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Steinmetz/in EFZ

Steinmetze und Steinmetzinnen bearbeiten und verarbeiten Naturstein. Daraus stellen sie Bauteile für alte und neue Gebäude wie Gesimse, Bogen und Pfeiler her. Sie renovieren auch Steinbauten.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Gestaltung, Kunst - Bau

Branchen

Kunst & Kunsthandwerk - Kulturerhaltung - Hoch- und Tiefbau

Swissdoc

0.110.5.0

Aktualisiert 23.09.2010

Bilder (5)

Handskizze zeichnen
Handskizze zeichnen

Handskizze zeichnen

Als Vorlage für Werkzeichnungen und Schablonen dienen den Berufsleuten selbst angefertigte Mass-Skizzen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Handskizze zeichnen
Aufreissen der Schablone am Objekt

Aufreissen der Schablone am Objekt

Die Berufsleute übertragen die Masse aus den Plänen auf den Rohstein. Je nach Werkstück erstellen sie dazu Schablonen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Aufreissen der Schablone am Objekt
Steinbearbeitung mit Handmaschinen

Steinbearbeitung mit Handmaschinen

Die Berufsleute verwenden zahlreiche Handmaschinen, zum Beispiel Winkelschleifer, Fräsen, Druckluftmeissel oder Bohrer.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Steinbearbeitung mit Handmaschinen
Profilhauen

Profilhauen

Steinmetze und Steinmetzinnen arbeiten mit spezifischen Handwerkzeugen wie Spitz-, Zahn-, Beiz- und Schlageisen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Profilhauen
Werkstücke sichern

Werkstücke sichern

Naturstein ist sehr schwer. Für die Sicherung und den Transport der Rohsteine und der Produkte kommen Maschinen wie Kräne oder Stapler zum Einsatz.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Werkstücke sichern

Tätigkeiten

Steinmetze verarbeiten in Steinbrüchen abgebauten Naturstein und stellen daraus Gebäudeteile her: zum Beispiel Gesimse, Bogen oder Pfeiler. Ihre Produkte werden im Hoch- und Tiefbau, im Innenausbau sowie in der Landschaftsgestaltung verwendet. Auf der Baustelle passen sie die gefertigten Bauteile dem Bauwerk an.

Die Arbeit von Steinmetzinnen beginnt in der Werkstatt mit dem Erstellen einer Werkzeichnung und, falls erforderlich, einer Schablone. Als Vorlage dienen ihnen selbst angefertigte Mass-Skizzen. Diese übertragen sie durch Punktieren oder Strichzeichnen auf den Stein. Erst dann folgt die eigentliche Handwerksarbeit: das Bearbeiten der verschiedenen Flächen (Bossieren, Spitzen, Zahnen), das Hauen von Profilen sowie das Anlegen von einfachen Ornamenten.

Die Wahl des Steins und der Bearbeitungsmethode erfordert gute Werkstoffkenntnisse. Steinmetze kennen die verschiedenen Steinarten, deren Qualität und Eigenschaften.

Renovationsarbeiten an alten Steinbauten sind neben der Fertigung von Natursteinprodukten ein weiteres Aufgabengebiet von Steinmetzinnen. An Kirchen und Kathedralen restaurieren sie Ornamente und Profile und rekonstruieren historische Gebäudeteile. Diese Arbeiten verrichten sie meistens auf Baugerüsten.

Für die körperlich anstrengende Arbeit stehen in der Werkstatt zahlreiche technische Einrichtungen zur Verfügung. Die Hauptwerkzeuge von Steinmetzen sind aber immer noch Hammer und Meissel. Daneben setzen sie Spitzeisen, Zahneisen und Schlageisen ein. Für die Instandstellung dieser Werkzeuge, die sich rasch abnützen, sind sie selber verantwortlich. Regelmässig schmieden, schärfen und härten sie die Handwerkzeuge.

Bei allen Arbeiten beachten Steinmetzinnen die Vorschriften zur Arbeitssicherheit. Zum Schutz vor Staub und Lärm tragen sie Atem- und Gehörschutz.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 16.10.2009

Dauer

4 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Betrieb der Natursteinverarbeitung/-sanierung

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

  • Arbeitstechnik: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz; Werkzeuge und Maschinen; Werkstück fertigen; Werkstoffe verarbeiten; Werkstücke transportieren, versetzen und montieren
  • Konstruktion, Gestalten: Technische Skizzen und Pläne zeichnen; Gestalten; Rapportieren, Dokumentieren, Kunden beraten

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Steinmetz/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • Abgeschlossene Volksschule
Anforderungen
  • handwerkliches Geschick
  • praktisches Verständnis
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • ästhetisches Empfinden
  • kräftige Konstitution
  • gesunder Rücken und gesunde Atmungsorgane (wegen Staub)
  • Schwindelfreiheit
  • Geduld und Ausdauer

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Schulen für Gestaltung, Fach- und Berufsfachschulen sowie von Fachverbänden, v. a. des Verbandes Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister VSBS

Verkürzte Grundbildung

Steinbildhauer/in EFZ

Höhere Fachprüfung (HFP)

Steinmetzmeister/in, Steinbildhauermeister/in

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z.B. Bachelor of Arts (FH) in Konservierung oder Master of Arts (FH) in Konservierung-Restaurierung

Berufsverhältnisse

Steinmetze und Steinmetzinnen sind in Betrieben der Natursteinverarbeitung oder Natursteinsanierung tätig. Im Baustoff- und Natursteinhandel können sie auch als Kundenberater/innen eingesetzt werden. Da in der Natursteinbranche ein Mangel an qualifizierten Berufsleuten herrscht, haben Steinmetze und -metzinnen gute Chancen, im Anschluss an die berufliche Grundbildung eine Stelle zu finden.

Weitere Informationen

Adressen

Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister VSBS
Birkenweg 38
3123 Belp
Tel.: 031 819 08 20
Fax: 031 819 08 21
URL: http://www.vsbs.ch
E-Mail: