Kreditpunkt ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.
 

Studienplan Bachelorstudium ECTS
Studiengang Altertumswissenschaften
Grundstudium (48 KP)
Wahl von 6 Modulen „Grundstudium“ à je 8 KP:
  • Grundstudium Schwerpunkt Ägyptologie
  • Grundstudium Schwerpunkt Alte Geschichte
  • Grundstudium Schwerpunkt Gräzistik
  • Grundstudium Schwerpunkt Klassische Archäologie
  • Grundstudium Schwerpunkt Latinistik
  • Grundstudium Schwerpunkt Naturwissenschaftliche Archäologie
  • Grundstudium Schwerpunkt Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie
48
Aufbaustudium (102 KP)
Modul Vertiefung in Altertumswissenschaften 10
Wahl von 2 der 7 Disziplinen als Schwerpunkte:
Das jeweilige Modul „Grundstudium“ muss für die Wahl als Schwerpunkt abgeschlossen sein.
Schwerpunkt Ägyptologie
  • Klassisch-Ägyptisch (16 KP)
  • Grundlagen der Ägyptologie (6 KP)
  • Erweiterter Spracherwerb Ägyptologie BA (6 KP)
  • Themen der altägyptischen Kulturgeschichte (13 KP)
Schwerpunkt Alte Geschichte (41 KP)
  • Griechische Geschichte BA (mind. 8 KP)
  • Römische Geschichte BA (mind. 8 KP)
  • Theorie und Methoden der Alten Geschichte (mind. 6 KP)
  • Vertiefung in Geschichte und Altertumswissenschaften BA (6 KP)
Schwerpunkt Gräzistik
  • Griechische Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte BA (20 KP)
  • Historische Sprachwissenschaft und Dialektologie (5 KP)
  • Sprachlicher Aufbau des Griechischen (6 KP)
  • Sprachtraining und Grammatik des Griechischen (6 KP)
  • Griechische Textwissenschaft (2 KP)
  • Griechische Religionswissenschaft und Mythologie oder Interphilologie: Literaturwissenschaft BA (2 KP)
Schwerpunkt Klassische Archäologie
  • Themen der Klassischen Archäologie – Grundlagen (13 KP)
  • Themen der Klassischen Archäologie – Vertiefung (16 KP)
  • Praxis der Klassischen Archäologie BA (12 KP)
Schwerpunkt Latinistik
  • Kanonlektüre (3 KP)
  • Lateinische Sprache BA (12 KP)
  • Lateinische Literatur BA (21 KP)
  • Lateinische Sprachwissenschaft (5 KP)
Schwerpunkt Naturwissenschaftliche Archäologie
  • Einführung in die naturwissenschaftlichen Methoden in der Archäologie (9 KP)
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen für die Archäologie (6 KP)
  • Naturwissenschaften in der Archäologie (19 KP)
  • Praxis der Naturwissenschaftlichen Archäologie (7 KP)
Schwerpunkt Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie
  • Grundlagen der Ur- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Archäologie (8 KP)
  • Urgeschichtliche Archäologie (12 KP)
  • Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie (12 KP)
  • Praxis der Ur- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Archäologie BA (9 KP)
82
Zwei Bachelorprüfungen 10
Zwischentotal 150
Komplementärer Bereich 30
Total 180

Fächerkombination

Das Bachelorstudium in Altertumswissenschaften wird entweder

  • als integrierter Bachelorstudiengang Altertumswissenschaften mit zwei Schwerpunkten aus den Fachbereichen Ägyptologie, Alte Geschichte, Gräzistik, Klassische Archäologie, Latinistik, Naturwissenschaftliche Archäologie oder Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie im Umfang von 150 Kreditpunkten
  • oder als Bachelorstudienfach Altertumswissenschaften mit einem Schwerpunkt (als eines von zwei Bachelorstudienfächern) im Umfang von 75 Kreditpunkten studiert (siehe entsprechendes UNI INFO).
Hinzu kommen in beiden Fällen 30 Kreditpunkte im Komplementärbereich.
 
Der Komplementäre Bereich steht allen Studierenden unabhängig von ihrem Studienfach oder -gang zusätzlich zur freien Verfügung. Mit welchen Veran­staltungen sie diese KP erwerben, bleibt ihnen überlassen. Der Komplementäre Bereich dient in der Regel dem Erwerb allgemeiner Kompetenzen (Fremd­sprachen, EDV, Rhetorik etc.), dem interdisziplinären Lernen (fachfremde bzw. interdisziplinäre Lehrveranstaltungen) und/oder der weiteren Vertiefung des eigenen Fachstudiums oder dem Erwerb eines Zertifikats.

Praktika

Ausgrabungspraktika werden als Lehrveranstaltungen angeboten. Individuelle Praktika in ausseruniversitären Institutionen (z.B. Museen) können mittels Learning Contract validiert werden.

Beschreibung als Nebenfach / Minor / Teilstudium / auch ausserfakultär

Altertumswissenschaften als Studienfach (75 KP) wird mit einem zweiten Studienfach der Phil.-Hist. Fakultät oder einem ausserfakultären Studienfach kombiniert. Hinzu kommt der komplementäre Bereich.

Aufbau Nebenfach

Ein Kreditpunkt (KP) ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden. 

Studienplan Bachelorstudium ECTS
Studienfach Altertumswissenschaften
Grundstudium (24 KP)  
Wahl von 3 Modulen „Grundstudium“ à je 8 KP:
  • Grundstudium Schwerpunkt Ägyptologie
  • Grundstudium Schwerpunkt Alte Geschichte
  • Grundstudium Schwerpunkt Gräzistik
  • Grundstudium Schwerpunkt Klassische Archäologie
  • Grundstudium Schwerpunkt Latinistik
  • Grundstudium Schwerpunkt Naturwissenschaftliche Archäologie
  • Grundstudium Schwerpunkt Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie
24
Aufbaustudium (51 KP)  
Modul Vertiefung in Altertumswissenschaften 5
Wahl eines Schwerpunkts:
Das jeweilige Modul „Grundstudium“ muss für die Wahl als Schwerpunkt abgeschlossen sein.
Schwerpunkt Ägyptologie
  • Klassisch-Ägyptisch (16 KP)
  • Grundlagen der Ägyptologie (6 KP)
  • Erweiterter Spracherwerb Ägyptologie BA (6 KP)
  • Themen der altägyptischen Kulturgeschichte (13 KP)
Schwerpunkt Alte Geschichte (41 KP)
  • Griechische Geschichte BA (mind. 8 KP)
  • Römische Geschichte BA (mind. 8 KP)
  • Theorie und Methoden der Alten Geschichte (mind. 6 KP)
  • Vertiefung in Geschichte und Altertumswissenschaften BA (6 KP)
Schwerpunkt Gräzistik
  • Griechische Literaturwissenschaft und Literaturgeschichte BA (20 KP)
  • Historische Sprachwissenschaft und Dialektologie (5 KP)
  • Sprachlicher Aufbau des Griechischen (6 KP)
  • Sprachtraining und Grammatik des Griechischen (6 KP)
  • Griechische Textwissenschaft (2 KP)
  • Griechische Religionswissenschaft und Mythologie oder Interphilologie: Literaturwissenschaft BA (2 KP)
Schwerpunkt Klassische Archäologie
  • Themen der Klassischen Archäologie – Grundlagen (13 KP)
  • Themen der Klassischen Archäologie – Vertiefung (16 KP)
  • Praxis der Klassischen Archäologie BA (12 KP)
Schwerpunkt Latinistik
  • Kanonlektüre (3 KP)
  • Lateinische Sprache BA (12 KP)
  • Lateinische Literatur BA (21 KP)
  • Lateinische Sprachwissenschaft (5 KP)
Schwerpunkt Naturwissenschaftliche Archäologie
  • Einführung in die naturwissenschaftlichen Methoden in der Archäologie (9 KP)
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen für die Archäologie (6 KP)
  • Naturwissenschaften in der Archäologie (19 KP)
  • Praxis der Naturwissenschaftlichen Archäologie (7 KP)
Schwerpunkt Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie
  • Grundlagen der Ur- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Archäologie (8 KP)
  • Urgeschichtliche Archäologie (12 KP)
  • Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie (12 KP)
  • Praxis der Ur- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Archäologie BA (9 KP)
41
Bachelorprüfung 5
Zwischentotal 75
Zweitfach 75
Komplementärer Bereich 30
Total 180

 

Voraussetzungen

Zulassung

Direkte Zulassung

Eidg. anerkannte gymnasiale Maturität, Berufsmatur mit bestandener Passerelle oder Bachelor-Abschluss einer Fachhochschule bzw. Pädagogischen Hochschule.
Verbindliche Informationen unter: http://www.unibas.ch/zulassung

Latein / Griechisch

Für das Studium des Studiengangs Altertumswissenschaften mit Schwerpunkt Gräzistik sind Griechischkenntnisse auf Maturitätsniveau oder das Graecum sowie Lateinkenntnisse auf Maturitätsniveau oder das Latinum erforderlich.
 
Für das Studium des Studiengangs Altertumswissenschaften mit Schwerpunkt Latinistik sind Lateinkenntnisse auf Maturitätsniveau oder das Latinum sowie Griechischkenntnisse auf Maturitätsniveau oder das Graecum erforderlich.
 
Für das Studium des Studiengangs Altertumswissenschaften mit Schwerpunkt Alte Geschichte oder Klassische Archäologie sind Lateinkenntnisse auf Maturitätsniveau oder das Latinum oder Griechischkenntnisse auf Maturitätsniveau oder das Graecum erforderlich.
 
Studierende, die über keine hinreichenden Lateinkenntnisse verfügen, können diese im Rahmen des Latinum-Jahreskurses oder im Rahmen der kostenpflichtigen Latein-Sommerschule erwerben. Beide Kurse werden mit 12 KP im Komplementären Bereich validiert.
Studierende, die nicht über hinreichende Griechischkenntnisse verfügen, können diese im Rahmen des Graecum-Jahreskurses erwerben. Der Kurs wird mit 12 KP im Komplementären Bereich validiert.

Weitere Sprachkenntnisse

In den Altertumswissenschaften ist Deutsch eine zentrale Wissenschaftssprache. Daneben ist die Fähigkeit wichtig, Texte in anderen modernen Wissenschaftssprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) sicher zu lesen und zu verstehen. Ggf. sollten Studierende bereit sein, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern.

Anmeldung

Voranmeldung

Anmeldung unter http://www.unibas.ch/anmeldung; Die Anmeldegebühr beträgt CHF 100.-. Anmeldeschluss für das Herbstsemester ist der 30. April, für das Frühjahrsemester der 30. November.

Immatrikulation

Zusammen mit dem Zulassungsentscheid wird über das Verfahren der Immatrikulation informiert. Studierende mit schweizerischer Vorbildung müssen in der Regel nicht persönlich zur Immatrikulation erscheinen.

Kosten

Universität Basel > Philosophisch-historische Fakultät

Anmeldegebühren

Die Anmeldegebühr von CHF 100.- wird nicht rückerstattet, falls das Studium nicht aufgenommen wird.
Begründete verspätete Anmeldungen erfordern eine Zusatzgebühr von CHF 150.-

Semestergebühren

Pro Semester (auch für Prüfungssemester) ist eine Pauschale von CHF 850.- (+ CHF 10.- freiwilliger Beitrag für die Studierendenschaft skuba) einzuzahlen.
Hinzu kommen je nach Fachrichtung noch Auslagen für Studienliteratur sowie Lebenshaltungskosten.

Abschluss

  • Bachelor Universitäre Hochschule UH

Bachelor of Arts: BA in Ancient Civilizations

Perspektiven

Weiterführende Masterstudien

Folgende MA-Studienmöglichkeiten bieten die Basler Altertumswissenschaften:
Ägyptologie
Alte Geschichte
Klassische Archäologie
Gräzistik
Latinistik
Ur- und Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie
Vorderasiatische Altertumswissenschaft
Archäologie und Naturwissenschaften

Praktische Hinweise

Ort / Adresse

  • Basel (BS)

Departement Altertumswissenschaften
Petersgraben 51
4051 Basel
sekretariat-depaw@unibas.ch
T +41 61 207 17 00

Zeitlicher Ablauf

Beginn

Der Beginn ist sowohl im Frühjahr als auch im Herbst möglich, wird aber im Herbst empfohlen.

Dauer

Die Regelstudienzeit für den Bachelor beträgt 6 Semester. Es besteht keine Studienzeitbeschränkung.

Zeitliche Beanspruchung

  • Vollzeit

Unterrichtssprache

  • Deutsch

Die Unterrichtssprache ist vorwiegend Deutsch. Es können aber auch Veranstaltungen in Englisch abgehalten werden.

Bemerkungen

Studienfachinformationen / -reglemente

Studienplan und Wegleitung siehe: http://philhist.unibas.ch/studium/bachelor/

Universität Basel > Philosophisch-historische Fakultät

Tag der offenen Tür

Im Januar findet ein Infotag für Schulklassen statt.
Jeweils im September stellen sich die einzelnen Fächer an den Informationsabenden für Maturand/innen ("Live aus der Uni Basel") vor.
Weitere Informationen

Reglemente der Fakultät

Links

Auskünfte / Kontakt

Die individuelle Studiengestaltung sollte rechtzeitig persönlich mit den betreffenden Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleitern besprochen werden. Der Zugang zu allen beteiligten Fächern findet sich auf der Homepage des Departements: http://www.daw.philhist.unibas.ch

Universität Basel > Philosophisch-historische Fakultät

Studienberatung Basel

Steinengraben 5, 4051 Basel
T +41 61 207 29 29/30
www.studienberatung.unibas.ch
studienberatung@unibas.ch

 

Studiensekretariat der Universität

(Anmeldung und Zulassung)
Petersplatz 1, 4001 Basel
Anfragen über www.unibas.ch/studseksupport (Kontaktformular)